Social issues and experimental approaches to architecture and urban design in times of climate change
For centuries, dealing with cold has been the dominant climatic factor for architectural design in Central Europe. The climate change apparent now assigns this role to heat. Architecture and urban design strive for efficient, resource-saving technical solutions to meet the changing climatic conditions and the energy standards they demand without really questioning customary notions of comfort, forms of living, and urban coexistence. Yet architects must increasingly search for experimental approaches and new ways in which we can live together well in a rapidly warming climate, in particular in cities and metropolitan regions.
Despite a supposed powerlessness in the face of the impending climate catastrophe, the contributions collected in this volume offer a diverse range of narratives that tell of experiences, observations, and the needs of people that inhabit hotter worlds, both real and imagined. What role as climate producers can architecture and the city play in shaping our habitat if these important issues are understood not only in purely technological but also in cultural and social terms?
Christina Condak ist Architektin und Partnerin des Büros NURARCHITEKTUR in Wien. Seit 1997 lehrt sie als Professorin für Entwurf am Institut für Kunst und Architektur an der Akademie der Bildenden Künste Wien.
Michelle Howard leitet in Berlin das Büro constructconcept und lehrt als Professorin für Architektur an der Akademie der Bildenden Künste Wien, wo sie auch die Platform for Construction, Materials and Technology leitet.
Christina Jauernik ist Architektin, künstlerische Forscherin und Tänzerin. Sie ist als Senior Scientist am Institut für Kunst und Architektur der Akademie der bildenden Künste Wien tätig.
Linda Lackner ist Architektin und Architekturtheoretikerin und beschäftigt sich mit Fragestellungen von Sichtbarkeiten, Ein- und Ausschlussmechanismen und der Manifestierung von Ideologien und Vergangenheitspolitiken mittels Architektur und Stadtplanungsmassnahmen. Sie ist zudem Mitglied des interdisziplinären Vereins Team Wien - Initiative für gemeinschaftliche Stadtentwicklung.
Lisa Schmidt-Colinet ist Architektin und als Senior Scientist sowie stellvertretende Leiterin des Instituits für Kunst und Architektur der Akademie der Bildenden Künste in Wien tätig. Daneben führt sie zusammen mit Alexander Schmoeger das Büro schmidt-colinet · schmoeger in Wien.
Angelika Schnell ist Professorin für Architekturtheorie, Architekturgeschichte und Entwurf an der Plattform History Theory Criticism (HTC) der Akademie der Bildenden Künste in Wien.
Eva Sommeregger lebt und arbeitet von Wien aus als Architektin, Forscherin und Lehrerin. Sie ist Mitbegründerin des Büros eyeTry architecture und zudem Senior Researcher am Institute of Contemporary Art, Design and Architecture of Art Academy of Latvia (LMDA) in Riga.
Über den Autor
The Institute for Art and Architecture, Academy of Fine Arts Vienna is one of Europe's leading schools of architecture and part of Austria's most ancient arts university. Christina Condak is a partner with Vienna-based architecture firm NURARCHITEKTUR and professor of design at the Institute of Art and Architecture, Academy of Fine Arts Vienna. Michelle Howard is director of the Berlin-based design firm constructconcept and professor of architecture at the Institute of Art and Architecture, Academy of Fine Arts Vienna. Christina Jauernik is an architect, artistic researcher, and dancer working as a senior scientist at the Institute of Art and Architecture, Academy of Fine Arts Vienna. Linda Lackner is an architect and theorist. Lisa Schmidt-Colinet is a senior scientist and deputy head of the Institute of Art and Architecture, Academy of Fine Arts Vienna. She is also a cofounder of Vienna-based design firm schmidt-colinet - schmoeger. Angelika Schnell is professor of theory and history of architecture and of design at the Platform History Theory Criticism (HTC), Academy of Fine Arts Vienna. Eva Sommeregger is a cofounder of the design studio eyeTry architecture and a senior researcher at the Art Academy of Latvia's (LMDA) Institute of Contemporary Art, Design, and Architecture in Riga.
Klappentext
Bisher war der Umgang mit Kälte der dominierende klimatische Faktor beim Entwerfen von Architektur in Mitteleuropa. Der offensichtliche Klimawandel weist nun der Hitze diese Rolle zu. Architektur und Stadtplanung streben nach effizienten, ressourcenschonenden technischen Lösungen, um den vorherrschenden klimatischen Bedingungen und energetischen Standards gerecht zu werden. Die Aufrechterhaltung von Komfortvorstellungen und die gewohnten Formen des Wohnens und Zusammenlebens werden dabei allerdings kaum hinterfragt. Anstatt lediglich zu versuchen, bestehende Normen zu erfüllen, sollte die Architektur jedoch vermehrt experimentelle Möglichkeiten und Wege aufzeigen, wie wir insbesondere in grossen Städten im heisser werdenden Klima gut zusammenleben können.
Die in diesem Buch versammelten Beiträge formulieren - trotz der vermeintlichen Machtlosigkeit gegenüber der drohenden Klimakatastrophe - vielfältige Narrative, die von Erfahrungen, Beobachtungen und Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner von (auch fiktiven) heisser werdenden Welten erzählen. Welche Rolle können Architektur und Stadt als Klimaproduzentinnen in der Gestaltung unseres Lebensraums einnehmen, wenn diese Fragen nicht nur rein technologisch, sondern auch kulturell und sozial verstanden werden?
- Ein Lesebuch zu experimentellen Ansätzen in Architektur und Stadtplanung, um im heisser werdenden Klima ein gutes Zusammenleben zu ermöglichen
- Essays und spielerische Annäherungen zu urbanistischen Fragestellungen in Zeiten des sich verschärfenden Klimawandels
- Rückt auch kulturelle und soziale Aspekte des Klimawandels ins Zentrum
- Zahlreiche unveröffentlichte Bilder, Visualisierungen und Texte