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U-Bootbunker 'Kilian'
Kieler Hafen und Rüstung im Nationalsozialismus
Bohn, Robert & Oddey, Markus

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Produktbeschreibung

Das Buch dokumentiert die Geschichte des auf dem Ostufer des Kieler Hafens in den Jahren 1941 bis 1943 errichteten U-Bootbunkers "Kilian". Die Darstellung ist eingebettet in eine Untersuchung des Kieler Hafens als Standort der deutschen Rüstungs- und Schiffbauindustrie sowie die Auswirkungen der strategischen Seekriegsplanungen der deutschen Kriegsmarine. Im zweiten Teil werden die verschiedenen Konzepte seit Kriegsende über die Nutzung des Bunkers bzw. des Geländes dargestellt - einschließlich des Versuchs, ihn als Mahnmal oder Kriegsdenkmal zu erhalten sowie der juristischen und künstlerischen Auseinandersetzung bis in die Gegenwart.
Das Buch dokumentiert die Geschichte des auf dem Ostufer des Kieler Hafens in den Jahren 1941-1943 errichteten U-Bootbunkers 'Kilian'. Die Darstellung ist eingebettet in eine Untersuchung des Kieler Hafens als Standort der deutschen Rüstungs- und Schiffbauindustrie sowie der Auswirkungen der strategischen Seekriegsplanungen der deutschen Kriegsmarine. Im zweiten Teil werden die verschiedenen Konzepte seit Kriegsende über die Nutzung des Bunkers und des Geländes dargestellt. Im Mittelpunkt steht dabei die öffentliche, kontrovers geführte Debatte, den Bunker als Mahnmal oder Kriegsdenkmal zu erhalten.
Vorwort

I. Historischer Teil: Kiel als Standort der deutschen Rüstungsindustrie (1939-1945) unter besonderer Berücksichtigung des U-Bootbunkers 'Kilian'

0. Einleitung: Quellen- und Forschungslage

1. Die Entwicklung Kiels als Rüstungsstandort bis 1939
1.1 Die Marine in Kiel
1.2 Ausbau der Stadt Kiel zum Reichskriegshafen
1.3 Handelshafen oder Reichskriegshafen?
1.4 Kieler Hafenwirtschaft in der Weimarer Republik
1.5 Der Kieler Hafen in der Zeit des Nationalsozialismus
1.6 Zusammenfassung: Der Kieler Hafen im Spannungsfeld zwischen zivilwirtschaftlicher und kriegswirtschaftlicher Nutzung vor 1939

2. Kriegsschauplatz Kieler Hafen
2.1 Die Entwicklung des Luftkriegs über dem Kieler Hafen
2.2 Reaktionen der Luftschutzstellen in Kiel auf den Luftkrieg
2.3 Zusammenfassung

3. Die deutschen U-Bootbunker und der 'Kilian'
3.1 Der Seekrieg als Planungsgrundlage für U-Bootrüstung und U-Bootbunkerbau
3.2 Die Planungen für den Bau von U-Bootbunkern auf deutschen Werften
3.3 Die Bauvorbereitungen
3.4 Die Baudurchführung
3.5 Die Bunkernutzung
3.6 Verbunkerung und Fliegerangriffe
3.7 Zusammenfassung

4. Epilog: Besatzungszeit und Demontagepolitik
4.1 Sprengung des 'Kilian' und Diskussion der Richtlinien für die Demontagepolitik
4.2 Rolle der Kieler Stadtvertretung in der Demontagepolitik

II. Zeitgenössischer Teil: Der Meinungsstreit um die Nutzung der Bunkerruine 'Kilian'

1. Bunker und Bunkergelände in der Nachkriegszeit - eine Chronologie
1.1 Vor 1959: Besitzwechsel von der Kriegsmarine über die Besatzungsmacht in Bundesbesitz
1.2 1959: Zweiter Versuch der Bunkersprengung
1.3 Bis 1980: Fehlende Wahrnehmung des 'Kilian'
1.4 1981-1987: Erste Planungen zur Erweiterung des Ostuferhafengeländes
1.5 1987-1992: Ist der Bunker 'Kilian' ein Denkmal von besonderem kulturellen Wert?
1.6 1992-1996: Ist eine Hafenerweiterung unter Erhaltung der Ruine möglich und wirtschaftlich sinnvoll?
1.7 1997-2000: Politische Entscheidung für den Abriss nach Abwägen denkmalrechtlicher und wirtschaftlicher Belange

