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Böhme, G: Anthroplogie in pragmatischer Hinsicht
Transversale Bibliothek 1
Böhme, Gernot

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Böhme, G: Anthroplogie in pragmatischer Hinsicht

Produktbeschreibung

Über den Autor



Gernot Böhme, geb. 1937, lehrte bis zu seiner Emeritierung als Professor für Philosophie an der TU Darmstadt. Seit 2005 ist er Direktor des Instituts für Praxis der Philosophie in Darmstadt. Er forschte und publizierte u.a. zur klassischen Philosophie (besonders zu Platon und Kant), zur philosophischen Anthropologie und Wissenschaftsforschung (Finalisierungsthese) sowie zu Goethe.


Inhaltsverzeichnis



Vorwort 1. Vorlesung: Wissen 2. Vorlesung: Bewußtsein 3. Vorlesung: Geburt und Tod 4. Vorlesung: Kindheit und Entwicklung 5. Vorlesung: Geschlechtlichkeit Anhang zur 5. Vorlesung: Mythos Frau 6. Vorlesung: Liebe 7. Vorlesung: Der Leib 8. Vorlesung: Leibliche Anwesenheit 9. Vorlesung: Der Mensch in der Gesellschaft 10. Vorlesung: Arbeit Anhang zur aktuellen Lage der Arbeit 11. Vorlesung: Technische Zivilisation 12. Vorlesung: Das Imaginäre 13. Vorlesung: Das Schöne und andere Atmosphären 14. Vorlesung: Mystik 15. Vorlesung: Das Fremde 16. Vorlesung: Der Mensch und das Tier 17. Vorlesung: Historische Anthropologie 18. Vorlesung: Die Anthropologie in pragmatischer Hinsicht von Immanuel Kant 19. Vorlesung: Oblique Anthropologie 20. Vorlesung: Humanität und Widerstand Nachwort zur Neuausgabe


Klappentext



Das Buch stellt die Frage, was der Mensch auf Grund seines Wissens von sich aus sich selbst macht oder machen kann und soll: Das ist Anthropologie in pragmatischer Hinsicht. Diese Frage verknüpft die Anthropologie aufs Engste mit der Pädagogik und Praktiken der Selbstkultivierung. - Nach Kant ist der Mensch Mensch nur durch Erziehung. Heute jedoch dient das Humanwissen in wachsendem Maße der technischen Herstellung der Leistungsfähigkeit und der Stimmungslage des Menschen. Das betrifft Drogen im Alltag, Neuro-Enhancement, Gentechnik, Reproduktions- und Transplantationsmedizin. Als Alternativen zeichnen sich quasi im Rücken der Technisierung des Menschen ab: eine Wiederentdeckung des Leibes und eine Neubewertung leiblicher Anwesenheit, eine zwar diffuse, jedoch massenweise Verbreitung von Meditation und Übungen der Leibpraxis. Gegen das Ideal des autonomen Menschen plädiert Böhme für den "souveränen Menschen", einen Menschen, der auch Widerfahrnisse ins eigene Selbstverständnis integrieren kann und weiß, dass "er nicht Herr im eigenen Hause ist".