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Verschickungskinder
Eine verdrängte Geschichte
Lena Gilhaus

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Verschickungskinder

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Produktbeschreibung

Autor/Autorin: Lena Gilhaus




»ein sorgfältig recherchiertes, journalistisches Werk, das sich einem erschütternden, bislang weitgehend unbeachteten Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte widmet«|»Wie fürchterlich das war, für hunderte, für tausende. Das ist mir vorher nicht klar gewesen. [...] Ein sehr lesenswertes, [...] faszinierendes Buch.«|»Mit spannenden Fakten gespickte Kapitel. Historisch informativ und berührend. Die Autorin beleuchtet differenziert, das Ausmaß der äußerst brutalen Methoden, den Machtmissbrauch der Erzieherinnen, die Finanzierung und die Träger - dahinter stecke ein System, das tief in unserer Gesellschaft verwurzelt war.«|»Dieser Teil der deutschen Geschichte muss unbedingt mehr Aufmerksamkeit bekommen.«|»Lena Gilhaus schildert in einer beeindruckenden Dokumentation das Schicksal der Verschickungskinder.«|»Lena Gilhaus beschreibt die Abläufe der Kinderkuren, forscht nach historischen Wurzeln, lässt Menschen sprechen und erzählt entlang der Geschichte ihres Vaters und ihrer Tante.«


Über 15 Millionen Mal wurden Kinder in der BRD und der DDR seit 1945 zur Kur geschickt. Für viele von ihnen waren diese Wochen prägend - und doch haben sie kaum darüber geredet. Dieses Buch erzählt die wenig bekannte Geschichte der deutschen Verschickungskinder.

Als die Journalistin Lena Gilhaus durch Zufall davon hört, dass ihr Vater als Kind in Kur geschickt wurde, beginnt sie zu recherchieren. Sie veröffentlicht eine erste Recherche über Kinderkuren und löst damit eine Lawine aus: Menschen von überall melden sich und erzählen von eigenen Erfahrungen.

Lena Gilhaus folgt den Spuren weiter und stößt auf ein verdrängtes Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Millionen Kinder aus der BRD und der DDR verbrachten einen Teil ihrer Kindheit in Heimen, an der Nord- und Ostsee, in den Bergen und auch im Ausland. Sie sollten dort zu Kräften kommen und gesund werden - viele erlebten diese Zeit aber als Grauen. Erst in den 70er- und 80er-Jahren änderten sich die Kurkonzepte langsam.

Wo liegen die historischen Wurzeln der Kinderverschickung? Hat der Nationalsozialismus Spuren hinterlassen? Wie waren die Kuren organisiert, wer finanzierte sie - und wer profitierte davon? Wie war der Alltag, was erlebten die Kinder dort - und welche Tiefenwirkungen hatte das für die Gesellschaft der Nachkriegszeit? Spannend, anschaulich und erschütternd: Lena Gilhaus erzählt anhand unveröffentlichter Dokumente und vieler Erlebnisberichte die verdrängte Geschichte der Kinderkuren.


»Wie fürchterlich das war, für hunderte, für tausende. Das ist mir vorher nicht klar gewesen. [...] Ein sehr lesenswertes, [...] faszinierendes Buch.« Jörg Thadeusz WDR 2 Jörg Thadeusz 20230919
Lena Gilhaus, geboren 1985, studierte Politikwissenschaften in Greifswald und Bonn. Sie lebt seit 2009 in Köln als freie Radio- und Fernsehautorin für Wellen der ARD, meist den WDR und Deutschlandradio. Ihre DLF-Radioreportage »Albtraum Kinderkur« wurde 2017 vom Grimme Institut unter die drei besten Reportagen für den Deutschen Radiopreis 2017 gewählt. 2022 gehörte ihr Folgebeitrag »Trauma Kinderverschickung - Das lange Schweigen der Politik« zu den Nominierten für den Alternativen Medienpreis 2022 in der Kategorie »Geschichte«.

Über den Autor



Lena Gilhaus, geboren 1985, studierte Politikwissenschaften in Greifswald und Bonn. Sie lebt seit 2009 in Köln als freie Radio- und Fernsehautorin für Wellen der ARD, meist den WDR und Deutschlandradio. Ihre DLF-Radioreportage 'Albtraum Kinderkur' wurde 2017 vom Grimme Institut unter die drei besten Reportagen für den Deutschen Radiopreis 2017 gewählt. 2022 gehörte ihr Folgebeitrag 'Trauma Kinderverschickung - Das lange Schweigen der Politik' zu den Nominierten für den Alternativen Medienpreis 2022 in der Kategorie 'Geschichte'.


Klappentext



Über 15 Millionen Mal wurden Kinder in der BRD und der DDR seit 1945 zur Kur geschickt. Für viele von ihnen waren diese Wochen prägend - und doch haben sie kaum darüber geredet. Dieses Buch erzählt die wenig bekannte Geschichte der deutschen Verschickungskinder.

Als die Journalistin Lena Gilhaus durch Zufall davon hört, dass ihr Vater als Kind in Kur geschickt wurde, beginnt sie zu recherchieren. Sie veröffentlicht eine erste Recherche über Kinderkuren und löst damit eine Lawine aus: Menschen von überall melden sich und erzählen von eigenen Erfahrungen.

Lena Gilhaus folgt den Spuren weiter und stößt auf ein verdrängtes Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Millionen Kinder aus der BRD und der DDR verbrachten einen Teil ihrer Kindheit in Heimen, an der Nord- und Ostsee, in den Bergen und auch im Ausland. Sie sollten dort zu Kräften kommen und gesund werden - viele erlebten diese Zeit aber als Grauen. Erst in den 70er- und 80er-Jahren änderten sich die Kurkonzepte langsam.

Wo liegen die historischen Wurzeln der Kinderverschickung? Hat der Nationalsozialismus Spuren hinterlassen? Wie waren die Kuren organisiert, wer finanzierte sie - und wer profitierte davon? Wie war der Alltag, was erlebten die Kinder dort - und welche Tiefenwirkungen hatte das für die Gesellschaft der Nachkriegszeit? Spannend, anschaulich und erschütternd: Lena Gilhaus erzählt anhand unveröffentlichter Dokumente und vieler Erlebnisberichte die verdrängte Geschichte der Kinderkuren.




  • Millionen Deutsche wurden als Kinder verschickt.
  • Das Buch erzählt eine verdrängte deutsche Geschichte.
  • Große Dokumentation parallel zum Buch im Juli in der ARD



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