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Nach der Befreiung
Damit ihr wisst, dass das Leben weitergeht. Tagebuch aus Vietnam 1975. Herausgeber: Asienstiftung und Goethe-Institut Vietnam. Mit e. Einl. v. Siriporn Skrobanek u. e. Nachw. v. Rüdiger Siebert
Skrobanek, Walter

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Produktbeschreibung

Ende April 1975 erlitt die US-Armee mit ihrer fluchtartigen Evakuierung Saigons ihre wohl größte militärische Niederlage. Viele Menschen in Süd-Vietnam hofften auf einen Neuanfang und erwarteten den Aufbau einer gerechten, sozialen und freien Gesellschaft.
»28.4.1975: Seit dem gestrigen Sonntag ist Saigon von der Außenwelt abgeschnitten. In einer stillen abendlichen Stunde der amerikanische Sender bringt noch immer populäre Schmalzmusik ist mir der Mut danach, euch noch einige Zeilen zu senden, damit ihr wisst, dass das Leben immer noch weitergeht.« Ende April 1975 erlitt die US-Armee mit ihrer fluchtartigen Evakuierung Saigons ihre wohl größte militärische Niederlage. Viele Menschen in Süd-Vietnam hofften auf einen Neuanfang und erwarteten den Aufbau einer gerechten, sozialen und freien Gesellschaft. Was aber geschah in den ersten Monaten nach der Befreiung? Walter Skrobanek war als Mitarbeiter des Kinderhilfswerks terre des hommes einer der wenigen Ausländer, die Saigon nicht verlassen hatten. Sein Tagebuch schildert eindrücklich den dramatischen Umbruch und beschreibt in angespanntester Konkretion und Anschaulichkeit, wie das Leben in Saigon in den ersten Monaten nach der Befreiung weiterging: Innerhalb weniger Monate verwandelte sich die zaghafte Hoffnung auf Frieden und Neuanfang in die ernüchternde Einsicht über die krude Mechanik der neuen Machtverhältnisse. Das Tagebuch ist ein Zeitzeugnis und nun bereits eine historische Quelle, die aus der unmittelbaren Wahrnehmung des Chronisten jüngere Geschichte lebendig hält. Jahrzehnte später sind die damaligen Spannungen, Zweifel, Nöte auf bedrückende Weise gegenwärtig geblieben. Walter Skrobaneks klarsichtige Begleitung und Betrachtung jener Tage nimmt ahnungsvoll vieles von der späteren Entwicklung Vietnams vorweg.
Walter Skrobanek, geb. 1941 in Graz, gest. 2006 in Bangkok, machte nach dem Abitur ein Volontariat und arbeitete bis 1968 bei verschiedenen Tageszeitungen. Ab 1964 Studium der Politikwissenschaften, Soziologie und Geschichte. 1972 Promotion. Anschließend Forschungen in Thailand. Ab 1973 Mitarbeiter von terre des hommes, zuerst in Saigon. Ab 1976 Leiter des terre des hommes-Büros Südostasien in Bangkok. Zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen. Mitbegründer der Südostasien-Informationsstelle und des Thai-Deutsche-Dialog.

Über den Autor



Walter Skrobanek, geb. 1941 in Graz, gest. 2006 in Bangkok, machte nach dem Abitur ein Volontariat und arbeitete bis 1968 bei verschiedenen Tageszeitungen. Ab 1964 Studium der Politikwissenschaften, Soziologie und Geschichte. 1972 Promotion. Anschließend Forschungen in Thailand. Ab 1973 Mitarbeiter von terre des hommes, zuerst in Saigon. Ab 1976 Leiter des terre des hommes-Büros Südostasien in Bangkok. Zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen. Mitbegründer der "Südostasien-Informationsstelle" und des "Thai-Deutsche-Dialog".


Klappentext



"28.4.1975: Seit dem gestrigen Sonntag ist Saigon von der Außenwelt abgeschnitten. In einer stillen abendlichen Stunde - der amerikanische Sender bringt noch immer populäre Schmalzmusik - ist mir der Mut danach, euch noch einige Zeilen zu senden, damit ihr wisst, dass das Leben immer noch weitergeht."
Ende April 1975 erlitt die US-Armee mit ihrer fluchtartigen Evakuierung Saigons ihre wohl größte militärische Niederlage. Viele Menschen in Süd-Vietnam hofften auf einen Neuanfang und erwarteten den Aufbau einer gerechten, sozialen und freien Gesellschaft.
Was aber geschah in den ersten Monaten nach der Befreiung? Walter Skrobanek war als Mitarbeiter des Kinderhilfswerks terre des hommes einer der wenigen Ausländer, die Saigon nicht verlassen hatten. Sein Tagebuch schildert eindrücklich den dramatischen Umbruch und beschreibt in angespanntester Konkretion und Anschaulichkeit, wie das Leben in Saigon in den ersten Monaten nach der Befreiung weiterging: Innerhalb weniger Monate verwandelte sich die zaghafte Hoffnung auf Frieden und Neuanfang in die ernüchternde Einsicht über die krude Mechanik der neuen Machtverhältnisse.
Das Tagebuch ist ein Zeitzeugnis und nun bereits eine historische Quelle, die aus der unmittelbaren Wahrnehmung des Chronisten jüngere Geschichte lebendig hält. Jahrzehnte später sind die damaligen Spannungen, Zweifel, Nöte auf bedrückende Weise gegenwärtig geblieben. Walter Skrobaneks klarsichtige Begleitung und Betrachtung jener Tage nimmt ahnungsvoll vieles von der späteren Entwicklung Vietnams vorweg.

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