2. Der Streit um den Denkmalwert der Bunkerruinen
2.1 Die Ruinen des U-Bootbunkers 'Kilian' als ein "Denkmal von besonderer kultureller Bedeutung"
2.2 Die Bunkerruinen als "Betonschrotthaufen der Geschichte"
2.3 Das Urteil des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts

3. Der Streit um wirtschaftliche Belange im Rahmen der Hafenerweiterung
3.1 Das von den Hafen- und Verkehrsbetrieben in Auftrag gegebene Gutachten - Ableitungen und Kritik
3.2 Die "kleine Lösung" - Hafenerweiterung unter Einbezug des Bunkers

4. Politische Abwägung zwischen kulturellen und wirtschaftlichen Belangen
4.1 Die Entscheidung der Landesregierung
4.2 Reaktionen auf die Beschlussfassung der Landesregierung

5. Kurze Bewertung der Abrissdebatte um die Ruinen des U-Bootbunkers 'Kilian'

Quellen / Literatur / Abkürzungen
Robert Bohn, Prof. Dr. Geboren 1952 in Bad Karlshafen. Professor für mittlere und neuere Geschichte an der Universität Flensburg und Direktor am Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte (IZRG) in Schleswig. Mitherausgeber IZRG-Schriftenreihe www.izrg.de. Bücher im Verlag für Regionalgeschichte: Zwischen Hoffnung, Anpassung und Bedrängnis. Minderheiten im deutsch-dänischen Grenzraum in der NS-Zeit, 2001 »Ausländereinsatz in der Nordmark«. Zwangsarbeitende in Schleswig-Holstein 1939-1945, 2001 »Wir empfehlen Rückverschickung, da sich der Arbeitseinsatz nicht lohnt«. Zwangsarbeit und Krankheit in Schleswig-Holstein 1939-1945, 2001 Der »Ausländereinsatz« in Flensburg 1939-1945, 2002 U-Bootbunker »Kilian«. Kieler Hafen und Rüstung im Nationalsozialismus, 2003 Ein europäisches Modell? Nationale Minderheiten im deutsch-dänischen Grenzland 1945-2005, 2005 Garnisonsstädte im 19. und 20. Jahrhundert, 2015 Garnisonsgeschichte der Stadt Rendsburg, Bielefeld 2017

Über den Autor



Robert Bohn, Prof. Dr. Geboren 1952 in Bad Karlshafen. Professor für mittlere und neuere Geschichte an der Universität Flensburg und Direktor am Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte (IZRG) in Schleswig. Mitherausgeber IZRG-Schriftenreihe www.izrg.de.
Bücher im Verlag für Regionalgeschichte:
Zwischen Hoffnung, Anpassung und Bedrängnis. Minderheiten im deutsch-dänischen Grenzraum in der NS-Zeit, 2001
»Ausländereinsatz in der Nordmark«. Zwangsarbeitende in Schleswig-Holstein 1939-1945, 2001
»Wir empfehlen Rückverschickung, da sich der Arbeitseinsatz nicht lohnt«. Zwangsarbeit und Krankheit in Schleswig-Holstein 1939-1945, 2001
Der »Ausländereinsatz« in Flensburg 1939-1945, 2002
U-Bootbunker »Kilian«. Kieler Hafen und Rüstung im Nationalsozialismus, 2003
Ein europäisches Modell? Nationale Minderheiten im deutsch-dänischen Grenzland 1945-2005, 2005
Garnisonsstädte im 19. und 20. Jahrhundert, 2015
Garnisonsgeschichte der Stadt Rendsburg, Bielefeld 2017


Inhaltsverzeichnis



Vorwort

I. Historischer Teil: Kiel als Standort der deutschen Rüstungsindustrie (1939-1945) unter besonderer Berücksichtigung des U-Bootbunkers >Kilian<

