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Symbolische Wiedergutmachung.
Dissertationsschrift
Christian Laue

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Symbolische Wiedergutmachung.

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  • 667897391

Produktbeschreibung

Der Autor beschäftigt sich mit einem bisher kaum untersuchten Teilaspekt der strafrechtlichen Wiedergutmachung: der Wiedergutmachung gegenüber der Allgemeinheit. Während der Diskussion der zurückliegenden Jahre über Möglichkeiten strafrechtlicher Restitution stand sowohl in den theoretischen Überlegungen als auch in der praktischen Arbeit von TOA-Projekten die Wiedergutmachung gegenüber Individuen deutlich im Vordergrund. Dennoch wurde die Notwendigkeit erkannt, Wiedergutmachung gegenüber der Allgemeinheit zumindest in den Fällen zu erwägen, in denen ein Täter-Opfer-Ausgleich nicht möglich ist.Ziel der Untersuchung ist es, einen klaren Begriff der "Symbolischen Wiedergutmachung" zu erarbeiten und dessen theoretische und praktische Anwendungsmöglichkeiten zu beleuchten. Im Mittelpunkt stehen dabei strafrechtstheoretische Überlegungen, welche die spezifisch strafrechtlichen Folgen einer Straftat sind und wie diese durch Leistungen des Täters auszugleichen sind. Symbolische Wiedergutmachung kann danach als "Ausgleich der immateriellen Gemeinschaftsschäden der Straftat durch eine freiwillige Leistung" definiert werden. Derartige immaterielle Gemeinschaftsschäden kommen bei der Beeinträchtigung immaterieller Universalrechtsgüter vor, daneben treten sie aber auch in Form einer überindividuellen Störung bei jeder Straftat, also auch gegen individuelle Opfer, auf. Christian Laue zeigt, daß der Ausgleich dieser Störung in vielen Fällen durch Wiedergutmachungsleistungen gegenüber dem Opfer zu erreichen ist, zusätzliche Wiedergutmachungsleistungen gegenüber der Allgemeinheit also nicht notwendig sind. Bei der Wiedergutmachung von Beeinträchtigungen immaterieller Universalrechtsgüter treten dagegen große theoretische und praktische Schwierigkeiten auf, die der Autor eingehend darlegt.
Inhaltsübersicht: Einleitung - Erstes Kapitel: Stand der Literatur über symbolische Wiedergutmachung: Symbolische Wiedergutmachung außerhalb der aktuellen Diskussion um strafrechtliche Wiedergutmachung - Symbolische Wiedergutmachung in der aktuellen Diskussion um strafrechtliche Wiedergutmachung - Zweites Kapitel: Der Begriff der symbolischen Wiedergutmachung: A. Die strafrechtlichen Folgen der Straftat: Vorbemerkungen - Verletzung oder Gefährdung von Rechtsgütern - Überindividuelle Störung - Folgen der Viktimisierung. Exkurs: Der Konflikt zwischen Täter und Opfer - Zusammenfassung - B. Leistungen des Täters: Materielle Wiedergutmachung - Ideelle Wiedergutmachung - Symbolische Wiedergutmachung - Drittes Kapitel: Freiwilligkeit: Einleitung - Die einzelnen Wiedergutmachungsarten - Viertes Kapitel: Konzepte, Grenzen und Anwendungen strafrechtlicher Wiedergutmachung: Kriminalpolitische Konzepte - Grenzen der strafrechtlichen Wiedergutmachung - Anwendungsgebiete der symbolischen Wiedergutmachung - Schlußbetrachtung - Literaturverzeichnis - Sachwortverzeichnis
»Laue ist eine vollständige Aufarbeitung dieser äußerst komplexen Themenstellung überzeugend gelungen. Er beschränkt sich nicht, wie der Titel vermuten lässt, auf die symbolische Wiedergutmachung, sondern bezieht gründlich die mittelbar zu seinem Thema gehörende materielle und immaterielle Wiedergutmachung mit ein. Laue hat für ein wichtiges Gebiet der strafrechtspolitischen Diskussion eigenständige Lösungsvorschläge entwickelt, die nicht zuletzt durch die sorgfältige Herausarbeitung von Fallgruppen und die Begründungen im Detail eine Vielzahl von Anregungen enthalten. [...] Das Buch von Laue bereichert in jeder Hinsicht das Segment der strafrechtlichen Wiedergutmachung auf dem Büchermarkt.« Natascha Imberger-Bayer, in: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, 2/2001
Der Autor beschäftigt sich mit einem bisher kaum untersuchten Teilaspekt der strafrechtlichen Wiedergutmachung: der Wiedergutmachung gegenüber der Allgemeinheit. Während der Diskussion der zurückliegenden Jahre über Möglichkeiten strafrechtlicher Restitution stand sowohl in den theoretischen Überlegungen als auch in der praktischen Arbeit von TOA-Projekten die Wiedergutmachung gegenüber Individuen deutlich im Vordergrund. Dennoch wurde die Notwendigkeit erkannt, Wiedergutmachung gegenüber der Allgemeinheit zumindest in den Fällen zu erwägen, in denen ein Täter-Opfer-Ausgleich nicht möglich ist.

Ziel der Untersuchung ist es, einen klaren Begriff der "Symbolischen Wiedergutmachung" zu erarbeiten und dessen theoretische und praktische Anwendungsmöglichkeiten zu beleuchten. Im Mittelpunkt stehen dabei strafrechtstheoretische Überlegungen, welche die spezifisch strafrechtlichen Folgen einer Straftat sind und wie diese durch Leistungen des Täters auszugleichen sind. Symbolische Wiedergutmachung kann danach als "Ausgleich der immateriellen Gemeinschaftsschäden der Straftat durch eine freiwillige Leistung" definiert werden. Derartige immaterielle Gemeinschaftsschäden kommen bei der Beeinträchtigung immaterieller Universalrechtsgüter vor, daneben treten sie aber auch in Form einer überindividuellen Störung bei jeder Straftat, also auch gegen individuelle Opfer, auf. Christian Laue zeigt, daß der Ausgleich dieser Störung in vielen Fällen durch Wiedergutmachungsleistungen gegenüber dem Opfer zu erreichen ist, zusätzliche Wiedergutmachungsleistungen gegenüber der Allgemeinheit also nicht notwendig sind. Bei der Wiedergutmachung von Beeinträchtigungen immaterieller Universalrechtsgüter treten dagegen große theoretische und praktische Schwierigkeiten auf, die der Autor eingehend darlegt.

"Laue ist eine vollständige Aufarbeitung dieser äußerst komplexen Themenstellung überzeugend gelungen. Er beschränkt sich nicht, wie der Titel vermuten lässt, auf die symbolische Wiedergutmachung, sondern bezieht gründlich die mittelbar zu seinem Thema gehörende materielle und immaterielle Wiedergutmachung mit ein. Laue hat für ein wichtiges Gebiet der strafrechtspolitischen Diskussion eigenständige Lösungsvorschläge entwickelt, die nicht zuletzt durch die sorgfältige Herausarbeitung von Fallgruppen und die Begründungen im Detail eine Vielzahl von Anregungen enthalten. [...] Das Buch von Laue bereichert in jeder Hinsicht das Segment der strafrechtlichen Wiedergutmachung auf dem Büchermarkt." Natascha Imberger-Bayer, in: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, 2/2001
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