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Klimagerechtigkeit
Ethische, ökonomische, rechtliche und transdisziplinäre Zugänge

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Produktbeschreibung

Ist Normativität in der Nachhaltigkeits- und speziell in der Klimaforschung im Sinne einer Möglichkeit objektiver ethischer Aussagen überhaupt denkbar? Wie ist insoweit das Verhältnis ethischer, rechtlicher und ökonomischer Aussagen zueinander? Wie lassen sich verschiedene Ebenen einer geistes- bzw. sozialwissenschaftlichen Analyse der Klimaproblematik sorgfältig auseinanderhalten und zugleich in ihrem Zusammenhang erkennen? Kann über Klimaschutz sinnvoll unter voller Fortgeltung des bis dato für moderne Gesellschaften prägenden Wachstumsdenkens reflektiert werden? Nicht zuletzt aber auch: Ist die Behandlung all jener Fragen aus einem primär wirtschaftswissenschaftlichen Blickwinkel unter maßgeblicher Nutzung der Methodik der Kosten-Nutzen-Analyse angemessen? Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich der vorliegende Band in einer Zeit, in der die internationale, aber auch europäische und deutsche Klimapolitik entgegen verbreiteter Wahrnehmung alles andere als erfolgreich ist.
Felix Ekardt/ Udo Kuckartz/ Uwe Schneidewind/ Markus Vogt Zum Geleit: Sozialwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung Felix Ekardt Grundlagen einer geisteswissenschaftlichen Klimadebatte. Klimadaten-Neulektüre, Relevanz von Normativität, Klimapolitik-Neuansätze - und die Suche nach Alternativen zur Klimaökonomik Markus Vogt Klimaschutz im Gestrüpp der Interessen. Philosophische und theologische Perspektiven Lukas H. Meyer Klimawandel und historische Gerechtigkeit. Eine philosophische Analyse Eugen Pissarskoi Klimaschutz aus Sorge um die Benachteiligten. Ein Argument für die Reduktion der THG-Konzentration auf das vorindustrielle Niveau Jürgen Manemann Klimakatastrophe und Apokalypseblindheit. Ein philosophisch-theologischer Beitrag zur Klima- und Energiedebatte nach Fukushima Felix Ekardt Klimagerechtigkeit: Neue universalistische Diskursethik, neue Freiheitstheorie, neue Abwägungstheorie. Eine ethische und menschenrechtliche Analyse - und eine Alternative zur Kosten-Nutzen-Analyse Anne-Katrin Exner Klimavölkerrecht und das Problem historischer Emissionen. Das Prinzip der gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeit Matthias Möhring-Hesse Restriktionen der "Generationengerechtigkeit". Zur Grammatik eines im Diskurs über Klimagerechtigkeit genutzten Konzepts Herwig Unnerstall Wird der individualistische Ansatz zur intergenerationellen Gerechtigkeit durch das Non-Identity-Argument blockiert? Jesko Hirschfeld Kosten und Nutzen der Anpassung an den Klimawandel - ein Verteilungsproblem. Das Beispiel des Hochwasserschutzes und seine wirtschaftswissenschaftliche Bearbeitung
Prof. Dr. Felix Ekardt, LL. M, M. A., Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Rostock (Fachbereich Rechtswissenschaft), Haupthemen: Nachhaltigkeit und Klimapolitik

Inhaltsverzeichnis



Felix Ekardt/ Udo Kuckartz/ Uwe Schneidewind/ Markus Vogt
Zum Geleit: Sozialwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung

Felix Ekardt
Grundlagen einer geisteswissenschaftlichen Klimadebatte. Klimadaten-Neulektüre, Relevanz von Normativität, Klimapolitik-Neuansätze - und die Suche nach Alternativen zur Klimaökonomik

Markus Vogt
Klimaschutz im Gestrüpp der Interessen. Philosophische und theologische Perspektiven

Lukas H. Meyer
Klimawandel und historische Gerechtigkeit. Eine philosophische Analyse

Eugen Pissarskoi
Klimaschutz aus Sorge um die Benachteiligten. Ein Argument für die Reduktion der THG-Konzentration auf das vorindustrielle Niveau

Jürgen Manemann
Klimakatastrophe und Apokalypseblindheit. Ein philosophisch-theologischer Beitrag zur Klima- und Energiedebatte nach Fukushima

Felix Ekardt
Klimagerechtigkeit: Neue universalistische Diskursethik, neue Freiheitstheorie, neue Abwägungstheorie. Eine ethische und menschenrechtliche Analyse - und eine Alternative zur Kosten-Nutzen-Analyse

Anne-Katrin Exner
Klimavölkerrecht und das Problem historischer Emissionen. Das Prinzip der gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeit

Matthias Möhring-Hesse
Restriktionen der "Generationengerechtigkeit". Zur Grammatik eines im Diskurs über Klimagerechtigkeit genutzten Konzepts

Herwig Unnerstall
Wird der individualistische Ansatz zur intergenerationellen Gerechtigkeit durch das Non-Identity-Argument blockiert?

Jesko Hirschfeld
Kosten und Nutzen der Anpassung an den Klimawandel - ein Verteilungsproblem. Das Beispiel des Hochwasserschutzes und seine wirtschaftswissenschaftliche Bearbeitung


Klappentext



Ist Normativität in der Nachhaltigkeits- und speziell in der Klimaforschung im Sinne einer Möglichkeit objektiver ethischer Aussagen überhaupt denkbar? Wie ist insoweit das Verhältnis ethischer, rechtlicher und ökonomischer Aussagen zueinander? Wie lassen sich verschiedene Ebenen einer geistes- bzw. sozialwissenschaftlichen Analyse der Klimaproblematik sorgfältig auseinanderhalten und zugleich in ihrem Zusammenhang erkennen? Kann über Klimaschutz sinnvoll unter voller Fortgeltung des bis dato für moderne Gesellschaften prägenden Wachstumsdenkens reflektiert werden? Nicht zuletzt aber auch: Ist die Behandlung all jener Fragen aus einem primär wirtschaftswissenschaftlichen Blickwinkel unter maßgeblicher Nutzung der Methodik der Kosten-Nutzen-Analyse angemessen? Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich der vorliegende Band in einer Zeit, in der die internationale, aber auch europäische und deutsche Klimapolitik entgegen verbreiteter Wahrnehmung alles andere als erfolgreich ist.