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Im Fadenkreuz
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Robert Powell

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Produktbeschreibung

Technische Angaben:
Bildformat: 16:9
Sprache / Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Ländercode: 2
Dieses BBC-Exklusiv-Spezial beschäftigt sich mit Attentaten, die erheblichen Einfluss auf die Geschichte hatten. Ob politische Motive, Machtwillen oder einfach nur pure Geltungssucht - dieses BBC-Special rekonstruiert nicht nur minutiös den Ablauf der Anschläge, sondern auch die Geschichten der Täter.

Klappentext



Episode 1: Attentate der deutschen Geschichte, Episode 2: Attentate und ihre Täterm Episode 3: Ikonen des 20. Jahrhunderts; Ob politische Motive, Machtwillen oder einfach nur pure Geltungssucht - dieses BBC-Special rekonstruiert nicht nur minutiös den Ablauf der Anschläge, sondern auch die Geschichten der Täter. In gewisser Hinsicht ist das 20. Jahrhundert die Ära der Attentate. Fernsehübertragungen verhelfen Stars und Politikern zu internationalem Ruhm, Anschläge passieren vor laufenden Kameras und werden nur Minuten später weltweit bekannt. Dieses BBC-Exklusiv-Special beschäftigt sich mit der Anatomie jener Attentate, die noch Jahrzehnte später Menschen erschüttern, und Anlass zu Spekulationen liefern. Ließ die Mafia John F. Kennedy hinrichten? Wer wollte Martin Luther King tot sehen? Warum musste John Lennon sterben und wieso sollte ein fanatischer Jodie-Foster-Fan auf Ronald Reagan schießen? Andere Attentate waren rein politischer Natur, wie das gescheiterten Hitler-Attentat durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die Ermordung von Ernst Röhm und der Anschlag auf Reinhardt Heydrich, dem gefürchteten Reichsprotektor von Böhmen und Mähren durch tschechische Exil-Agenten. Genaue zeitliche Ablaufpläne werden durch Animationen veranschaulicht - und damit auch parallel stattfindende Ereignisse nachvollziehbar. Durch die Verwendung von selten gezeigtem Archivmaterial liefert diese BBC-Dokumentation eine ganz neue Sicht auf einige jener Anschläge, die die Welt erschütterten und bringt den Zuschauer auf spannende Art und Weise näher an die Ereignisse heran, als je zuvor.


Folge 1: Attentate der deutschen Geschichte
Das politische Attentat spielte während der Herrschaft des Nationalsozialismus in Deutschland immer wieder eine entscheidende Rolle. Für Hitler war es die logische und brutale Konsequenz in einem Klima der aufkeimenden Macht, politische Gegner oder Konkurrenten auszuschalten. Die Gegner der Diktatur hingegen sahen in Attentaten oft die letzte Möglichkeit, dem nationalsozialistischen Wahnsinn ein Ende zu bereiten.
Am 20. Juli 1944 macht sich Claus Schenk Graf von Stauffenberg zusammen mit seinem Adjutanten Oberleutnant Werner von Haeften auf den Weg ins Führerhauptquartier Wolfsschanze. Mit an Bord befinden sich zwei Sprengsätze. Bei einer Besprechung gelingt es ihm eine der zwei Bomben scharf zu machen und in der Nähe von Hitler zu platzieren. Unter einem Vorwand verlässt Stauffenberg den Raum und fliegt, im festen Glauben Hitler getötet zu haben, zurück nach Berlin. Doch durch eine Reihe von Zufällen missglückt der Anschlag: Die Aktentasche in der sich die Bombe befand stand zwar nur zwei Meter von Hitler entfernt, aber zwischen ihm und dem Sprengsatz befand sich eine massive Tischplatte, die die Wirkung abschwächte. Stauffenberg wird noch am selben Tag verhaftet und hingerichtet. Aber wie wurde aus dem treu ergebenen Offizier der Wehrmacht ein Attentäter? Wer waren die Hintermänner - und warum war der Anschlag schon früh zum Scheitern verurteilt?
Am 1. Juli 1934 wird der Stabschef der SA Ernst Röhm im Gefängnis München-Stadelheim ermordet. Er war einer von Hitlers ältesten und loyalsten Weggefährten und doch kam der Befehl ihn zu töten von oberster Stelle: vom Führer persönlich. Was bewegte Hitler dazu einen seiner wenigen Duzfreunde zunächst zum Stabschef der Sturmabteilung zu ernennen und ihn dann hinrichten zu lassen? Und warum war Roehms Tod so wichtig für Hitler, auf seinem Weg zur Machtergreifung?
27. Mai 1942 in Prag: Ein schwarzer Mercedes fährt auf eine Kurve zu. Ein junger Mann springt auf die Straße. Er hat eine Maschinenpistole im Anschlag. Sie versagt. Ein zweiter Mann wirft eine Handgranate. Die folgende Explosion verwundet einen Mann tödlich: den Henker von Prag. Reinhard Heydrich wird im Auftrag der tschechischen Exilregierung ermordet. Es ist das erste erfolgreiche Attentat auf einen hohen NS-Funktionär. Wie kommt es dazu, dass ein Bauernsohn aus Mähren einen der wichtigsten Männer des Dritten Reiches töten konnte und ist dieser Anschlag trotz der vorhersehbaren Racheaktionen der Nazis zu verantworten gewesen?

