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Soziale Ungleichheiten im Sport
Sportentwicklung in Deutschland 16
Nagel, Michael

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Produktbeschreibung

Beim Sport scheint es sich um einen von sozialen Strukturzwängen "befreiten" gesellschaftlichen Bereich zu handeln, in dem die einzelnen Akteure - gemäß ihren Bedürfnissen, Interessen und Wünschen - tun und lassen können, was sie wollen. Die Popularität dieser vielfach vertretenen und dem Zeitgeist entsprechenden Annahme ist insofern nicht weiter verwunderlich, als sich im Bereich des Sports in den letzten Jahren qualitative und quantitative Veränderungen vollzogen haben, die unter anderem in steigenden Beteiligungsquoten, erweiterten Sportarten- und Angebots-
spektren sowie in einer Pluralisierung und Diversifizierung der Sportorte und Sportinteressen ihren Niederschlag finden. Fraglich ist allerdings, ob sich mit der Entwicklung des Sports zu einem Massenphänomen tatsächlich eine Entstruktu-
rierung und Individualisierung der Sportbeteiligung eingestellt hat.
Vor dem Hintergrund der aktuellen soziologischen Debatte über soziale Ungleichheit und auf der Grundlage einer repräsentativen Befragung der west- und ostdeutschen Bevölkerung sowie der west- und ostdeutschen Sportvereinsmitglieder wird im vorliegenden Band dieser Frage nachgegangen. Die empirischen Befunde lassen dabei erkennen, dass soziale Ungleichheiten im Sport nach wie vor existieren, obgleich sich die Differenzierungskraft bestimmter Sozialstrukturkategorien im zeithistorischen Vergleich tatsächlich abgeschwächt hat.
Michael Nagel, geboren 1970 in Mainz, ist Diplom-Sportpädagoge und Soziologe (M.A.). Nach seinem Doppelstudium war er zunächst an den Hochschulen in Ludwigsburg und Tübingen tätig. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaft der Universität Potsdam und Mitglied in der Nachwuchswissenschaftler-Gruppe des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Emmy Noether-Programms. Sein besonderes Interesse gilt den Integrationsleistungen von Freiwilligenorganisationen sowie Fragen der sozialen Differenzierung und sozialen Ungleichheit im Sport.

Über den Autor



Michael Nagel, geboren 1970 in Mainz, ist Diplom-Sportpädagoge und Soziologe (M.A.). Nach seinem Doppelstudium war er zunächst an den Hochschulen in Ludwigsburg und Tübingen tätig. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaft der Universität Potsdam und Mitglied in der Nachwuchswissenschaftler-Gruppe des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Emmy Noether-Programms. Sein besonderes Interesse gilt den Integrationsleistungen von Freiwilligenorganisationen sowie Fragen der sozialen Differenzierung und sozialen Ungleichheit im Sport.


Klappentext



Beim Sport scheint es sich um einen von sozialen Strukturzwängen "befreiten" gesellschaftlichen Bereich zu handeln, in dem die einzelnen Akteure - gemäß ihren Bedürfnissen, Interessen und Wünschen - tun und lassen können, was sie wollen. Die Popularität dieser vielfach vertretenen und dem Zeitgeist entsprechenden Annahme ist insofern nicht weiter verwunderlich, als sich im Bereich des Sports in den letzten Jahren qualitative und quantitative Veränderungen vollzogen haben, die unter anderem in steigenden Beteiligungsquoten, erweiterten Sportarten- und Angebots-
spektren sowie in einer Pluralisierung und Diversifizierung der Sportorte und Sportinteressen ihren Niederschlag finden. Fraglich ist allerdings, ob sich mit der Entwicklung des Sports zu einem Massenphänomen tatsächlich eine Entstruktu-
rierung und Individualisierung der Sportbeteiligung eingestellt hat.
Vor dem Hintergrund der aktuellen soziologischen Debatte über soziale Ungleichheit und auf der Grundlage einer repräsentativen Befragung der west- und ostdeutschen Bevölkerung sowie der west- und ostdeutschen Sportvereinsmitglieder wird im vorliegenden Band dieser Frage nachgegangen. Die empirischen Befunde lassen dabei erkennen, dass soziale Ungleichheiten im Sport nach wie vor existieren, obgleich sich die Differenzierungskraft bestimmter Sozialstrukturkategorien im zeithistorischen Vergleich tatsächlich abgeschwächt hat.