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Mit den Augen der Liebe
Eine Autobiografie
Das, Krishna

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Produktbeschreibung

Im Winter 1968 traf Krishna Das den spirituellen Sucher Ram Dass und war gefesselt von den Erzählungen über dessen Reise nach Indien, wo er dem legendären Guru Neem Karoli Baba begegnet war. Wenig später gab Krishna Das seinen Traum, ein Rock-'n'-Roll-Star zu werden, auf, und reiste nach Indien, um diesen bemwerkenswerten Meister kennenzulernen. Während der folgenden drei Jahre in Neem Karoli Babas Nähe fühlte sich Krishna Das zum Bhakti Yoga, dem Yoga der Hingabe, hingezogen - besonders zum Kirtan-Singen, zum Chanten der göttlichen Namen.
Nach seiner Rückkehr in die USA entwickelte Krishna Das seinen ganz eigenen Stil, indem er den traditionellen Kirtan mit westlichem Harmonie- und Rhythmusempfinden vereinte. Weltweit leitet er Ruf-und-Antwort-Kirtans und teilt diese tief gehende, auf Erfahrung beruhende Praxis mit Tausenden von Menschen.
Mit Chants of a Lifetime bietet Krishna Das, den die New York Times »the chant master of American yoga« nannte, eine höchst persönliche Sammlung von Geschichten, Lehren und Einblicken. Seit 1994 verbreitet sich durch ihn das spirituelle Erlebnis des Chantens unter einem weltweiten Publikum - bewegt vom Klang seiner Stimme beim Singen traditioneller indischer Lieder mit westlicher Note. Während Krishna Das die Menschen bislang durch Gespräche und Workshops an seiner spirituellen Reise teilnehmen ließ, ist dies nun dank einer einzigartigen Kombination aus Buch und CD möglich: Sie erkundet seinen faszinierenden Weg und schafft für jeden die besondere Gelegenheit, Kirtan zu erfahren.Chants of a Lifetime präsentiert Fotos von Krishna Das' Indienaufenthalt und seinem Leben als Kirtan-Sänger. Mithilfe der CD werden die Leser und Hörer zu aktiven Teilnehmern einer exklusiven, privaten Chanting-Session: Es scheint, als wäre Krishna Das persönlich gegenwärtig. Dahinter verbirgt sich die Idee, den »Hörern« die Möglichkeit zu geben, ihre individuelle Gesangspraxis zu finden und ihre Verbindung mit der gesamten Chanting-Erfahrung zu vertiefen.
Vorwort 11Einleitung 13TEIL I: DIE REISE NACH INDIEN19Daheim 21Erster Kontakt 23Ein Traum wird wahr 30Die Reise zur Liebe 35Mit den Augen der Liebe 45Die Medizin des Namens 57Das Herz der Praxis: Tue es einfach 64Allmählich, aber unausweichlich 74Lila 80Glücksgefühle und Buddha-Natur 91Die Früchte der Anhaftung sind Tränen 101Die vielen Stimmungen der Liebe 114Amerika 121TEIL II: Alles nach Hause zurückbringen129Sex, Drugs and Grace 131Mein Film über »Mich« 142Beziehungen 149Mutter Puja 157Metta - die Praxis der Herzensgüte 165Tür zum Glauben 171In den Fußspuren der Liebe: Dada 184Liebe - diene - erinnere 192Dienst und Hanuman 202Die Früchte des Chantens 210Ich singe für mein Leben 219In den Fußspuren der Liebe: Ma und Baba Tewari 230Samen pflanzen 245Danksagung 252Glossar 255Empfehlenswerte Literatur 262Texte der CD Chants of a Lifetime 265Kommentare zu Chants of a Lifetime269Über den Autor 271
Das, KrishnaIm Winter 1968 traf Krishna Das den spirituellen Sucher Ram Dass und war gefesselt von den Erzählungen über dessen Reise nach Indien, wo er dem legendären Guru Neem Karoli Baba begegnet war. Wenig später gab Krishna Das seinen Traum, ein Rock-'n'-Roll-Star zu werden, auf, und reiste nach Indien, um diesen bemwerkenswerten Meister kennenzulernen. Während der folgenden drei Jahre in Neem Karoli Babas Nähe fühlte sich Krishna Das zum Bhakti Yoga, dem Yoga der Hingabe, hingezogen - besonders zum Kirtan-Singen, zum Chanten der göttlichen Namen.Nach seiner Rückkehr in die USA entwickelte Krishna Das seinen ganz eigenen Stil, indem er den traditionellen Kirtan mit westlichem Harmonie- und Rhythmusempfinden vereinte. Weltweit leitet er Ruf-und-Antwort-Kirtans und teilt diese tief gehende, auf Erfahrung beruhende Praxis mit Tausenden von Menschen.
