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Angst
Sieben Geschichten von der Liebe
Tschechow (Cechov), Anton

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Produktbeschreibung

Die »Sieben Geschichten von der Liebe« sind keine Liebesgeschichten im sentimentalen Sinne. Anton Cechov (1860-1094), der Meister der Kurzgeschichte, hielt nichts von pompösen Effekten. Seine Liebesgeschichten sind diskret und sich skeptisch der Vergänglichkeit der Empfindungen bewusst. In dieser Zurückhaltung liegt ihre Tiefe, die sie zu jeder Zeit lesenswert machen. Wo das Gefühl nicht ausbuchstabiert wird, steigert es sich im Lesen zu höchster Intensität. Die Liebe kann Angst einflößen.»Sieben Geschichten von der Liebe, die selbstverständlich Angst heißen, die es flugs zu lesen gilt: weil es kaum einen gibt, der über die Zwischenräume der Seele, die faltigen und porösen Stellen, das Zögern und Lahmen des Herzens, so ganz genau Bescheid weiß wie Anton Cechov.«Elke Schmitter, Süddeutsche Zeitung
Tschechow (Cechov), AntonAnton Tschechow (Anton Cechov), 1860 im südrussischen Taganrog geboren, studierte in Moskau Medizin, arbeitete eine Zeit lang als Arzt, bevor er ab 1880 begann, Erzählungen zu veröffentlichen. Der Meister der Kurzprosa trug maßgeblich zur Formung der modernen Novelle und Kurzgeschichte bei und gilt bis heute als weltweit am häufigsten aufgeführte Dramatiker nach Shakespeare. Er revolutionierte mit seinen lakonischen Erzählungen und seinen Stücke ohne ausgeprägte Handlung die Literatur und machten den russischen Arzt weltberühmt. Cechov starb 1904 nach langer Krankheit in Badenweiler. Urban, PeterPeter Urban, 1941 in Berlin geboren, war ein Schriftsteller, Übersetzer und langjähriger Lektor und Verleger. Nach dem Studium der Slawistik, Germanistik und Geschichte in Würzburg und Belgrad war er von 1966 bis 1968 als Lektor für slawische Literaturen im Suhrkamp Verlag tätig und später einer der Mitbegründer des Verlags der Autoren. Ab 1989 arbeitete er als freier Schriftsteller und Übersetzer, und setzte mit seinen herausragenden Cechov-Übersetzungen Maßstäbe. Peter Urban erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. den Übersetzerpreis der Akademie für Sprache und Dichtung und den Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis. Er war Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Über den Autor

Anton Cechov, 1860 im südrussichen Taganrog geboren, studierte in Moskau Medizin, arbeitete eine Zeit lang als Arzt, bevor er ab 1880 begann Erzählungen zu veröffentlichen. Der Meister der Kurzprosa trug maßgeblich zur Formung der modernen Novelle und Kurzgeschichte bei und gilt bis heute als weltweit am häufigsten aufgeführte Dramatiker nach Shakespeare. Er revolutionierte mit seinen lakonischen Erzählungen und seinen Stücke ohne ausgeprägte Handlung die Literatur und machten den russischen Arzt weltberühmt. Cechov starb 1904 nach langer Krankheit in Badenweiler.


Klappentext

"... Aber mich wieder einmal zu verlieben, würde nichts schaden. Es ist langweilig, ohne eine starke Liebe." Cechov an A. S. Suvorin, 18. Oktober 1892. In einem Theaterstück, sagt Nina im 1. Akt der Möwe, müsse "unbedingt Liebe vorkommen." Das tut sie auch. Cechov, Autor der schönsten Liebesszenen auf dem Theater der Weltliteratur, schätzt sie, dem Gewicht nach, auf "fünf Pud". Doch ist diese Liebe nie eine erwiderte, geschweige denn erfüllte, sie ist, schon allein durch das Arrangement der Lebensumstände, vergeblich von Anfang an und zum Scheitern verurteilt; sie zerschellt am Leben - sei es an den unterschiedlich verteilten Prädispositionen, sei es schlicht am Moment der verstreichenden Zeit. So sind auch die Erzählungen Cechovs, die explizit von der Liebe handeln, nie Liebesgeschichten im sentimentalen Sinn. Kein Autor hat wie Cechov, dem Lüge und Kitsch verhaßt waren, das Aufwallen der Gefühle - und deren Entladung - mit solcher Diskretion beschrieben, kein Autor hat aber wie er zugleich auch die Skepsis gegenüber diesen Gefühlen und damit die Angst der Liebenden und Geliebten, wie die Angst vor dem Erkalten des Gefühls, vor dem Verlassenwerden, die Angst vor der Preisgabe des Eigensten, Innersten, mit solch diskreter Nüchternheit benannt. Eine ängstliche Besorgnis klingt noch in der Dame mit dem Hündchen, der vielleicht schönsten Liebesgeschichte der Weltliteratur, durch, da zwei verheiratete, sehr erwachsene, von der Ehe enttäuschte Menschen, die einander zu lieben meinen, erkennen: "Es schien, als bräuchte es nurmehr kurze Zeit - und die Lösung würde gefunden, und dann begönne ein neues, schönes Leben; und beiden war klar, daß es bis zum Ende noch sehr-sehr weit wäre und daß das Komplizierteste und Schwierigste eben erst begonnen hätte."



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