DVD
Urban Priol - Tilt! 2010: Der etwas andere Jahresrückblick
Der etwas andere Jahresrückblick
Urban Priol

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Produktbeschreibung

Technische Angaben:
Bildformat: 16:9
Sprache / Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Ländercode: 2
Der etwas andere Jahresrückblick von und mit Urban Priol
Urban Priol, 1961 geboren, gründet wenige Jahre nach dem Abitur seine erste Kleinkunstbühne. Anfänglich Gemeinschaftsprogramme unter anderem mit Andreas Giebel , ab 1995 Soloauftritte, darunter Alles muss raus (2001). Täglich frisch (2003) und Tür zu! (2006). Seit 2002 Jahresrückblick TILT! Viele Auszeichnungen, darunter Salzburger Stier , Deutscher Kabarett-Preis , Deutscher Fernsehpreis 2007 mit Georg Schramm für die ZDF-Satiresendung Neues aus der Anstalt. Priol lebt in der Nähe von Aschaffenburg.

Klappentext



Vorbei ist es, das Superwahljahr 2009. Anfangs hatte man das Gefühl, man ist im falschen Film: ,Und täglich grüßt das Murmeltier'. 2008 begann mit: Wahlkampf in Hessen. Und 2009 begann mit: Wahlkampf in Hessen. Und 2009 endet mit - dem Ende des Quotenhessen Franz-Josef Jung. Über allem thront die ewige Kanzlerin - Angela Merkel. In nur vier Jahren die SPD pulverisiert, nimmt sie sich jetzt die FDP vor. Guido Westerwelle kreist um seine neugewonnene Bedeutungslosigkeit, in Schach gehalten vom neuen Nebenaußenminister Karl-Theodor zu Guttenberg, die fränkische Wortgirlande, bei dem im Verteidigungsressort der Begriff ,Shooting-Star' eine ganz neue Bedeutung bekommt.

Geballte Kompetenz, wo man hinschaut: Schäuble taugt jetzt als Finanzminister, weil man im Spendenskandal einstmals 100.000 Mark Schmiergeld von einem Waffenschieber im doppelten Boden seines Rollstuhls entdeckt hat, und wie sehr der Tigerentenkoalition das Thema Bildung am Herzen liegt, zeigt sich daran, dass Frau Schavan weitere vier Jahre lang dieses Amt verwesen darf. Die SPD darf als Spurenelement die Reste der ,Agenda 2010' zerbröseln, während der neue Gesundheitsminister Rösler dem Bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer schon das neue Krankheitsbild diagnostiziert hat: Scheinheiligkeit im Endstadium. Dazwischen Opel, ein schussfahrender Ministerpräsident, geldschaefflernde Unternehmerinnen, das Abendmahl der Kanzlerin für den Chef der Deutschen Bank, 50 Millionen für einen Quelle-Katalog, aus dem nichts mehr bestellt werden kann und der eigentliche Skandal des Jahres: Ein Dienstwagen auf Irrfahrt in Spanien.

In der Krise bleibt uns als Trost die Weisheit aus Wirtschaft und Politik: Das Wachstum wird alles richten. Gut - es soll auch Menschen geben, die saufen literweise Nespresso, in der Hoffnung, sie sehen irgendwann aus wie George Clooney. So können wir uns beruhigt zurücklehnen, um 2010 entgegenzuschlummern: Das nächste Jahr wird sicher wieder genauso bescheuert wie das sich dem Ende zuneigende. Womit wir wieder beim Murmeltier wären.


Tilt! 2010 - Der etwas andere Jahresrückblick von und mit Urban Priol

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