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Kunstkommunikation mit der 'Bronzefrau Nr. 6'
Qualitativ empirische Unterrichtsforschung zum Sprechen über zeitgenössische Kunst am Beispiel einer Plastik von Thomas Schütte
Grütjen, Jörg

22,80 €

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Produktbeschreibung

Wie lässt sich die gemeinsame Kommunikation mit und über ein Kunstwerk charakterisieren?»Wenn jeder einzelne irgendwie was eingebracht hat, was er jetzt so sieht, zum Beispiel diesen Vogelkopf oder Wolfskopf sieht, dann verändert sich eben auch die Ansicht des Anderen [...].« So eine erste Antwort eines jugendlichen Kunstbetrachters.Kunst- und Bildbetrachtungen wurden bislang primär als Einzelsituationen konzeptualisiert: Als würden Betrachter immer einsam und isoliert vor einem Werk verharren. Richtung und Verteilung unserer Aufmerksamkeit wechseln aber oft launisch, je nach Situation.Anhand exemplarischer Fallanalysen wird ein heuristisches Modell der Kommunikation über Kunst und Bilder entworfen. Zentrale Elemente dieses Modells sind- sprachliche Merkmale des beginnenden und des zeitlich fortgeschrittenen Kunstgesprächs,- Besonderheiten des Ablaufs der Kunstkommunikation in der Gruppe,- eine Skizze der Vielfalt möglicher Aufmerksamkeitsrichtungen der Betrachter,- ein heuristischer Vorschlag zur Typenbildung exemplarischer Betrachtermentalitäten.Anschaulich wird der Ablauf von Kunstkommunikation durch Fotosequenzen, die im Rahmen der Studie aufgenommen wurden. Solche Fotostrecken als empirisches Untersuchungsmaterial fruchtbar zu machen, ist ein überraschend neuartiger Ansatz.Am Schluss werden zentrale Aussagen im Lichte wahrnehmungspsychologischer Erkenntnisse erläutert.Hier nimmt kunstpädagogische Unterrichtsforschung Grundlegendes der Kunstwahrnehmung in den Blick. Deshalb richtet sich die Untersuchung an alle, die mit der Vermittlung von Kunst und Bildern zu tun haben.Endlich ist wissenschaftlich fundiert belegt, dass kommunikative Rezeptionssituationen im Kunstunterricht nicht ausschließlich das Verstehen einer einzigen Deutung zum Ziel haben, sondern Vorzüge, wie beispielsweise eine besondere Intensität der Kommunikation, ausspielen können! Grütjens Aussagen werden von einer breiten empirischen Datenbasis gestützt, wie Protokollen teilnehmender Beobachtungen, Schülerbefragungen zum erlebten Unterricht und Fotoserien, die einzelne Schüler vom Unterrichtsgeschehen anfertigten. Die Publikation zeichnet sich neben der fachlichen Tiefe durch eine extrem präzise Sprache aus, die aufgrund der sehr gut gewählten Metaphern, Schaubilder und erklärenden Beispiele stets anschaulich bleibt und den Leser regelrecht für das Thema begeistert.Thomas Michl, K+U 2014Grütjen betont dieses Miteinander [der Kunstrezeption] und zeigt fundiert und anschaulich, dass im Miteinander etwas entsteht und diese gemeinsame Situation das Sehen verändert. Wer sich grundlegend mit Kunstrezeption beschäftigt, kann auf diesem Buch sicher aufbauen; wer in der pädagogischen Praxis Kunstrezeption betreibt, findet darin fundierte und praktische Hilfestellung.Fabian Hofmann, BDK NRW Rundbrief Herbst 2013

Klappentext



Wie lässt sich die gemeinsame Kommunikation mit und über ein Kunstwerk charakterisieren?
»Wenn jeder einzelne irgendwie was eingebracht hat, was er jetzt so sieht, zum Beispiel diesen Vogelkopf oder Wolfskopf sieht, dann verändert sich eben auch die Ansicht des Anderen [...].« So eine erste Antwort eines jugendlichen Kunstbetrachters.
Kunst- und Bildbetrachtungen wurden bislang primär als Einzelsituationen konzeptualisiert: Als würden Betrachter immer einsam und isoliert vor einem Werk verharren. Richtung und Verteilung unserer Aufmerksamkeit wechseln aber oft launisch, je nach Situation.
Anhand exemplarischer Fallanalysen wird ein heuristisches Modell der Kommunikation über Kunst und Bilder entworfen. Zentrale Elemente dieses Modells sind
. sprachliche Merkmale des beginnenden und des zeitlich fortgeschrittenen Kunstgesprächs,
. Besonderheiten des Ablaufs der Kunstkommunikation in der Gruppe,
. eine Skizze der Vielfalt möglicher Aufmerksamkeitsrichtungen der Betrachter,
. ein heuristischer Vorschlag zur Typenbildung exemplarischer Betrachtermentalitäten.
Anschaulich wird der Ablauf von Kunstkommunikation durch Fotosequenzen, die im Rahmen der Studie aufgenommen wurden. Solche Fotostrecken als empirisches Untersuchungsmaterial fruchtbar zu machen, ist ein überraschend neuartiger Ansatz.
Am Schluss werden zentrale Aussagen im Lichte wahrnehmungspsychologischer Erkenntnisse erläutert.
Hier nimmt kunstpädagogische Unterrichtsforschung Grundlegendes der Kunstwahrnehmung in den Blick. Deshalb richtet sich die Untersuchung an alle, die mit der Vermittlung von Kunst und Bildern zu tun haben.

Endlich ist wissenschaftlich fundiert belegt, dass kommunikative Rezeptionssituationen im Kunstunterricht nicht ausschließlich das Verstehen einer einzigen Deutung zum Ziel haben, sondern Vorzüge, wie beispielsweise eine besondere Intensität der Kommunikation, ausspielen können! Grütjens Aussagen werden von einer breiten empirischen Datenbasis gestützt, wie Protokollen teilnehmender Beobachtungen, Schülerbefragungen zum erlebten Unterricht und Fotoserien, die einzelne Schüler vom Unterrichtsgeschehen anfertigten. Die Publikation zeichnet sich neben der fachlichen Tiefe durch eine extrem präzise Sprache aus, die aufgrund der sehr gut gewählten Metaphern, Schaubilder und erklärenden Beispiele stets anschaulich bleibt und den Leser regelrecht für das Thema begeistert.
Thomas Michl, K+U 2014

Grütjen betont dieses Miteinander [der Kunstrezeption] und zeigt fundiert und anschaulich, dass im Miteinander etwas entsteht und diese gemeinsame Situation das Sehen verändert. Wer sich grundlegend mit Kunstrezeption beschäftigt, kann auf diesem Buch sicher aufbauen; wer in der pädagogischen Praxis Kunstrezeption betreibt, findet darin fundierte und praktische Hilfestellung.
Fabian Hofmann, BDK NRW Rundbrief Herbst 2013