Jugendkriminalität ist zu einem der wichtigsten innenpolitischen Themen in der Bundesrepublik geworden. Dabei kommen die Betroffenen so gut wie gar nicht zu Wort. Im vorliegenden Buch äußern sich jugendliche Gefangene der JVA Köln-Ossendorf im Rahmen einer Erzählwerkstatt freimütig und offen über ihre Familien, ihre Kindheit, ihre Straftaten, ihre Träume und Wünsche und ihr Leben im und nach dem Gefängnis.
Über den Autor
Klaus Jünschke, Jg. 1947, ist Journalist und Sozialwissenschaftler, Jörg Hauenstein, Jg. 1969, Fotograf und Christiane Ensslin, Jg. 1939, Redakteurin. Alle drei sind Mitglied im Kölner Appell gegen Rassismus e.V. Sie leben und arbeiten in Köln.
Klappentext
Jugendkriminalität ist zu einem der wichtigsten innenpolitischen Themen in der Bundesrepublik geworden. Bei Politikern ist das Thema beliebt, weil sich mit dem Ruf nach immer mehr Härte kostenlos Handlungsfähigkeit demonstrieren lässt, ohne auch nur das Geringste gegen den Bildungs- und Ausbildungsnotstand zu tun. Die Jugendlichen selbst kommen in dieser Auseinandersetzung so gut wie gar nicht zu Wort. Genau das soll dieses Buch ändern.