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Queerfeministische Kompostierungen des Anthropozäns
Ökologien, RaumZeiten, VerAntworten

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Produktbeschreibung

Kompost ist zugleich eine Ontologie und eine Art und Weise des Wissens, der Wissensproduktion, die gemeinsam das vermeintlich Gegebene 'der Welt' auseinanderdröseln, um daraus vielzählige Welten hervorzubringen. Alles ist und bedeutet gleichzeitig, ereignet, affiziert, transformiert sich: Wissen kompostiert Welt kompostiert Wissen. Kompost unterläuft Trennungen von Ästhetik, Ethik, Epistemologie und Ontologie, wie sie für das westliche Denken charakteristisch sind. Ausschließung, Einschließung, Gewalt, race, class, gender müssen kompostiert werden, müssen ver/antwortet, gehalten, anders gedacht und anders erzählt, Privilegien zersetzt und verlernt werden. Hierbei nehmen radikal nichtbinäre, pluriversale, relationale, queerfeministische Ökologien onto-epistemologische Gestalt an, die Relationalitäten, Responseabilities und Sorge sowie RaumZeiten und Materien/Materialisierungen verschränkt mit-denken, gerade ohne über sie zu verfügen.
Kompost!.- Sorgen mit Meeresmikroben: Bio-Spuk und abgründige Relationen.- Fables of Response-ability: Feministische Wissenschaftsforschung als didaktische Literatur.- Für eine verantwortende Wissenschaft des Herumtappens: Kompostierungen eines höhlenartigen Wissens.- Audio/video compost - Auszüge einer Komposition aus Text, Geste, Situation.- Archive Dissolution Table / Dissolution Table Archive*.- Never Let Me Go: Erinnern als diffraktive Praktik.- Leben- und Sterben-mit dem Beutelwolf.-  Der Metabolismus des Auges: Überlegungen zu einem neuen ästhetisch-ethischen Materialismus.- Vertigo Sea: Künstlerische Strategien der Desorientierung und Memoralisierung.- Waywardness: Sorgepraxis im Chorus.- Senility becomes us: (Ver)Störende Existenzweisen begehren.-  Nach/Leben: Zur Irreduzibilität nicht-vergangener Vergangenheiten.

 

 

 


Rheinische Sektion der Kompostistischen Internationale

Friederike Ahrens
Jakob Ginster
Lisa Handel
Fedora Hartmann
Christiane König
Lisa Krall
Sina Musche
Joshua Pesch
Susanna Schoenberg
Fiona Schrading
Jannis Steinke
Katja Stüben
Katharina Tiemann
Stephan Trinkaus



Über den Autor



Rheinische Sektion der Kompostistischen Internationale:

Friederike Ahrens
Jakob Ginster
Lisa Handel
Fedora Hartmann
Christiane König
Lisa Krall
Sina Musche
Joshua Pesch
Susanna Schoenberg
Fiona Schrading
Jannis Steinke
Katja Stüben
Katharina Tiemann
Stephan Trinkaus



Inhaltsverzeichnis



Kompost!.- Sorgen mit Meeresmikroben: Bio-Spuk und abgründige Relationen.- Fables of Response-ability: Feministische Wissenschaftsforschung als didaktische Literatur.- Für eine verantwortende Wissenschaft des Herumtappens: Kompostierungen eines höhlenartigen Wissens.- Audio/video compost - Auszüge einer Komposition aus Text, Geste, Situation.- Archive Dissolution Table / Dissolution Table Archive*.- Never Let Me Go: Erinnern als diffraktive Praktik.- Leben- und Sterben-mit dem Beutelwolf.- Der Metabolismus des Auges: Überlegungen zu einem neuen ästhetisch-ethischen Materialismus.- Vertigo Sea: Künstlerische Strategien der Desorientierung und Memoralisierung.- Waywardness: Sorgepraxis im Chorus.- Senility becomes us: (Ver)Störende Existenzweisen begehren.- Nach/Leben: Zur Irreduzibilität nicht-vergangener Vergangenheiten.






Klappentext



Kompost ist zugleich eine Ontologie und eine Art und Weise des Wissens, der Wissensproduktion, die gemeinsam das vermeintlich Gegebene ,der Welt' auseinanderdröseln, um daraus vielzählige Welten hervorzubringen. Alles ist und bedeutet gleichzeitig, ereignet, affiziert, transformiert sich: Wissen kompostiert Welt kompostiert Wissen. Kompost unterläuft Trennungen von Ästhetik, Ethik, Epistemologie und Ontologie, wie sie für das westliche Denken charakteristisch sind. Ausschließung, Einschließung, Gewalt, race, class, gender müssen kompostiert werden, müssen ver/antwortet, gehalten, anders gedacht und anders erzählt, Privilegien zersetzt und verlernt werden. Hierbei nehmen radikal nichtbinäre, pluriversale, relationale, queerfeministische Ökologien onto-epistemologische Gestalt an, die Relationalitäten, Responseabilities und Sorge sowie RaumZeiten und Materien/Materialisierungen verschränkt mit-denken, gerade ohne über sie zu verfügen.




Transdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Anthropozän als innovative Wissensproduktion

Entwürfe alternative Ökopolitiken

Kompostierung als neue Methode bzw. Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens