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Film als Raumkunst
Historische Perspektiven und aktuelle Methoden

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Produktbeschreibung

Die Auseinandersetzung mit filmischer Raumkonstruktion zieht sich wie ein roter Faden durch die Theoriegeschichte des Films. Bereits 1916 entwarf Hugo Münsterberg ein Modell filmischer Darstellungsformen in räumlichen Begriffen. Von den klassischen Filmtheorien Rudolf Arnheims, Béla Balázs', André Bazins oder Siegfried Kracauers, über die semiotisch-psychoanalytische Ideologiekritik der 1970er Jahre bis hin zu phänomenologischen Ansätzen oder Gilles Deleuzes philosophischer Kinotheorie bildete der Raum einen zentralen Aspekt filmtheoretischer Diskurse.Der Band Film als Raumkunst greift die fruchtbaren Ansätze der älteren Forschungstradition wieder auf und setzt sie zugleich kritisch in Beziehung zu den neueren Richtungen. Auf dieser Grundlage eröffnen sich neue Perspektiven für eine Auseinandersetzung mit kinematographischer Räumlichkeit auch im Rahmen einer kunsthistorischen Bildwissenschaft. Neben den historischen Erscheinungsformen und theoretischen Implikationen filmischer Raumkonstruktion thematisieren die Beiträge des Bandes methodische Voraussetzungen einer kunsthistorischen Filmanalyse in der Auseinandersetzung mit den Disziplinen Film- und Medienwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie und Musikwissenschaft. Die Fallstudien und theoretischen Untersuchungen des Bandes reichen vom frühen Film bis hin zu den Ästhetiken von Videospielen und computergenerierten Bildern; die narrativen Raumkonstruktionen des Spielfilms werden ebenso berücksichtigt wie Positionen der Filmavantgarde und Videokunst.Beiträge von Stephan Günzel, Malte Hagener, Rayd Khouloki, Guido Kirsten, Burkhardt Lindner, Fabienne Liptay, Martin Loiperdinger, Johannes Pause, Kathrin Rothemund, Karl Sierek, Oliver Schmidt, Iakovos Steinhauer, Ursula von Keitz, Regine Prange, Ralf Michael Fischer und Henning Engelke
Regine Prange1991 Promotion an der FU Berlin; 1992-1998 wiss. Ass. am Kunstgeschichtlichen Institut der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, dort 1998 Habilitation. Vertretungsprofessuren an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Goethe Universität Frankfurt a.M.; 1999 Professur für Kunstgeschichte an der Philipps-Universität Marburg mit Schwerpunkt in der Kunst des 19./20. Jahrhundert; seit 2001 Lehrstuhl für Neuere und Neueste Kunstgeschichte, Kunst- und Medientheorie an der Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt a.M. Forschungsschwerpunkte: Die ästhetische Raumkonstruktion in Malerei und Film; Geschichte der abstrakten Malerei; Utopien und Theorien der Moderne; Geschichte des Faches Kunstgeschichte und seiner Methoden. Ralf Michael Fischer2006 Promotion an der der Philipps-Universität Marburg. Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Tübingen und an der University of Massachusetts in Amherst. 2001 bis 2006 wiss. Mitarbeiter an den Kunstgeschichtlichen Instituten in Marburg und Frankfurt; in Frankfurt von 2006 bis 2007 wiss. Mitarbeiter und von 2007 bis 2009 wiss. Mitarbeiter im DFG-Projekt "Reflexion der filmischen Räume" mit einem Teilprojekt zum film noir; seit April 2009 wiss. Assistent am Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen. Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Bildkünste seit dem 19. Jahrhundert., Fotografie, Film. Publikationen über Kubrick, Kurosawa, Pollock, Antonioni und Fassbinder; Dissertation über die Konstruktion von Raum und Zeit in den Filmen Stanley Kubricks(Berlin: Gebr. Mann, 2009); Habilitationsprojekt zur Visualisierung der amerikanischen frontier in den Bildmedien seit dem 19. Jahrhundert.Henning Engelke2005 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen. Studium der Kunstgeschichte, Ethnologie und Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen. 1999-2003 Volontariat u. Wissenschaftlicher Mitarbeit am Deutschen Filmmuseum, Frankfurt. 2003-2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Vertretung) am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt. 2005-2006 Postdoktoranden-Stipendium des Landes Niedersachsen am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München. 2007-2008 DFG-Forschungsstipendium in den USA für Habilitationsprojekt zum US-amerikanischen Avantgardefilm. Seit April 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt sowie seit April 2009 Fachredakteur für den Bereich Film des Internet-Rezensionsjournals sehepunkte. Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Bildtheorie des Films, Bildkonzepte in Wissenschaft und Kunst.

Über den Autor



Regine Prange
1991 Promotion an der FU Berlin; 1992-1998 wiss. Ass. am Kunstgeschichtlichen Institut der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, dort 1998 Habilitation. Vertretungsprofessuren an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Goethe Universität Frankfurt a.M.; 1999 Professur für Kunstgeschichte an der Philipps-Universität Marburg mit Schwerpunkt in der Kunst des 19./20. Jahrhundert; seit 2001 Lehrstuhl für Neuere und Neueste Kunstgeschichte, Kunst- und Medientheorie an der Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt a.M.
Forschungsschwerpunkte: Die ästhetische Raumkonstruktion in Malerei und Film; Geschichte der abstrakten Malerei; Utopien und Theorien der Moderne; Geschichte des Faches Kunstgeschichte und seiner Methoden.


Ralf Michael Fischer
2006 Promotion an der der Philipps-Universität Marburg. Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Tübingen und an der University of Massachusetts in Amherst. 2001 bis 2006 wiss. Mitarbeiter an den Kunstgeschichtlichen Instituten in Marburg und Frankfurt; in Frankfurt von 2006 bis 2007 wiss. Mitarbeiter und von 2007 bis 2009 wiss. Mitarbeiter im DFG-Projekt "Reflexion der filmischen Räume" mit einem Teilprojekt zum film noir; seit April 2009 wiss. Assistent am Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen. Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Bildkünste seit dem 19. Jahrhundert., Fotografie, Film. Publikationen über Kubrick, Kurosawa, Pollock, Antonioni und Fassbinder; Dissertation über die Konstruktion von Raum und Zeit in den Filmen Stanley Kubricks(Berlin: Gebr. Mann, 2009); Habilitationsprojekt zur Visualisierung der amerikanischen frontier in den Bildmedien seit dem 19. Jahrhundert.


Henning Engelke
2005 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen. Studium der Kunstgeschichte, Ethnologie und Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen. 1999-2003 Volontariat u. Wissenschaftlicher Mitarbeit am Deutschen Filmmuseum, Frankfurt. 2003-2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Vertretung) am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt. 2005-2006 Postdoktoranden-Stipendium des Landes Niedersachsen am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München. 2007-2008 DFG-Forschungsstipendium in den USA für Habilitationsprojekt zum US-amerikanischen Avantgardefilm. Seit April 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt sowie seit April 2009 Fachredakteur für den Bereich Film des Internet-Rezensionsjournals sehepunkte. Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Bildtheorie des Films, Bildkonzepte in Wissenschaft und Kunst.