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Konstruktion und Manifestation von 'Frauenmystik'
Rezeptionsdynamiken in der oberdeutschen Überlieferung des Liber specialis gratiae
Ubl, Linus

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Produktbeschreibung

Der Band schlägt einen neuen methodischen Ansatz in Bezug auf sog. 'frauenmystische' Texte des Mitelalters vor. Hierbei rückt die handschriftliche Überlieferung verstärkt in den Fokus und verortet diese in ihre jeweiligen kultur- und literaturhistorischen Kontexte. Am Beispiel der oberdeutschen Überlieferung des ,Liber Specialis Gratiae' der Mechthild von Hackeborn, einem der weitverbreitetsten mystischen Texte des Mittelalters können hierbei Einsichten in spezifische Rezeptionssituationen gewonnen werden, die anderen Texten aufgrund der schlechten Überlieferungssituation verschlossen bleibt.
Die Arbeit schlägt einen neuen methodischen Ansatz in Bezug auf sogenannte >frauenmystische< Texte des Mittelalters vor. Hierbei rückt die handschriftliche Überlieferung verstärkt in den Fokus, da der einzelne Textträger in seinen jeweiligen kultur- und literaturhistorischen Kontexten verortet wird. Am Beispiel der reichen oberdeutschen Überlieferung des Liber specialis gratiae der Mechthild von Hackeborn können auf diese Weise signifikante Einsichten in spezifische Rezeptionsdynamiken gewonnen werden. Die Arbeit ist daher nicht nur für die germanistische Mediävistik, sondern auch für die Geschichtswissenschaft, die Historischen Hilfswissenschaften, die Theologie und die Gender Studies interessant sowie für alle, die sich mit mittelalterlicher Religions- und Handschriftenkultur beschäftigen.
1>Frauenmystik< im Kontext - eine kulturhistorische Überlieferungsgeschichte2 Autorität und Autorschaft im Liber specialis gratiae als konstitutives Merkmal im Wandel der Überlieferung3 Mechthild von Hackeborn im Spannungsfeld zwischen Latein und Volkssprache - die Kartause Basel als Fallstudie 4 Eine Mechthild, zwei Mechthilden, viele >Mechthilden< - die oberdeutsche Überlieferung des Liber specialis gratiae5 Mechthild lesen - Rezeptionsvarianten des Liber specialis gratiae6 Mechthild für Laien gedruckt - die Leipziger Ausgabe 1508 7 Mechthild auf dem Weg in die Moderne 8 Fazit und Perspektivierung Anhang: Transkription des Leipziger Liber-Druckes (1508)Bibliographie Register
Dr. Linus Ubl ist Departmental Lecturer an der University of Oxford und Tutor for German am Somerville College, Oxford.

Über den Autor

Dr. Linus Ubl ist Departmental Lecturer an der University of Oxford und Tutor for German am Somerville College, Oxford.


Inhaltsverzeichnis



1 Frauenmystik im Kontext - eine kulturhistorische Überlieferungsgeschichte 2 Autorität und Autorschaft in Mechthilds Liber als konstitutives Merkmal im Wandel der Überlieferung 3 Mechthild von Hackeborn im Spannungsfeld zwischen Latein und Volkssprache - die Kartause Basel als Fallstudie 4 Eine Mechthild, zwei Mechthilds, viele Mechthilden - die oberdeutsche Überlieferung des Liber specialis gratiae 5 Mechthild lesen - Rezeptionsvarianten des Liber specialis gratiae 6 Mechthild für Laien gedruckt - die Leipziger Ausgabe 1508 7 Mechthild auf dem Weg in die Moderne 8 Fazit und Perspektivierung Anhang Bibliographie


Klappentext



Dieser Band schlägt einen neuen methodischen Ansatz in Bezug auf sogenannte ,frauenmystische' Texte des Mitelalters vor. Hierbei rückt die handschriftliche Überlieferung verstärkt in den Fokus und verortet diese in ihren jeweiligen kultur- und literaturhistorischen Kontexten. Am Beispiel der oberdeutschen Überlieferung des ,Liber Specialis Gratiae' der Mechthild von Hackeborn, einem der weitverbreitetsten mystischen Texte des Mittelalters, können hierbei Einsichten in spezifische Rezeptionssituationen gewonnen werden, die anderen Texten aufgrund der schlechten Überlieferungssituation verschlossen bleiben. Das Buch ist daher nicht nur für die germanistische Mediävistik, sondern auch für die Geschichtswissenschaft, die Historischen Hilfswissenschaften, Theologie und Gender Studies interessant, sowie für alle, die sich mit mittelalterlicher Religions- und Handschriftenkultur beschäftigen.




Interdisziplinäre Anschlussfähigkeit im Bereich Mittelalterstudien Behandelt, als ein seltenes Beispiel, mittelalterliche Texte von Frauen Einblicke in bisher unerforschtes Material (Handschriften)



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