Folge 2: Attentate und ihre Täter
Es ist ein sonniger Tag in Dallas. Die Menge jubelt, als der amerikanische Präsident gemeinsam mit seiner Frau im offenen Wagen an ihnen vorbei fährt. Plötzlich Schüsse, Schreie und Blut. Am 22. November 1963 wurde John F. Kennedy getötet und das Fernsehen sendete die Bilder Live um die ganze Welt. Und mit den Bildern kam auch das Interesse. Als Täter wurde bereits kurz nach dem Anschlag Lee Harvey Oswald gefasst, der wiederum kurz darauf - noch in Polizeigewahrsam - erschossen wurde. Da Oswald die Tat nie zugegeben hat und die Zeugenaussagen sich widersprechen bleibt Kennedys Tod ein Rätsel. Und auch 45 Jahre nach seinem Tod kursieren unzählige Verschwörungstheorien.
Martin Luther King war das Idol der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Er wurde geliebt, verehrt, bewundert und gehasst. King hatte mindestens genauso viele Feinde wie Bewunderer. Bereits 1963 war er nur knapp einem Bombenattentat entkommen. Und auch als er 1964 den Friedensnobelpreis bekam machte ihn das bei seinen Gegnern nicht beliebter. Am 4. April 1968 wurde Martin Luther King erschossen. Der Kleinkriminelle James Earl Ray wurde für Kings Tod verantwortlich gemacht. Obwohl Ray zunächst die Tat gestand widerrief er einige Tage später um in den nächsten Jahrzehnten immer wieder seine Unschuld zu beteuern. War King wirklich einem rassistisch motivierten Einzeltäter zum Opfer gefallen oder wurde Ray vom FBI als Alibi-Täter missbraucht?
John Lennon wurde am 8. Dezember 1980 von dem geistig verwirrten Mark David Chapman in New York erschossen. Chapman verfolgte den ehemaligen Beatle bereits seit drei Tagen und hatte sich noch am morgen vor dem Attentat von Lennon ein Autogram geben lassen. Was veranlasste Chapman zu der Tat? In Verhören gab er zu Protokoll, dass er durch den Tod des Stars selbst berühmt werden wollte. Aber was hatten seine Mitgliedschaft in einer christlichen Jugendorganisation und der Roman Der Fänger im Roggen mit dem Mord zu tun?
Am 30. März 1981 schoss der erfolglose Songschreiber John Hinckley sechs Mal auf den damaligen amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan. Reagan überlebte den Anschlag und Hickley ließ sich ohne Gegenwehr festnehmen. Doch was veranlasste den 26 Jährigen zu dieser Tat? Er war besessen von der Schauspielerin Jodie Foster und beeindruckt vom angeblichen Kennedy-Attentäter Oswald. War es diese Mischung aus Filmwelt und Wirklichkeit die ihn zu dieser schrecklichen Tat veranlasst hatte?

