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Die Scheherazade im Kino
''1001 Nacht' aus Hollywood
Kleiner, Felicitas

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Produktbeschreibung

Die Medienbilder des Orients, die in den letzten Jahrzehnten über die Bildschirme geflackert sind -von der Nahostkrise, von islamistischen Attentaten und Kriegen -lassen fast vergessen, dass die Länder des Nahen und Mittleren Ostens in der westlichen Wahrnehmung lange nicht nur Angst- sondern auch eskapistische Sehnsuchtsräume gewesen sind. Die Glut, an der sich die Fantasie dabei entzündet hat, waren nicht zuletzt die Übersetzungen der orientalischen "Märchen von 1001 Nacht", die im Westen begeistert rezipiert wurden und immernoch werden.
Die Medienbilder des Orients, die in den letzten Jahrzehnten über die Bildschirme geflackert sind von der Nahostkrise, von islamistischen Attentaten und Kriegen lassen fast vergessen, dass die Länder des Nahen und Mittleren Ostens in der westlichen Wahrnehmung lange nicht nur Angst- sondern auch eskapistische Sehnsuchtsräume gewesen sind. Die Glut, an der sich die Fantasie dabei entzündet hat, waren nicht zuletzt die Übersetzungen der orientalischen "Märchen von 1001 Nacht", die im Westen begeistert rezipiert wurden und immernoch werden. Auf der Basis der orientalistischen Kunst-, Literatur-, Opern- und Theatergeschichte griff auch das Hollywood-Kino auf diesen üppig sprudelnden Quell an Geschichten zurück, verband ihn mit den eigenen Konventionen und generierte daraus eine besondere Genre-Spielart: Das "Arabian Nights Adventure", eine Variante des Abenteuer- und Fantasyfilms, die Motive, Figuren und Stoffe aus "1001 Nacht" verwendete, um letztendlich sehr amerikanische Geschichten zu erzählen.
Klassiker dieses Genres sind sind zwei Verfilmungen des "Dieb von Bagdad" und Filme wie "Arabische Nächte" (1942), "Ali Baba und die vierzig Räuber" (1944), "Kismet" (1944), "Sindbad, der Seefahrer" oder "Der Wüstenfalke" (1950) .
Felicitas Kleiner, geb. 1976, studierte Filmwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Theaterwissenschaft an der Universität Mainz und hat 2004 über »Scheherazade im Kino. 1001 Nacht in Hollywood« promoviert. Nach Abschluss eines journalistischen Volontariats beim Magazin »film-dienst« ist sie seit 2006 als Redakteurin und Autorin dieser Filmzeitschrift tätig und hat Beiträge in verschiedenen filmwissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht.

Klappentext



Die Medienbilder des Orients, die in den letzten Jahrzehnten über die Bildschirme geflackert sind - von der Nahostkrise, von islamistischen Attentaten und Kriegen - lassen fast vergessen, dass die Länder des Nahen und Mittleren Ostens in der westlichen Wahrnehmung lange nicht nur Angst- sondern auch eskapistische Sehnsuchtsräume gewesen sind. Die Glut, an der sich die Fantasie dabei entzündet hat, waren nicht zuletzt die Übersetzungen der orientalischen "Märchen von 1001 Nacht", die im Westen begeistert rezipiert wurden und immernoch werden. Auf der Basis der orientalistischen Kunst-, Literatur-, Opern- und Theatergeschichte griff auch das Hollywood-Kino auf diesen üppig sprudelnden Quell an Geschichten zurück, verband ihn mit den eigenen Konventionen und generierte daraus eine besondere Genre-Spielart: Das "Arabian Nights Adventure", eine Variante des Abenteuer- und Fantasyfilms, die Motive, Figuren und Stoffe aus "1001 Nacht" verwendete, um letztendlich sehr amerikanische Geschichten zu erzählen.
Klassiker dieses Genres sind sind zwei Verfilmungen des "Dieb von Bagdad" und Filme wie "Arabische Nächte" (1942), "Ali Baba und die vierzig Räuber" (1944), "Kismet" (1944), "Sindbad, der Seefahrer" oder "Der Wüstenfalke" (1950) .