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Creative Crowds
Perspektiven der Fanforschung im deutschsprachigen Raum

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Produktbeschreibung

Die Vorstellungen von Fans als hysterischen Teenies, aggressiven Hooligans oder nerdigen Einzelgängern haben sich drastisch gewandelt. Wurden Trekkies, Live-Rollenspieler oder Gothics vor einigen Jahren noch kritisch beäugt, debattiert heute jeder über die "Hobbit"-Filme oder die neue "Sherlock"-Staffel und kann sein Ramones-Shirt beim Discounter kaufen. Durch das Internet sind Fans nicht nur im Mainstream angekommen, sondern mündiger und kreativer geworden. Längst geben sie sich nicht mehr nur der Verehrung ihrer Lieblingsfiguren und Idole hin, sie erobern auch für sich selbst und ihren kreativen Output einen Platz in der Popkultur.Der vorliegende Band versammelt Beiträge aus verschiedenen Disziplinen zu einem facettenreichen Spektrum von Fandoms, Fankulturen und Fankreationen im deutschsprachigen Raum: vom Fußballstadion bis ins Onlineforum, von Cosplayern zu Viddern, von Prince bis "Twilight".
Vera Cuntz-Leng, Dr. phil., geboren 1979. Studium der Film- und Theaterwissenschaft in Mainz, Marburg und Wien. Magister 2007 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einer Arbeit zu "Kalkulierter Schrecken: Standardsituationen in der Alien-Filmreihe" (Remscheid: Gardez 2007), Promotion 2014 an der Eberhard Karls-Universität Tübingen mit der Arbeit "Harry Potter Que(e)r: Eine Filmsaga im Spannungsfeld von Queer Reading, Slash-Fandom und Fantasyfilmgenre" (Bielefeld: Tranillegalscript 2015), ausgezeichnet mit dem Dissertationspreis der deutschen Gesellschaft für Fantastikforschung. Derzeit Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg und leitende Redakteurin der Zeitschrift MEDIENwissenschaft; davor Tätigkeiten an den Universitäten Mainz und Berkeley, CA. Herausgeberin des Sammelbandes "Creative Crowds: Perspektiven der Fanforschung im deutschsprachigen Raum" (Darmstadt: Büchner 2014). Forschungsschwerpunkte: Gender/Queer Studies; Fan Studies; Serialität; Fantastik.

Über den Autor



Vera Cuntz-Leng studierte Film- und Theaterwissenschaft in Mainz, Marburg und Wien; sie wurde 2014 am Institut für Medienwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen mit einer Arbeit über die Harry Potter-Filmsaga am Scheideweg von Genretheorie, Queer Reading und Slash-Fandom promoviert. Derzeit verbringt sie einen Forschungsaufenthalt in den USA und ist Mitarbeiterin des FanData-Projekts am Berkeley Center for New Media der University of California, Berkeley.


Klappentext



Die Vorstellungen von Fans als hysterischen Teenies, aggressiven Hooligans oder nerdigen Einzelgängern haben sich drastisch gewandelt. Wurden Trekkies, Live-Rollenspieler oder Gothics vor einigen Jahren noch kritisch beäugt, debattiert heute jeder über die Hobbit-Filme oder die neue Sherlock-Staffel und kann sein Ramones-Shirt beim Discounter kaufen. Durch das Internet sind Fans nicht nur im Mainstream angekommen, sondern mündiger und kreativer geworden. Längst geben sie sich nicht mehr nur der Verehrung ihrer Lieblingsfiguren und Idole hin, sie erobern auch für sich selbst und ihren kreativen Output einen Platz in der Popkultur.

Der vorliegende Band versammelt Beiträge aus verschiedenen Disziplinen zu einem facettenreichen Spektrum von Fandoms, Fankulturen und Fankreationen im deutschsprachigen Raum: vom Fußballstadion bis ins Onlineforum, von Cosplayern zu Viddern, von Prince bis Twilight.

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