Folge 3: Ikonen des 20. Jahrhunderts
9. Oktober 1967, Bolivien. Der berüchtigte Revolutionär Ernesto Che Guevara liegt verletzt im Schulgebäude eines kleinen Dorfes. Im Radio wird bereits sein Tod verkündet. Dann betritt ein bolivischer Feldwebel den Raum - kurze Zeit später zerreißen sechs Schüsse die Luft. Der meistgesuchte Rebellenführer der Welt ist ermordet worden. Bilder seiner durchlöcherten Leiche werden wie Trophäen in die ganze Welt verschickt.
Doch wie wurde ausgerechnet der gutbürgerliche Argentinier Ernesto Guevara zum kubanischen Revolutions-Idol? Was veranlasste ihn, nach der Machtübernahme Fidel Castros Kuba wieder den Rücken zu kehren? Und warum war am Tag seiner Ermordung ein amerikanischer CIA-Agent anwesend?
Papst Johannes Paul II war einer der beliebtesten Kirchenväter des 20. Jahrhunderts. Er begeisterte nicht nur die Bevölkerung in seinem kommunistischen Heimatland Polen, sondern inspirierte Menschen in der ganzen Welt. Gerade diese grenzübergreifende Popularität brachte ihm gefährliche Feinde ein -besonders in der mächtigen Sowjetregierung.
Am 13. Mai 1981 fährt der Papst in einem offenen Wagen über den Petersplatz in Rom. Er ist umringt von jubelnden Menschenmassen. Plötzlich zieht ein junger Mann eine Pistole - und schießt. Der Papst hat Glück und überlebt das Attentat. Noch am Tatort wird der Täter gefasst: Es ist der 23-jährige türkische Extremist Mehmet Ali Ağca. Er gibt zunächst an, als Einzeltäter gehandelt zu haben. Doch daran gibt es viele Zweifel. Denn auch dem KGB war das charismatische Kirchenoberhaupt ein Dorn im Auge. Aber kann ihnen eine Beteiligung jemals nachgewiesen werden? Da Ağca seine Tatversion immer wieder ändert, bleibt der Mordanschlag ein Rätsel.
Als der israelische Premierminister Jitzhak Rabin am 4. November 1995 die Bühne einer Friedenskundgebung in Tel Aviv betritt, ist die Bevölkerung seines Landes bereits tief gespalten. Rabin hat sich seit Jahren für einen Frieden mit Israels arabischen Nachbarn eingesetzt -besonders mit den Palästinensern. Dafür wird er geliebt und verehrt, aber auch als Verräter beschimpft und gehasst. Während Tausende ihm noch zujubeln, wird Rabin von einem jüdischen Fanatiker erschossen. Sein Tod erschüttert die ganze Welt.
Doch warum wird er ausgerechnet von einem Bürger des eigenen Landes getötet? Der israelische Geheimdienst hatte sich nur auf Anschläge von palästinensischen Terroristen konzentriert - obwohl es in Israel selbst eine regelrechte Hetzkampagne gegen den Premier gab. Hätten sie das Attentat voraussehen müssen?
Mahatma Gandhi wird am 30. Januar 1948 beim abendlichen Gebet erschossen - nur wenige Monate, nachdem er seinen Lebenstraum erreicht hat: Die Unabhängigkeit Indiens von der britischen Kolonialherrschaft. Der Täter ist ein fanatischer Hindu, der es Gandhi übel nimmt, dass er sich auch für die Interessen der indischen Muslime einsetzt.
Gandhi, die große Seele hatte jahrzehntelang für Indiens Freiheit gekämpft. Und dabei lieber sein Leben aufs Spiel gesetzt, als Gewalt anzuwenden. Er schafft es, Millionen Menschen von einem gewaltlosen Widerstand zu überzeugen - doch warum gelingt es ihm nicht, die Spaltung zwischen Muslimen und Hindus im Land aufzuhalten? Immer wieder macht er den Moslems Zugeständnisse - und zieht damit den tödlichen Hass von extremistischen Hindus auf sich. Hätte die britische Kolonialregierung die Eskalation und damit auch Gandhis Tod verhindern können?