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Füting, A: Politische Kommunikation in Deutschland
Eine typologische Längsschnittanalyse individueller politischer Kommunikation
Füting, Angelika

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Produktbeschreibung

Klappentext



Dieses Buch gibt einen Blick in die Vergangenheit der Online-Welt, und zwar auf das Jahrzehnt, in dem sich das Internet in Deutschland durchsetzte und der Anteil derjenigen, die regelmäßig das Internet nutzen, hochschnellte. Andererseits bietet es einen Blick in die Zukunft, denn die Autorin macht deutlich, dass sich in diesem Jahrzehnt eine Gruppe herausbildet, die mit dem Netz aufgewachsen ist und die auch ihre politische Kommunikation ganz überwiegend über das Netz vollzieht. Die Bürger, die dieser Gruppe zuzurechnen sind, informieren sich politisch vor allem im Netz, unterhalten sich über politische Themen mit anderen im Netz und versuchen, über das Netz auf politische Entscheidungen Einfluss zu nehmen, indem sie beispielsweise Petitionen unterzeichnen oder politische Botschaften in ihren sozialen Netzwerken weiterleiten. Diese Gruppe, die die Autorin 'Bequeme Moderne' nennt, ist wichtig für die Zukunft, weil sie diejenigen sein werden, von denen die Zukunft der politischen Kommunikation stark beeinflusst sein wird, denn diese 'Digital Citizens' werden nicht in traditionelle Muster politischer Kommunikation zurückfallen, sondern auf Basis ihrer Online-Erfahrungen weiterhin vor allem über das Netz politisch kommunizieren. Angelika Füting zeichnet ein plastisches Bild dieser Gruppe und setzt sie deutlich ab gegen die anderen Gruppen die 'Passiven Mainstreamer'. Durch eine raffinierte Methodik, wird aufgezeigt, wie sich in den Jahren 2003 bis 2008 die individuelle politische Kommunikation verändert hat. Zur Erklärung der Unterschiede und Veränderungen werden vor allem soziodemographische Merkmale, soziopolitische Einstellungen und Wertorientierungen herangezogen. Ergänzt wird dies durch die Darstellung von soziostrukturellen Ansätzen wie Wissenskluft und Digital Divide. Die gewonnenen Erkenntnisse sind zum einen für politische Organisationen und Institutionen relevant, um herkömmliche Strukturen und Kommunikationsstrategien zu überdenken, zum anderen stellt der angewandte methodische Ansatz einen nicht zu unterschätzenden Wert für die politische Kommunikationsforschung dar. Insgesamt beleuchten die Ergebnisse den Kern unseres demokratischen Gesellschaftssystems in Zeiten zunehmender Chancen der politischen Kommunikation und Partizipation.