reine Buchbestellungen ab 5 Euro senden wir Ihnen Portofrei zuDiesen Artikel senden wir Ihnen ohne weiteren Aufpreis als PAKET

Gestalten als Form des Erkennens
Kreativität und (Digital-)Technik in Kunstpädagogik und Mediengestaltung
Lankau, Ralf

19,80 €

inkl. MwSt. · Portofrei
Artikel zur Zeit nicht bestellbar

Produktbeschreibung

Der Prozess des Gestaltens das Hervorbringen von Werken als Akt der Poiesis ist eine Form des Erkennens im Tun. Kunstpädagogik vermittelt diese Form des Erkennens im Handlungsprozess, wie die Musik und Theaterpädagogik, durch eigenes, zunehmend eigenständiges Gestalten der Lernenden. Dabei muss bei der Mediengestaltung die Auseinandersetzung mit digitalen Techniken gestärkt werden, um diese Werkzeuge qualifiziert und reflektiert einsetzen zu können. Denn kreativ sind nicht Werkzeuge oder Software, sondern nur der Mensch. Einige arbeiten lieber alleine, andere besser im Team. Immer aber brauchen wir den direkten, nicht medial vermittelten Dialog für den kritischen Diskurs. Daher werden reale Werkstätten und Studios als Begegnungsräume umso wichtiger, je stärker Digitaltechniken sowohl Arbeitsprozesse wie zwischenmenschliche Kommunikation bestimmen. Gestaltungsfächer bilden aber nicht nur den notwendigen Gegenpol zur Reduktion auf MINT-Fächer, sondern erschließen sinnliche (aisthetische) Formen des humanen Erkenntnisvermögens als eigenständige Qualität. Gestaltungsunterricht ermöglicht, wie sonst nur die Wissenschaft, durch Experiment und Spiel als potentiell ergebnisoffene Prozesse zu weder bekannten noch antizipierten Ergebnissen zu kommen.

Ralf Lankau ist Grafiker und Philologe. Er unterrichtet seit 1985 Gestaltungstechniken mit analogen und digitalen Mitteln, seit 2002 als Professor für Mediengestaltung und -theorie an der Hochschule Offenburg.
Ralf Lankau studierte Kunstwissenschaften mit Schwerpunkt (Druck-)Grafik und Klassische Philologie. Seit 1992 ist er als selbständiger Grafiker sowie als Autor und Dozent für Grafik und DTP tätig, wobei er sich mehr und mehr auf Webdesign und Webpublishing spezialisierte. Ralf Lankau veröffentlichte bereits eine Vielzahl von Zeitschriftenbeiträgen, konzipiert Lehrgänge und -hefte für die Erwachsenenbildung und hat sowohl diverse Kundenprojekte als auch freie Projekte im Rahmen von Internet-Wettbewerben (z.B. "Pegasus 98") realisiert.

Klappentext



Der Prozess des Gestaltens - das Hervorbringen von Werken als Akt der Poiesis - ist eine Form des Erkennens im Tun. Kunstpädagogik vermittelt diese Form des Erkennens im Handlungsprozess, wie die Musik und Theaterpädagogik, durch eigenes, zunehmend eigenständiges Gestalten der Lernenden. Dabei muss bei der Mediengestaltung die Auseinandersetzung mit digitalen Techniken gestärkt werden, um diese Werkzeuge qualifiziert und reflektiert einsetzen zu können. Denn kreativ sind nicht Werkzeuge oder Software, sondern nur der Mensch. Einige arbeiten lieber alleine, andere besser im Team. Immer aber brauchen wir den direkten, nicht medial vermittelten Dialog für den kritischen Diskurs. Daher werden reale Werkstätten und Studios als Begegnungsräume umso wichtiger, je stärker Digitaltechniken sowohl Arbeitsprozesse wie zwischenmenschliche Kommunikation bestimmen. Gestaltungsfächer bilden aber nicht nur den notwendigen Gegenpol zur Reduktion auf MINT-Fächer, sondern erschließen sinnliche (aisthetische) Formen des humanen Erkenntnisvermögens als eigenständige Qualität. Gestaltungsunterricht ermöglicht, wie sonst nur die Wissenschaft, durch Experiment und Spiel als potentiell ergebnisoffene Prozesse zu weder bekannten noch antizipierten Ergebnissen zu kommen.

Ralf Lankau ist Grafiker und Philologe. Er unterrichtet seit 1985 Gestaltungstechniken mit analogen und digitalen Mitteln, seit 2002 als Professor für Mediengestaltung und -theorie an der Hochschule Offenburg.