DVD
Palermo Shooting
Einzeldisc
Campino & Giovanna Mezzogiorno & Dennis Hopper & Inga Busch

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Produktbeschreibung

Inhaltsverzeichnis



- Audiokommentar des Regisseurs Wim Wenders


Klappentext



Der unter anderem mit Campino, Dennis Hopper, Jana Pallaske, Udo Samel, Milla Jovovich, Giovanna Mezzogiorno und Lou Reed starbesetzte, neue Film von Wim Wenders ("Alice in den Städten", "Paris, Texas", "Der Himmel über Berlin", "Don't Come Knocking") ist nicht nur optisch ein berauschendes Werk, vor allem akustisch hat er viel zu bieten. Dazu gehören neben dem fulminanten Soundtrack(!) die aufwühlende Effektarbeit, die eingängige innere Stimme des Protagonisten und die eindrucksvoll durch gezielte Dynamiken und Richtungswechsel umgesetzte Thematisierung des Motivs "Hören". Wie in vielen seiner Filme beschäftigt sich Wenders einmal mehr mit dem Thema Sinnsuche. Bedauerlicherweise wird das zeitlose Thema in eine nicht unbedingt raffinierte Erzählung verpackt. So passiert nicht allzu viel und die inneren Fragen, die sich Protagonist Finn stellt, kommen nur wenig überzeugend, kaum weise oder gar tiefgängig daher. Das nimmt man schon eher einem Udo Samel in Anzug und Krawatte ab, der uns in skurriler Erscheinungsweise als Schäfer in den Düsseldorfer Rheinwiesen davon erzählen darf, dass man alles so tun muss, als sei es zum letzten Mal und dass man alles todernst nehmen müsse, nur sich selbst nicht. Ein älterer Herr darf das und Wim Wenders, mittlerweile immerhin in den 60ern, darf das definitiv auch, aber gestatten wir es auch einem jungen Trendsetter, einfach so alles hinzuschmeißen, ohne dabei in einer Aura von Pathos zu ertrinken? Es steckt nicht allzu viel hinter den schönen Bildern und recht künstlich eingestreuten Special-Effect-Szenen von Geisterscheinungen, deren Symbolgehalt mindestens so schwanger wirkt wie der überflüssige Auftritt von Milla Jovovich mit Kugelbauch. Es wird eine Menge gefaselt über das Leben und den Tod, doch die erhabene Fassade scheint brüchig und wird hauptsächlich von den perfekt ausgewählten Songs zusammen gehalten. Auch die Darsteller bewegen sich äußerst starr und gehen kaum Verbindungen mit ihren Rollen ein. Totenhosen-Sänger Campino spielt nicht sonderlich eingängig, was er durch seine herbe äußerliche Präsenz aber wieder wett zu machen weiß. Der Rest der Darsteller wirkt, bis auf Giovanna Mezzogiorno ("Die Liebe in den Zeiten der Cholera") wie ledigliches Füllmaterial, um Campino Anlass für sein Dasein zu geben.Wim Wenders ist ein Regisseur von Welt, aber auch ein solcher darf sich mal vergreifen. Die Produktion macht deutlich zu sehr auf hipp und vergisst dabei, dass man die ewige Sinnfrage heutzutage schon sehr geschickt verpacken muss, um sie wirklich intelligent stellen zu dürfen. Fazit Sieht gut aus und hört sich fabelhaft an - inhaltlich leider etwas zu bedeutungsschwanger.


Ausstattung

- Audiokommentar des Regisseurs Wim Wenders
Finn (Campino) führt in der Rheinmetropole Düsseldorf ein hektisches Leben als erfolgreicher Photograph. Seine Nächte sind ruhelos, sein Mobiltelefon steht nie still und laute Musik im Kopfhörer ist sein wichtigster Begleiter. Ein Unfall nach einem Fotoshooting mit Milla Jovovich lässt sein Leben aus den Fugen geraten. Kurz entschlossen fliegt er nach Palermo, um sich eine Auszeit zu gönnen. Neugierig, aber zusehends orientierungsloser, beginnt er, sich in bedrohlichen Träumen zu verlieren. Als er spürt, dass er von einem mysteriösen Schützen (Dennis Hopper) verfolgt wird, der ihm nach dem Leben trachtet, begegnet er der schönen Flavia (Giovanna Mezzogiorno). Aber vor dem Happy-End muss Finn noch dem Tod begegnen.

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