0. Einleitung: Quellen- und Forschungslage

1. Die Entwicklung Kiels als Rüstungsstandort bis 1939
1.1 Die Marine in Kiel
1.2 Ausbau der Stadt Kiel zum Reichskriegshafen
1.3 Handelshafen oder Reichskriegshafen?
1.4 Kieler Hafenwirtschaft in der Weimarer Republik
1.5 Der Kieler Hafen in der Zeit des Nationalsozialismus
1.6 Zusammenfassung: Der Kieler Hafen im Spannungsfeld zwischen zivilwirtschaftlicher und kriegswirtschaftlicher Nutzung vor 1939

2. Kriegsschauplatz Kieler Hafen
2.1 Die Entwicklung des Luftkriegs über dem Kieler Hafen
2.2 Reaktionen der Luftschutzstellen in Kiel auf den Luftkrieg
2.3 Zusammenfassung

3. Die deutschen U-Bootbunker und der >Kilian<
3.1 Der Seekrieg als Planungsgrundlage für U-Bootrüstung und U-Bootbunkerbau
3.2 Die Planungen für den Bau von U-Bootbunkern auf deutschen Werften
3.3 Die Bauvorbereitungen
3.4 Die Baudurchführung
3.5 Die Bunkernutzung
3.6 Verbunkerung und Fliegerangriffe
3.7 Zusammenfassung

4. Epilog: Besatzungszeit und Demontagepolitik
4.1 Sprengung des >Kilian< und Diskussion der Richtlinien für die Demontagepolitik
4.2 Rolle der Kieler Stadtvertretung in der Demontagepolitik

II. Zeitgenössischer Teil: Der Meinungsstreit um die Nutzung der Bunkerruine >Kilian<

1. Bunker und Bunkergelände in der Nachkriegszeit - eine Chronologie
1.1 Vor 1959: Besitzwechsel von der Kriegsmarine über die Besatzungsmacht in Bundesbesitz
1.2 1959: Zweiter Versuch der Bunkersprengung
1.3 Bis 1980: Fehlende Wahrnehmung des >Kilian<
1.4 1981-1987: Erste Planungen zur Erweiterung des Ostuferhafengeländes
1.5 1987-1992: Ist der Bunker >Kilian< ein Denkmal von besonderem kulturellen Wert?
1.6 1992-1996: Ist eine Hafenerweiterung unter Erhaltung der Ruine möglich und wirtschaftlich sinnvoll?
1.7 1997-2000: Politische Entscheidung für den Abriss nach Abwägen denkmalrechtlicher und wirtschaftlicher Belange

2. Der Streit um den Denkmalwert der Bunkerruinen
2.1 Die Ruinen des U-Bootbunkers >Kilian< als ein »Denkmal von besonderer kultureller Bedeutung«
2.2 Die Bunkerruinen als »Betonschrotthaufen der Geschichte«
2.3 Das Urteil des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts

3. Der Streit um wirtschaftliche Belange im Rahmen der Hafenerweiterung
3.1 Das von den Hafen- und Verkehrsbetrieben in Auftrag gegebene Gutachten - Ableitungen und Kritik
3.2 Die »kleine Lösung« - Hafenerweiterung unter Einbezug des Bunkers

4. Politische Abwägung zwischen kulturellen und wirtschaftlichen Belangen
4.1 Die Entscheidung der Landesregierung
4.2 Reaktionen auf die Beschlussfassung der Landesregierung

5. Kurze Bewertung der Abrissdebatte um die Ruinen des U-Bootbunkers >Kilian<

Quellen / Literatur / Abkürzungen


Klappentext



Das Buch dokumentiert die Geschichte des auf dem Ostufer des Kieler Hafens in den Jahren 1941-1943 errichteten U-Bootbunkers >Kilian<. Die Darstellung ist eingebettet in eine Untersuchung des Kieler Hafens als Standort der deutschen Rüstungs- und Schiffbauindustrie sowie der Auswirkungen der strategischen Seekriegsplanungen der deutschen Kriegsmarine. Im zweiten Teil werden die verschiedenen Konzepte seit Kriegsende über die Nutzung des Bunkers und des Geländes dargestellt. Im Mittelpunkt steht dabei die öffentliche, kontrovers geführte Debatte, den Bunker als Mahnmal oder Kriegsdenkmal zu erhalten.

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