DVD
Arnold Zweig Box
Grosse Geschichten 32
Junge Frau um 1914: & Jutta Hoffmann & Klaus Piontek & Inge Keller

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Arnold Zweig Box

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Produktbeschreibung

Technische Angaben:
Bildformat: 4:3
Sprache / Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Ländercode: 2
Streit um den Sergeanten Grischa: Im Frühjahr 1917 breitet sich überall an den Fronten Kriegsmüdigkeit aus. Zu denen, die endlich Frieden wollen, gehört auch der russische Soldat Grischa Paprotkin. Bei seiner Flucht aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager wird er wieder aufgegriffen und soll als Spion erschossen werden. Der Beweis seiner Unschuld nutzt nichts, die deutsche Generalität will an ihm ein Exempel statuieren, um den revolutionären Ereignissen in Russland entgegenzuwirken. Im Streit um Grischas Leben, im Kampf für Gerechtigkeit müssen viele ihre Haltung zum Krieg überdenken, sich für oder gegen Frieden und Humanität entscheiden. Junge Frau von 1914: Sommer 1914. Ein Paar: Die Potsdamer Bankierstochter Leonore Wahl und der Schriftsteller Werner Bertin. Man lebt und liebt, lernt und arbeitet. In hitzigen Debatten geht es um die Kunst und die Rolle des Geistes in Europa. Dass andere Leute inzwischen einen Weltkrieg vorbereiten, wird von den Intellektuellen nicht bemerkt. Sein beginn überrascht sie maßlos. Der Krieg reißt alle in seinen Strudel, und da entdeckt Bertin plötzlich seinen Patriotismus. Aus dem Schöngeist wird ein Nationalist. Er "will seine Last auf sich nehmen", wie er sagt. Er wird eingezogen, als Landsturmmann, zunächst im Hinterland eingesetzt, dann an die Westfront geschickt. Wem der Krieg in Wirklichkeit dient, wer die Drahtzieher hinter den Kulissen sind, bleibt ihm unbekannt. Es bedarf bitterer Erlebnisse, bis er wenigstens einige Einsichten gewinnt. Auch seine Freundin Leonore geht ihren Weg der Erkenntnis. Die wohlbehütete Bürgertochter aus gutem und reichem Hause muss ungeahnte Prüfungen über sich ergehen lassen, um die Liebe zu dem mittellosen Bertin gegen den Willen ihrer Eltern durchsetzen zu können. Erziehung vor Verdun: Der Soldat Bertin, jüdischer Schriftsteller und künftiger Anwalt, wird als Aufrührer angesehen und entsprechend behandelt. Beim Bahnbau lernt er den Unteroffizier Christoph Kroysing kennen, der Vergehen seiner Offiziere aufgedeckt hat. Als er zur Strafe in die vorderste Linie kommandiert wird und fällt, übergibt Bertin den Brief mit Christophs Enthüllungen dem Leutnant Eberhard Kroysing. (2) Kroysing nimmt Bertin mit nach vorn in die vorgeschobenen Stellungen. Er will einen Offizier aus ihm machen. Bertin lernt viel in den Wochen der mörderischen Materialschlacht, schreibt auf, was er sieht. Seine Kroysing-Novelle schreibt er an einem Tag nieder. Eberhard Kroysing erreicht, dass Hauptmann Niggel, der Hauptschuldige am Tod von Christoph, ins Kampfgebiet kommandiert wird. (3) Bertin besucht Leutnant Kroysing im Lazarett und stellt sich als Zeuge gegen Niggel zur Verfügung. Kurz darauf kommt Kroysing bei einem Fliegerangriff ums Leben. Bertin wird an die Ostfront abgeschoben. In Gedanken bilanziert er die Jahre des Grauens. Er wird Jahre brauchen, um das furchtbare Erleben zu verarbeiten.

