Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs geriet Wend Graf von Kalnein in russische Kriegsgefangenschaft und wurde in den Kaukasus abtransportiert – vor ihm lagen fünf Jahre Lagerleben. Der Autor schrieb die Erinnerungen an diese Zeit, seine Eindrücke von den Menschen und der Natur Georgiens, aber auch von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen unmittelbar nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft nieder. Sie sind ein authentischer, spannender Zeitzeugenbericht aus einem Land am Rande der Sowjetunion.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs geriet Wend Graf von Kalnein in russische Kriegsgefangenschaft und wurde in den Kaukasus abtransportiert - vor ihm lagen fünf Jahre Lagerleben. Der Autor schrieb die Erinnerungen an diese Zeit, seine Eindrücke von den Menschen und der Natur Georgiens, aber auch von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen unmittelbar nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft nieder. Sie sind ein authentischer, spannender Zeitzeugenbericht aus einem Land am Rande der Sowjetunion.
WEND GRAF VON KALNEIN ( ), geb. 1914, studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Romanistik. 1939-1945 Kriegsteilnahme in Frankreich und Russland, danach bis 1950 in russischer Kriegsgefangenschaft. Nach der Promotion 1953 zunächst wissenschaftliche Tätigkeit, dann Direktor verschiedener deutscher Kunstmuseen. Seit 1979 war Wend Graf von Kalnein Honorarprofessor für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Salzburg.
Über den Autor
WEND GRAF VON KALNEIN (+), geb. 1914, studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Romanistik. 1939-1945 Kriegsteilnahme in Frankreich und Russland, danach bis 1950 in russischer Kriegsgefangenschaft. Nach der Promotion 1953 zunächst wissenschaftliche Tätigkeit, dann Direktor verschiedener deutscher Kunstmuseen. Seit 1979 war Wend Graf von Kalnein Honorarprofessor für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Salzburg.
Klappentext
Am Ende des Zweiten Weltkriegs geriet Wend Graf von Kalnein in russische Kriegsgefangenschaft und wurde ins sowjetische Georgien abtransportiert - vor ihm lagen fünf Jahre Lagerleben. Aufgrund seiner russischen Sprachkenntnisse zumeist in der Lagerverwaltung eingesetzt, hat er tiefe Einblicke in die Struktur der Lager, aber auch in die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse im Spätstalinismus der Sowjetrepublik Georgien gewonnen. Eigene Beobachtungen, zahlreiche Gespräche mit Mitgefangenen, dem russischen und georgischen Lagerpersonal, aber auch die häufigen Kontakte zur Bevölkerung vermitteln lebendige Eindrücke vom Leben und der Arbeit der Kriegsgefangenen wie von den Menschen und der Natur Georgiens. Sie machen dieses unmittelbar nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft niedergeschriebene "Georgische Tagebuch" zu einem authentischen Zeitzeugnis aus einem Land am Rande der Sowjetunion.