Der Autor beschreibt Bisexualität als eigene Sexualform, die sich aus sich selbst heraus versteht und sich nicht aus den Monosexualitäten ableitet.
Die von der frühen Sexualwissenschaft vorgelegten Bisexualitätstheorien haben vor allem das "Rätsel Homosexualität" zu erklären versucht. Nur am Rande wurde in diesen Texten die manifeste Bisexualität thematisiert. Diese Tendenz setzt sich bis in die gegenwärtige Sexualforschung fort. Eine an den Monosexualitäten, also an der Hetero- und Homosexualität, orientierte Perspektive wird jedoch dem Phänomen Bisexualität nicht gerecht. In dieser Studie wird die Bisexualität nicht aus den Monosexualitäten abgeleitet. Sie wird vielmehr als eigene Sexualform verstanden.
Ulrich Gooß ist als Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Sexualtherapie in eigener Praxis tätig.
Über den Autor
Ulrich Gooß ist als Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Sexualtherapie in eigener Praxis tätig.
Klappentext
Die von der frühen Sexualwissenschaft vorgelegten Bisexualitätstheorien haben vor allem das »Rätsel Homosexualität« zu erklären versucht. Nur am Rande wurde in diesen Texten die manifeste Bisexualität thematisiert. Diese Tendenz setzt sich bis in die gegenwärtige Sexualforschung fort. Eine an den Monosexualitäten, also an der Hetero- und Homosexualität, orientierte Perspektive wird jedoch dem Phänomen Bisexualität nicht gerecht. In dieser Studie wird die Bisexualität nicht aus den Monosexualitäten abgeleitet. Sie wird vielmehr als eigene Sexualform verstanden.
Der Autor beschreibt Bisexualität als eigene Sexualform, die sich aus sich selbst heraus versteht und sich nicht aus den Monosexualitäten ableitet.