Das Gesetz der Gerechtigkeit und das Gestz der Liebe
Aivanhov, Omraam M

4,00 €

inkl. MwSt. · zzgl. Versand
auf Lager, Lieferzeit 1-2 Werktage
Menge:

Produktbeschreibung

'Derjenige, der wahrhaftig vom Licht und der Kraft des Geistes bewohnt ist, kann den Hass überwinden, der gewöhnlich die Herzen der Männer und Frauen ergreift, die zu Unrecht verfolgt werden. Inmitten seines Leidens sagt er sich: 'Das Verhalten meiner Feinde zeigt, dass sie den ganzen Reichtum, den das geistige Leben mit sich bringt, entbehren müssen! Selbst wenn ich ihr Opfer bin, sind sie nicht die Stärkeren, denn sie können nichts gegen den Teil in mir bewirken, der sich jeden Tag von der Wahrheit und der Schönheit nährt.' Auf diese Weise erreichte er das, was er mit anderen Mitteln nie hätte erreichen können: Die innere Freiheit, die ihm die Macht verlieh, seinen Feinden zu vergeben.' Omraam Mikhaël Aïvanhov
Das Gesetz der Gerechtigkeit und das Gesetz der LiebeTeil IMan kann der göttlichen Gerechtigkeit nicht entgehenSeit Jahrtausenden versuchen die Menschen in Gemeinschaft zu leben, und die zahlreichen glücklichen oder unglücklichen Erfahrungen, die sie gemacht haben, haben sie gelehrt, dass das Zusammenleben nur unter einer Bedingung möglich ist: Es muss auf dem Gesetz des Austausches beruhen, auf dem Gesetz des Gleichgewichts zwischen Nehmen und Geben. Dieses Gesetz des Austausches haben sie »Gerechtigkeit« genannt: Wenn man etwas nimmt, muss man etwas Gleichwertiges als Entschädigungen dafür geben, damit das Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Nach Jahrtausenden von Erfahrungen haben die Menschen also verstanden, dass, wenn sie zusammen leben wollen, alle Menschen das große Gesetz des Gleichgewichts respektieren müssen. Sie haben Gerechtigkeit gefordert, sie haben für Gerechtigkeit gekämpft und oft sind sie sogar dafür gestorben.Wenn man heutzutage darüber spricht, Gerechtigkeit auszuüben, ist man sich bewusst, dass man mit ihr nicht nur eine nützliche, sondern auch eine notwendige Tugend und einen großen Edelmut ausübt. Alle Versuche, welche die Menschen machen, um die Unordnungen und Verbrechen zu beheben, die durch Ungerechtigkeit entstanden sind, können als echter Fortschritt angesehen werden. Aber in Wirklichkeit ist die Gerechtigkeit, die auf Erden herrscht, von Natur aus sehr unvollkommen, und sie wird unvollkommen bleiben, egal was man macht. Warum? Weil es eine materialistische Gerechtigkeit ist. Jemand klagt vor Gericht, dass sein Nachbar ihm ein paar Meter Land weggenommen oder ihn im Streit geschlagen habe; und er zeigt seine blauen Flecken. Da er materielle Beweise geben kann, nimmt das Gericht natürlich seine Klage an. Aber nehmen wir den Fall eines anderen, der jemandem bewusst schlechte Ratschläge gegeben hat: Mit großem Geschick und hinterlistigen Worten hat er ihn veranlasst, Entscheidungen zu treffen, die gegen seine Interessen gingen und ihn schließlich ruiniert haben. Es gibt Menschen, die in diesem Bereich ein wahres Ass sind. Materiell gesehen kann man ihnen nichts vorwerfen, und wenn ihr Opfer den Fall vor den Richter bringt und zu ihm sagt: »Der Mann hat mein Vertrauen in ihn ausgenutzt, um mich zu vernichten; ich habe seinen Rat befolgt, weil ich von seiner Aufrichtigkeit überzeugt war, und jetzt habe ich meinen Reichtum und meinen guten Ruf verloren...«, wird der Richter darauf antworten, dass sein Fall im Strafgesetzbuch nicht vorgesehen ist und dass er nichts für ihn tun kann. Wie viele Menschen, die wissen, dass kein menschliches Gericht ihre bösen Absichten, Lügen und nicht gehaltenen Versprechungen bestrafen wird, sind listig genug, sich in ihren äußeren Handlungen tadellos zu zeigen, um nicht gefasst zu werden! Es gibt Tausende von Möglichkeiten, schlecht zu handeln, ohne unter den Hammer des Richters zu fallen. Solange die Richter keine Möglichkeit haben, die subtilen Ebenen zu untersuchen, um die Absichten zu entdecken, können sie nicht gerecht urteilen. Sie müssten Hellseher sein, aber wahre Hellseher sind noch schwerer zu finden als gute Richter!Man hört oft Diskussionen darüber, wie Diebe, Entführer und Mörder bestraft werden sollten... aber die größten Verbrecher laufen in Wirklichkeit frei umher. Wenn Staatsoberhäupter sich leichtfertig entscheiden, einen Krieg auszulösen, durch den Tausende von unschuldigen Menschen niedergemetzelt werden, oder wenn Wirtschaftsleute Ratschläge geben, die ganze Völker in Hungersnot bringen: Gibt es dafür ein Gericht, das sie verurteilt...? Oder wenn es manchen im rechten Moment gelingt, ein paar Artikel in die Zeitungen zu setzen, die das Leben eines Mannes oder einer Frau und deren Familie zerstört, dann werden die meisten dieser Fälle nicht nur nicht bestraft, sondern als Information angesehen! Wenn ihr bei eurem Nachbarn eine Fensterscheibe eingeschlagen oder sein Fahrrad gestohlen habt, dann setzt sich die Justiz sofort in Bewegung. Aber

Klappentext



»Derjenige, der wahrhaftig vom Licht und der Kraft des Geistes bewohnt ist, kann den Hass überwinden, der gewöhnlich die Herzen der Männer und Frauen ergreift, die zu Unrecht verfolgt werden. Inmitten seines Leidens sagt er sich: »Das Verhalten meiner Feinde zeigt, dass sie den ganzen Reichtum, den das geistige Leben mit sich bringt, entbehren müssen! Selbst wenn ich ihr Opfer bin, sind sie nicht die Stärkeren, denn sie können nichts gegen den Teil von mir bewirken, der sich jeden Tag von der Wahrheit und der Schönheit nährt.« Auf diese Weise erreichte er das, was er mit anderen Mitteln nie hätte erreichen können: Die innere Freiheit, die ihm die Macht verlieh, seinen Feinden zu vergeben.« Omraam Mikhaël Aïvanhov