DVD
Die Planeten
Staffel 2 / Das Kraftwerk Sonne
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Die Sonne, Atmosphären, Lebenszeichen


Klappentext



Neun Planeten kreisen um unsere Sonne. Man mag kaum glauben, dass sie alle den selben Stern umkreisen, so unterschiedlich sind sie. Manche bestehen fast ganz aus Gas, andere haben eine Oberfläche aus Fels und Gestein. Warum ist das so? Wie kommt es, dass der Kern der Erde aus Nickel und Eisen besteht, der des Jupiters aus metallischem Wasserstoff? Und überhaupt: Wie entstand eigentlich unser Sonnensystem? Erst seit im Jahre 1956 die erste Sonde versuchte, den Mond zu erreichen, haben die Menschen ein Werkzeug, sich der Antwort auf diese Fragen zu nähern. In den letzten 50 Jahren haben Forschungssonden fast alle Planeten unseres Sonnensystems besucht. Ihre Daten brachten der Wissenschaft viele Antworten und noch mehr neue Fragen. Vor allem jedoch ein Staunen darüber, wie einzigartig unser Heimatplanet in der Familie so ungleicher Geschwisterplaneten ist.


Neun Planeten kreisen um unsere Sonne. Man mag kaum glauben, dass sie alle den selben Stern umkreisen, so unterschiedlich sind sie. Manche bestehen fast ganz aus Gas, andere haben eine Oberfläche aus Fels und Gestein. Warum ist das so? Wie kommt es, dass der Kern der Erde aus Nickel und Eisen besteht, der des Jupiters aus metallischem Wasserstoff? Und überhaupt: Wie entstand eigentlich unser Sonnensystem?

Erst seit im Jahre 1956 die erste Sonde versuchte, den Mond zu erreichen, haben die Menschen ein Werkzeug, sich der Antwort auf diese Fragen zu nähern.

In den letzten 50 Jahren haben Forschungssonden fast alle Planeten unseres Sonnensystems besucht. Ihre Daten brachten der Wissenschaft viele Antworten - und noch mehr neue Fragen. Vor allem jedoch ein Staunen darüber, wie einzigartig unser Heimatplanet in der Familie so ungleicher Geschwisterplaneten ist.


Die Folgen:
Die Sonne
Die Sonne ist das Zentrum und der Motor unseres Sonnensystems. Ihre Anziehungskraft hält die Planeten in der Bahn. Im Inneren des Sterns produziert ein gigantischer Fusionsreaktor die Energie, die das Leben auf unserem Planeten erst möglicht macht. Schon vor Jahrtausenden ahnten die Menschen diese Leben spendende Kraft und verehrten die strahlende Himmelsscheibe als Gottheit. Erst im 17. Jahrhundert entdeckte Galileo Galilei, dass die Sonne in Wirklichkeit eine Kugel ist. Doch es sollten noch dreihundert Jahre vergehen, bis die Wissenschaft das Geheimnis der Sonne zu entschlüsseln begann.

Etwa drei Mal pro Jahrzehnt schiebt sich der Mond vor die Sonne und irgendwo auf der Erde tritt eine totale Sonnenfinsternis ein. Für wenige Minuten macht sie die Corona des Sterns sichtbar und enthüllt die turbulenten Vorgänge an der Oberfläche des Sterns. Doch erst die Skylab-Missionen ermöglichten es, die Sonne unbeeinflusst von der Erdatmosphäre zu erforschen. Woraus besteht dieses Kraftwerk, das 99,8% der Materie unseres Sonnensystems bindet? Was geschieht in ihrem Inneren? Die Erforschung der Sonne half, das Rätsel des Polarlichts zu lösen und enthüllte, dass Sonnenwinde mit unvorstellbarer Geschwindigkeit durch das Sonnensystem rasen - mit verheerenden Folgen.

Atmosphären
Ohne die schützende Erdatmosphäre wäre das Leben auf unserem Planeten undenkbar. Bis Anfang der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war es unmöglich, die Erdatmosphäre zu überwinden und in den Weltraum vorzudringen. Der erste Mensch, der es bis an die Schwelle des Weltraums schaffte, war der US-Pilot Joe Kittinger. 1960 ließ er sich in einer offenen Gondel von einem Heliumballon in über 31.000 Meter Höhe tragen und stürzte in freiem Fall durch die Atmosphäre zur Erde zurück. Er erreichte fast Schallgeschwindigkeit, bis er mit einem Fallschirm sicher landete.

Mit diesem spektakulären Selbstversuch stellte er Rekorde auf, die bis heute ungebrochen sind. Inzwischen ermöglicht die Raumfahrt, andere Planeten zu erreichen und deren Atmosphären zu erkunden. Die Forscher stießen auf eine verblüffende Vielfalt der Extreme: Von den Staubstürmen des Mars bis zu den infernalischen Wetterverhältnissen der Venus mit Regen aus Schwefelsäure und Dauergewitter. Leben wie auf der Erde ist auf den Planeten unseres Sonnensystems unmöglich. Aber vielleicht gibt es Lebensformen, von denen wir heute nichts ahnen?

Lebenszeichen
Bis heute lautet eine der spannendsten Fragen der Menschheit: Sind wir allein im All? Seit Jahrzehnten suchen riesige Radioteleskope im Weltraum nach Lebenszeichen einer fremden Zivilisation - bisher vergeblich. Im Zeitalter der Raumfahrt sind die Menschen erstmals in der Lage, selbst auf die Suche zu gehen. Anfang der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gab es Spekulationen über Leben auf der Venus. Doch die Mariner-2-Mission der Nasa machte diese Hoffnung zunichte. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Marskanäle entdeckt wurden, die auf eine außerirdische Zivilisation hindeuteten, waren Marsmenschen in aller Munde.

Doch 1976 konnte die Marssonde Viking 1 keine organischen Spuren auf der Marsoberfläche entdecken. Allerdings stellte sich heraus, dass der Mars vor Milliarden Jahren von Flüssen und Ozeanen bedeckt war - ein Ort, an dem es durchaus Leben gegeben haben konnte. Waren vielleicht sogar Marsmeteoriten dafür verantwortlich, dass sich Leben auf der Erde entwickelte? Oder stammt es gar aus ferneren Welten - etwa den Ozeanen des Jupitermondes Europa?

Der Todesstern
Das Schicksal der Erde ist eng mit der Sonne verknüpft. Doch die Sonne bleibt nicht, wie sie ist. Eines Tages wird sie die Erde vernichten. Wie jeder Stern hat auch die Sonne eine begrenzte Lebenszeit: Sie wird unausweichlich schwächer und sich dabei immer weiter ausdehnen. Je größer sie wird, und je geringer der Abstand zur Erde, desto heißer wird unser Planet. Alles Wasser wird verdampfen und schließlich sogar die Erde selbst.

Die Sonne wird zu einem Roten Riesen, von dem in der letzten Phase nur noch der Kern übrig bleibt - ein so genannter Weißer Zwerg. Mit der Sonne erlischt in einigen Milliarden Jahren unser ganzes Sonnensystem. Vielleicht gibt es dennoch eine Zukunft für die Menschheit - auf einem der Milliarden Planeten eines anderen Sonnensystems.