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Bernhard Dernburg
Kolonialpolitiker der Kaiserzeit
Bartmuß, Hartmut

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Bernhard Dernburg

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Produktbeschreibung

Bernhard Dernburg (1865-1937) prägte und gestaltete maßgeblich die deutsche Kolonialpolitik unter Kaiser Wilhelm II. in den Jahren 1906 bis 1910, zunächst als Direktor der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes und später als Staatssekretär des Reichskolonialamtes. Der liberale Politiker stammte väterlicherseits aus einer traditionsreichen jüdischen Familie, mütterlicherseits aus einem evangelischen Pfarrhaus. Für die Rasseantisemiten war das jedoch ohne Bedeutung. Dernburg war für diese und viele andere ein Jude. Bartmuß unternimmt den Versuch, den Politiker und Finanzexperten aus seiner Zeit heraus zu verstehen. Dernburg war ein auf Ausgleich bedachter Vertreter der Kolonialmacht des Deutschen Reiches.
''Hartmut Bartmuß presents a brief biographical outline of the best known German colonial politician. Besides retracting political and private developments and activities, the author also examines the personality of a politician who did not consider it beneath himself to conduct inspections of colonial regions in Africa personally in oder to get his own impression of the effects of the German Empire colonial politics for which he was responsible (...) Bartmuß deserves credit for seeking to render the work of this colonial politician 'understandable in the context of its time' to a broader public.'' Journal of Namibian Studies, 19 (2016): 127-128.
Hartmut Bartmuß studierte Evangelische Theologie an der Karl-Marx-Universität Leipzig, Pfarrer i.R. Neben dem Pfarramt u.a. Beauftragter der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche für die Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover und für den Mitteldeutschen Rundfunk; 15 Jahre lang Redakteur der Kirchenzeitung Lutherische Kirche. Von 2005 bis 2013 einer der Moderatoren und Initiatoren der "Halberstädter Abende" in der Winterkirche des Domes zu Halberstadt.

Über den Autor



Hartmut Bartmuß studierte Evangelische Theologie an der Karl-Marx-Universität Leipzig, Pfarrer i.R. Neben dem Pfarramt u.a. Beauftragter der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche für die Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover und für den Mitteldeutschen Rundfunk; 15 Jahre lang Redakteur der Kirchenzeitung Lutherische Kirche. Von 2005 bis 2013 einer der Moderatoren und Initiatoren der "Halberstädter Abende" in der Winterkirche des Domes zu Halberstadt.


Klappentext



Bernhard Dernburg (1865-1937) prägte und gestaltete maßgeblich die deutsche Kolonialpolitik unter Kaiser Wilhelm II. in den Jahren 1906 bis 1910, zunächst als Direktor der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes und später als Staatssekretär des Reichskolonialamtes. Der liberale Politiker stammte väterlicherseits aus einer traditionsreichen jüdischen Familie, mütterlicherseits aus einem evangelischen Pfarrhaus. Für die Rasseantisemiten war das jedoch ohne Bedeutung. Dernburg war für diese und viele andere ein Jude. Bartmuß unternimmt den Versuch, den Politiker und Finanzexperten aus seiner Zeit heraus zu verstehen. Dernburg war ein auf Ausgleich bedachter Vertreter der Kolonialmacht des Deutschen Reiches.



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