Inhaltsverzeichnis



1. Streit um den Sergeanten Grischa / 2. Junge Frau von 1914 / 3. Erziehung vor Verdun


Klappentext



Streit um den Sergeanten Grischa: Im Frühjahr 1917 breitet sich überall an den Fronten Kriegsmüdigkeit aus. Zu denen, die endlich Frieden wollen, gehört auch der russische Soldat Grischa Paprotkin. Bei seiner Flucht aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager wird er wieder aufgegriffen und soll als Spion erschossen werden. Der Beweis seiner Unschuld nutzt nichts, die deutsche Generalität will an ihm ein Exempel statuieren, um den revolutionären Ereignissen in Russland entgegenzuwirken. Im Streit um Grischas Leben, im Kampf für Gerechtigkeit müssen viele ihre Haltung zum Krieg überdenken, sich für oder gegen Frieden und Humanität entscheiden. / Junge Frau von 1914: Sommer 1914. Ein Paar: Die Potsdamer Bankierstochter Leonore Wahl und der Schriftsteller Werner Bertin. Man lebt und liebt, lernt und arbeitet. In hitzigen Debatten geht es um die Kunst und die Rolle des Geistes in Europa. Dass andere Leute inzwischen einen Weltkrieg vorbereiten, wird von den Intellektuellen nicht bemerkt. Sein beginn überrascht sie maßlos. Der Krieg reißt alle in seinen Strudel, und da entdeckt Bertin plötzlich seinen Patriotismus. Aus dem Schöngeist wird ein Nationalist. Er "will seine Last auf sich nehmen", wie er sagt. Er wird eingezogen, als Landsturmmann, zunächst im Hinterland eingesetzt, dann an die Westfront geschickt. Wem der Krieg in Wirklichkeit dient, wer die Drahtzieher hinter den Kulissen sind, bleibt ihm unbekannt. Es bedarf bitterer Erlebnisse, bis er wenigstens einige Einsichten gewinnt. Auch seine Freundin Leonore geht ihren Weg der Erkenntnis. Die wohlbehütete Bürgertochter aus gutem und reichem Hause muss ungeahnte Prüfungen über sich ergehen lassen, um die Liebe zu dem mittellosen Bertin gegen den Willen ihrer Eltern durchsetzen zu können. / Erziehung vor Verdun: Der Soldat Bertin, jüdischer Schriftsteller und künftiger Anwalt, wird als Aufrührer angesehen und entsprechend behandelt. Beim Bahnbau lernt er den Unteroffizier Christoph Kroysing kennen, der Vergehen seiner Offiziere aufgedeckt hat. Als er zur Strafe in die vorderste Linie kommandiert wird und fällt, übergibt Bertin den Brief mit Christophs Enthüllungen dem Leutnant Eberhard Kroysing. (2) Kroysing nimmt Bertin mit nach vorn in die vorgeschobenen Stellungen. Er will einen Offizier aus ihm machen. Bertin lernt viel in den Wochen der mörderischen Materialschlacht, schreibt auf, was er sieht. Seine Kroysing-Novelle schreibt er an einem Tag nieder. Eberhard Kroysing erreicht, dass Hauptmann Niggel, der Hauptschuldige am Tod von Christoph, ins Kampfgebiet kommandiert wird. (3) Bertin besucht Leutnant Kroysing im Lazarett und stellt sich als Zeuge gegen Niggel zur Verfügung. Kurz darauf kommt Kroysing bei einem Fliegerangriff ums Leben. Bertin wird an die Ostfront abgeschoben. In Gedanken bilanziert er die Jahre des Grauens. Er wird Jahre brauchen, um das furchtbare Erleben zu verarbeiten.




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Ausstattung

- Drei umfangreiche Mediabooks im Schuber inkl. umfangreichen Booklets
- Erinnerung an Arnold Zweig (1987, ca. 45 Min.)
- Arnold Zweig spricht über seine Freundschaften mit Schriftstellerkollegen wie Bertolt Brecht, Heinrich und Thomas Mann, Lion Feuchtwanger. (1962, ca. 12 Min.)
Das DDR-Fernsehen verfilmte die ersten drei Romane des Zweigschen Zyklus Der große Krieg der weißen Männer. Miteinander verbunden sind sie durch die Hauptfigur, den idealistisch gesonnenen Intellektuellen Werner Bertin, und den zeitlichen Rahmen, den Erste Weltkrieg von 1914 bis 1918. Ausgangspunkt des Zyklus ist der Roman Der Streit um den Sergeanten Grischa, mit dem Arnold Zweig der Sprung in die erste Reihe der großen deutschen Erzähler seiner Zeit gelang, darunter Lion Feuchtwanger und Erich Maria Remarque. Bei Bertin handelt es sich im Übrigen um das Alter ego des Autors, dessen eigene Erlebnisse im Ersten Weltkrieg ihn zum Schreiben bewegten.
Das Ergebnis der Verfilmung von 1967 bis 1973 sind drei sehr unterschiedliche Antikriegsfilme, die geeignet sind, den Zuschauer für alle Zeiten sensibel für die Ursachen des Krieges und untüchtig und unwillig für seine Durchführung zu machen - nicht durch die bloße Anschauung, sondern vor allem durch die Aufforderung zum Mitdenken. In der BRD liefen sie unter großer Beachtung der Presse Anfang der 1970er-Jahre.

Teil 1: Junge Frau um 1914 (DDR 1969, TV-Film)
Teil 2: Die Erziehung vor Verdun (DDR 1972/73, TV-Film)
Teil 3: Der Streit um den Sergeanten Grischa (DDR 1967/68, TV-Film)

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