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Fehse, M: Dortmund um 1400
Hausbesitz, Wohnverhältnisse und Arbeitsstätten in der spätmittelalterlichen Stadt
Fehse, Monika

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Produktbeschreibung

Über den Autor



Dortmund um 1400: immer noch eine Stadt mit weitreichenden Handelsbeziehungen, aber auch krisengeschüttelt durch innere und äußere Konflikte. Das schlägt sich stärker als zuvor in Registerbüchern, Steuerlisten und Rechnungsschrifttum nieder.
Anhand dieser ungewöhnlich dichten und aussagekräftigen Überlieferung untersucht die Autorin den Zusammenhang von Wohnen und Arbeiten, immobilem Besitz und seiner Nutzung. Wie bildete sich in der räumlichen Verteilung von Häuserwerten, Besitz, Werkstätten, Vermietung und Mietkosten die soziale Struktur ab? Wie wirkten diese Raumstrukturen auf das soziale Handeln, auf Mobilität, Nutzung des Besitzes, auf Berufsnachfolge und Betriebskontinuität, auf gesellschaftlichen Auf- und Abstieg? Gab es im Prinzip schon moderne städtische Lebensformen oder dominierte noch das ¿ganze Haus¿?
Dortmund um 1400: was war besonders, was typisch? Abgestützt durch regionale Vergleiche entsteht das facettenreiche Bild vom Wohnen und Arbeiten in einer bedeutenden spätmittelalterlichen Stadt.


Inhaltsverzeichnis



Vorwort . 9 1. Einleitung . 11 2. Quellenkritik . 21 - Grundlegende Quellen / Zusätzliche Quellen / Methoden der Auswertung / Personen und Namen 3. Die Puntinge und die Grundbesitzverhältnisse . 49 - Die Schätzung zur Puntinge / Die Grundbesitzverhältnisse / Entstehung und Entwicklung des Patriziats 4. Ratspolitik, Krisenmanagement und Kriseneffekte . 82 - Der Rat vor und nach der Großen Fehde / Haushaltspolitik, Krisenmanagement und Besteuerung / Ratspolitik auf dem Renten- und Liegenschaftsmarkt / Die 'Krise' und die Kriseneffekte 5. Hausbesitz und Immobilien . 110 - Besitz- und Vermögensverhältnisse / Die Märkte für Häuser, Liegenschaften und Renten / Besitz, Hausbesitz und soziale Schranken 6. Soziale Topographie der Borgbauerschaft . 158 - Die Borgbauerschaft / Häuser- und Grundstückswerte / Sozialtopographie des Immobilienvermögens 7. Das Verhältnis von Wohn- und Arbeitsstätte . 189 - Handwerke, Handel und Landwirtschaft / Sozialtopographie der Handwerke und Berufe / Vermögensstruktur der Handwerke / Biographische Notizen / Handwerk und Hauserwerb / Die Kontinuität in Beruf und Betrieb / Standorte und Standortmerkmale / Sozialtopographie der Pest 8. Wohnverhältnisse . 265 - Eigennutzung und Vermietung / Wohnformen und Lebensformen / Verschuldung und Kreditierung / Mietformen, Vermietungspraxis und Mietrecht / Innerstädtische Mobilität 9. Fazit . 309 Begründung des Steuerumgangs . 317 Die zum 'Teynt' verpflichteten Grundstücke . 341 Quellen- und Ordnungsbegriffe . 345 / Quellen- und Literaturverzeichnis . 347 / Tabellen, Abbildungen und Karten . 356 Personenregister . 358 / Sachregister . 372 Karten . 377


Klappentext



Dortmund um 1400: immer noch eine Stadt mit weitreichenden Handelsbeziehungen, aber auch krisengeschüttelt durch innere und äußere Konflikte. Das schlägt sich stärker als zuvor in Registerbüchern, Steuerlisten und Rechnungsschrifttum nieder. Anhand dieser ungewöhnlich dichten und aussagekräftigen Überlieferung untersucht die Autorin den Zusammenhang von Wohnen und Arbeiten, immobilem Besitz und seiner Nutzung. Wie bildete sich in der räumlichen Verteilung von Häuserwerten, Besitz, Werkstätten, Vermietung und Mietkosten die soziale Struktur ab? Wie wirkten diese Raumstrukturen auf das soziale Handeln, auf Mobilität, Nutzung des Besitzes, auf Berufsnachfolge und Betriebskontinuität, auf gesellschaftlichen Auf- und Abstieg? Gab es im Prinzip schon moderne städtische Lebensformen oder dominierte noch das 'ganze Haus'? Dortmund um 1400: was war besonders, was typisch? Abgestützt durch regionale Vergleiche entsteht das facettenreiche Bild vom Wohnen und Arbeiten in einer bedeutenden spätmittelalterlichen Stadt.

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