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Und der Haifisch, der hat Zähne
Erzähle, damit du dein Recht erweist. Mit e. Nachw. v. Klaus Völker
Aufricht, Ernst J.

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Produktbeschreibung

Ernst Josef Aufrichts sehr spannend geschriebenen Erinnerungen an die Berliner Vorkriegszeit und seine Künstler sowie an die schmerzlichen Erfahrungen während seiner Emigration erschienen erstmals 1967 unter dem Titel "Erzähle, damit du dein Recht erweist". Auf Wunsch seines Sohnes wurde der Titel für die Neuausgabe geändert. Klaus Völker steuerte ein Nachwort bei.
"Im zweiten Zimmer saß einer. Es war Brecht. Ich kannte ihn nicht persönlich, kannte aber seine literarischen Experimente auf der Bühne und schätzte seine Gedichte.Wir setzten uns zu ihm an den Tisch und stellten unsere Gretchenfrage nach einem Stück. Er fing an, uns eine Fabel zu erzählen, an der er gerade arbeitete. Er merkte wohl, dass wir nicht interessiert waren, denn wir verlangten die Rechnung. "Dann habe ich noch ein Nebenwerk. Es ist eine Bearbeitung von John Gays Beggar s Opera".Ich war von der Frechheit und dem trockenen Witz, heute ist beides stumpf geworden, sowie durch die Andeutung eines neuen Stils sofort angetan und entschlossen, damit mein Theater zu eröffnen. Brecht teilte uns mit, dass noch ein Musiker dabei wäre, Kurt Weill, dessen zwei Operneinakter mit Texten von Georg Kaiser in der Charlottenburger Oper zu hören waren." Ernst Josef Aufricht
"Erzählt wird eine spannende, widerspruchsvolle Geschichte, Zeitgeschichte (...) Fraglich, ob Aufrichts Lebenserinnerungen Reklame für seine Theatertaten sein sollen; Schmuck für die Nachwelt? Sein Bericht ist maßvoll selbstbewußt, gelegentlich abwiegelnd, relativierend, manchmal gar verschwiegen, wortkarg." (Dirk Nühmann, TIP 18/1998)
Ernst Josef Aufricht, Schauspieler und Theaterleiter, eröffnete 1928 sein Theater am Schiffbauerdamm (das spätere Berliner Ensemble) mit der DREIGROSCHENOPER von Brecht/Weill. In seinen Memoiren erinnert er sich auch an seine erste Begegnung mit Brecht, an die Proben und die Entstehung dieses erfolgreichen Theaterstücks, welches für Brecht und Weill zum Grundstein für ihren Weltruhm wurde.

Über den Autor



Ernst Josef Aufricht, Schauspieler und Theaterleiter, eröffnete 1928 sein Theater am Schiffbauerdamm (das spätere Berliner Ensemble) mit der DREIGROSCHENOPER von Brecht/Weill. In seinen Memoiren erinnert er sich auch an seine erste Begegnung mit Brecht, an die Proben und die Entstehung dieses erfolgreichen Theaterstücks, welches für Brecht und Weill zum Grundstein für ihren Weltruhm wurde.


Klappentext



"Im zweiten Zimmer saß einer. Es war Brecht. Ich kannte ihn nicht persönlich, kannte aber seine literarischen Experimente auf der Bühne und schätzte seine Gedichte...Wir setzten uns zu ihm an den Tisch und stellten unsere Gretchenfrage nach einem Stück. Er fing an, uns eine Fabel zu erzählen, an der er gerade arbeitete. Er merkte wohl, dass wir nicht interessiert waren, denn wir verlangten die Rechnung. "Dann habe ich noch ein Nebenwerk. Es ist eine Bearbeitung von John Gays Beggar¿s Opera" ......Ich war von der Frechheit und dem trockenen Witz, heute ist beides stumpf geworden, sowie durch die Andeutung eines neuen Stils sofort angetan und entschlossen, damit mein Theater zu eröffnen. Brecht teilte uns mit, dass noch ein Musiker dabei wäre, Kurt Weill, dessen zwei Operneinakter mit Texten von Georg Kaiser in der Charlottenburger Oper zu hören waren..." Ernst Josef Aufricht