Analyse einer zentralen kritischen Denkfigur Adornos
Interdisziplinärer Zugang
Nachweis der Aktualität von Adornos Kritischer Theorie
Prof. Dr. phil. Maxi Berger, Philosophin und Kulturwissenschaftlerin, Studiengang Kommunikationsdesign und Medien der Hochschule Wismar.
Prof. Dr. Philip Hogh, Professor am Institut für Philosophie an der Universität Kassel.
Der Vorrang des Objekts ist im Werk Theodor W. Adornos ein philosophisches Leitmotiv, welches er von Beginn an und durch alle Gebiete hindurch stets von Neuem variiert. Adorno zeigt damit eine gegenüber der traditionellen Metaphysik veränderte Haltung des Subjekts zu den Objekten seiner Reflexion an, die nicht weniger sein will als die Reflexion auf den Stand der Philosophie seiner Zeit. Die Beiträge in diesem Band widmen sich nicht nur erkenntniskritischen Überlegungen, sondern auch den ästhetischen, sozialwissenschaftlichen oder anthropologischen Aspekten des Vorrangs des Objekts und unternehmen den Versuch, diese Figur im und für das postmetaphysischen Zeitalter weiterzudenken. Die Autoren*Innen teilen die Ansicht, dass es sich um eine genuin kritische Denkfigur handelt, deren Kraft darin liegt, die Aporien der menschlichen Weltverhältnisse präzise zu entwickeln, ohne sich der Versuchung hinzugeben, sie durch falsche Zäsuren oder Vereinfachungen ihrer Spitzen zu entledigen.
Über die Autorinnen und Autoren.- Zur Einleitung.- "Durch den Übergang zum Vorrang des Objekts wird Dialektik materialistisch." Ein Beitrag zur Philosophie des Subjekts.- Vom "Vorrang des Objekts" und der "Liebe zu den Dingen". Psychoanalyse in der Negativen Dialektik.- Unter Tieren. Über Adornos mikrologischen Blick auf die Tiere und die Möglichkeit, Mensch zu sein.- Entäußerung – philosophisch und politisch. Adornos Auseinandersetzung mit Heidegger.-Negative Dialektik der Naturgeschichte. Adorno und der ethische Naturalismus.- Kunst ins Leben oder Rettung des Scheins?.- Vorrang des Materials. Anmerkungen zur ästhetischen Theorie der Negativen Dialektik.- Verzeichnis der Gesammelten Schriften.
Der Vorrang des Objekts ist im Werk Theodor W. Adornos ein philosophisches Leitmotiv, welches er von Beginn an und durch alle Gebiete hindurch stets von Neuem variiert. Adorno zeigt damit eine gegenüber der traditionellen Metaphysik veränderte Haltung des Subjekts zu den Objekten seiner Reflexion an, die nicht weniger sein will als die Reflexion auf den Stand der Philosophie seiner Zeit. Die Beiträge in diesem Band widmen sich nicht nur erkenntniskritischen Überlegungen, sondern auch den ästhetischen, sozialwissenschaftlichen oder anthropologischen Aspekten des Vorrangs des Objekts. Sie unternehmen den Versuch, diese Figur im postmetaphysischen Zeitalter weiterzudenken. Die Autor*Innen teilen die Ansicht, dass es sich um eine genuin kritische Denkfigur handelt, deren Kraft darin liegt, die Aporien der menschlichen Weltverhältnisse präzise zu entwickeln, ohne sich der Versuchung hinzugeben, sie durch falsche Zäsuren oder Vereinfachungen ihrer Spitzen zu entledigen.
Über die Autorinnen und Autoren.- Zur Einleitung.- "Durch den Übergang zum Vorrang des Objekts wird Dialektik materialistisch." Ein Beitrag zur Philosophie des Subjekts.- Vom "Vorrang des Objekts" und der "Liebe zu den Dingen". Psychoanalyse in der Negativen Dialektik.- Unter Tieren. Über Adornos mikrologischen Blick auf die Tiere und die Möglichkeit, Mensch zu sein.- Entäußerung - philosophisch und politisch. Adornos Auseinandersetzung mit Heidegger.-Negative Dialektik der Naturgeschichte. Adorno und der ethische Naturalismus.- Kunst ins Leben oder Rettung des Scheins?.- Vorrang des Materials. Anmerkungen zur ästhetischen Theorie der Negativen Dialektik.- Verzeichnis der Gesammelten Schriften.
Prof. Dr. phil. Maxi Berger, Philosophin und Kulturwissenschaftlerin, Studiengang Kommunikationsdesign und Medien der Hochschule Wismar.
Prof. Dr. Philip Hogh, Professor am Institut für Philosophie an der Universität Kassel.
Über den Autor
Dr. phil. Maxi Berger ist Professorin für Kulturwissenschaften und lehrt und forscht an der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar.
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Dr. Philip Hogh ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und arbeitet an der dortigen Adorno-Forschungsstelle.rn
Inhaltsverzeichnis
Über die Autorinnen und Autoren.- Zur Einleitung.- "Durch den Übergang zum Vorrang des Objekts wird Dialektik materialistisch." Ein Beitrag zur Philosophie des Subjekts.- Vom "Vorrang des Objekts" und der "Liebe zu den Dingen". Psychoanalyse in der Negativen Dialektik.- Unter Tieren. Über Adornos mikrologischen Blick auf die Tiere und die Möglichkeit, Mensch zu sein.- Entäußerung - philosophisch und politisch. Adornos Auseinandersetzung mit Heidegger.-Negative Dialektik der Naturgeschichte. Adorno und der ethische Naturalismus.- Kunst ins Leben oder Rettung des Scheins?.- Vorrang des Materials. Anmerkungen zur ästhetischen Theorie der Negativen Dialektik.- Verzeichnis der Gesammelten Schriften.
Klappentext
Der Vorrang des Objekts ist im Werk Theodor W. Adornos ein philosophisches Leitmotiv, welches er von Beginn an und durch alle Gebiete hindurch stets von Neuem variiert. Adorno zeigt damit eine gegenüber der traditionellen Metaphysik veränderte Haltung des Subjekts zu den Objekten seiner Reflexion an, die nicht weniger sein will als die Reflexion auf den Stand der Philosophie seiner Zeit. Die Beiträge in diesem Band widmen sich nicht nur erkenntniskritischen Überlegungen, sondern auch den ästhetischen, sozialwissenschaftlichen oder anthropologischen Aspekten des Vorrangs des Objekts und unternehmen den Versuch, diese Figur im und für das postmetaphysischen Zeitalter weiterzudenken. Die Autoren*Innen teilen die Ansicht, dass es sich um eine genuin kritische Denkfigur handelt, deren Kraft darin liegt, die Aporien der menschlichen Weltverhältnisse präzise zu entwickeln, ohne sich der Versuchung hinzugeben, sie durch falsche Zäsuren oder Vereinfachungen ihrer Spitzen zu entledigen.
Analyse einer zentralen kritischen Denkfigur Adornos
Interdisziplinärer Zugang
Nachweis der Aktualität von Adornos Kritischer Theorie