Als ich meinem Guru Neem Karoli Baba (auch bekannt als Maharaj-ji) begegnete, traf ich auf eine Liebe, die weder Anfang noch Ende kannte. Es war vollkommen neu für mich, als wäre ich nach einem langen Schlaf erwacht. Ich musste für diese Liebe nichts tun. Sie strahlte immer, ob ich mich ihr zuwandte oder nicht. Wenn meine eigenen negativen Sachen dafür sorgten, dass ich dichtmachte, und ich die Liebe nicht mehr spürte, konnten ein Wort, ein Blick, eine Geste von ihm wieder alles Licht in mir anzünden ... und ich war zu Hause. Dies geschah immer und immer wieder, Tag für Tag, während der ganzen Zeit, in der ich in seiner Nähe war.Nach gut zweieinhalb Jahren, die ich bei ihm in Indien verbracht hatte, schickte mich Maharaj-ji zurück in die Staaten. Dann geschah etwas Unerwartetes: Er starb. Ich konnte es nicht fassen. So war das nicht geplant gewesen. Es war ein absoluter Schock für mich. Körperlich in seiner Nähe zu verweilen - das war das Einzige gewesen, das für mich je »funktioniert« hatte; das Einzige, was mein Herz aus seiner Traurigkeit befreien konnte. Nun war ich allein. Ich würde nie wieder bei ihm sein können. Ich brach vollkommen zusammen, zutiefst überzeugt, dass ich meine einzige Chance zum Glücklichsein verloren hatte. Ich starb innerlich ab und lebte in der Überzeugung, dass ich nie wieder solche Liebe erleben würde. Die Schatten in meinem Herzen, die in der hellen Mittagssonne seiner Liebe unsichtbar gewesen waren, brachen erneut hervor und trieben mich mehr und mehr in Niedergeschlagenheit und Depression, an viele dunkle Orte im Innen und im Außen.Zwanzig Jahre lang war ich unfähig, mit echter Hingabe für ihn zu singen. Wenn ich sang - meistens mit westlichen Devotees, die ich aus Indien kannte -, war es, als streute ich Salz in die Wunde. Ich vermisste Maharaj-ji und die Nähe zu ihm, aber meine Tränen waren keine Tränen der Liebe, sondern des Selbstmitleids und der Frustration.Es war, als hätte ich in einem Zug gesessen, der eines Tages an einem Bahnhof hielt: Aus dem Fenster schauend, sah ich Maharaj-ji dort sitzen. Ich rannte aus dem Zug und ließ alle meine Sachen darin zurück. Als er seinen Körper verließ, schien mich das wieder in den gleichen Zug versetzt zu haben: Meine ganze Traurigkeit, meine Sehnsucht, meine Verwirrung, alle meine widersprüchlichen Wünsche, mein Selbsthass, die Schatten in meinem Herzen - alles, was ich im Zug zurückgelassen hatte, während ich bei ihm weilte, war wieder da. Der einzige Unterschied war seine Präsenz; doch meine Verbindung zu dieser Präsenz war unter all meinen Problemen begraben und ich rang darum, sie wiederzufinden. Es war, als wäre mein Zug in einen langen, dunklen Tunnel der Selbstzerstörung und Verzweiflung eingefahren. All diesen Dingen musste ich mich stellen, um mich wieder mit ihm zu verbinden.Im Frühjahr 1973 hatte Maharaj-ji mich mit den Worten »Du bist da noch etwas verhaftet« zurück nach Amerika geschickt. Ich wusste, dass es stimmte. Ich war an einen Punkt gekommen, wo ich nichts mehr aufnehmen konnte, und ich trug viele unerlöste Verlangen in mir, die mich in unterschiedliche Richtungen zerrten.Viele Jahre vergingen. 1994 wurde mir eines Tages plötzlich zutiefst klar: Der einzige Weg, wie ich die Dunkelheit in meinem Herzen auflösen konnte, bestand darin, mit Menschen zu chanten - mit Menschen, die mich nicht aus den alten Tagen in Indien kannten. Ich wollte wieder in jener Präsenz, in jener Liebe sein, und ich erkannte, dass es die verschlossenen Bereiche meines Herzens waren, die mich davon abhielten. Es war ein sehr bedeutender Augenblick für mich, und ich konnte diese Erkenntnis nicht mehr leugnen. Ich war am Ertrinken, und dies war die einzige Rettungsleine, die mir zugeworfen wurde. Ich wusste, ich würde keine andere kriegen. Ich wusste absolut zweifelsfrei: Wenn ich nicht chante, finde ich diesen Zustand der Liebe nie wieder. Ich wusste, dass dieser Zustand in mir war, doch ich konnte mir nicht mehr durch Maharaj-jis körperliche Präsenz helfe

Inhaltsverzeichnis



Vorwort 11
Einleitung 13


TEIL I: DIE REISE NACH INDIEN 19

Daheim 21
Erster Kontakt 23
Ein Traum wird wahr 30
Die Reise zur Liebe 35
Mit den Augen der Liebe 45
Die Medizin des Namens 57
Das Herz der Praxis: Tue es einfach 64
Allmählich, aber unausweichlich 74
Lila 80
Glücksgefühle und Buddha-Natur 91
Die Früchte der Anhaftung sind Tränen 101
Die vielen Stimmungen der Liebe 114
Amerika 121


TEIL II: Alles nach Hause
zurückbringen 129

Sex, Drugs and Grace 131
Mein Film über »Mich« 142
Beziehungen 149
Mutter Puja 157
Metta - die Praxis der Herzensgüte 165
Tür zum Glauben 171
In den Fußspuren der Liebe: Dada 184
Liebe - diene - erinnere 192
Dienst und Hanuman 202
Die Früchte des Chantens 210
Ich singe für mein Leben 219
In den Fußspuren der Liebe: Ma und Baba Tewari 230
Samen pflanzen 245

Danksagung 252
Glossar 255
Empfehlenswerte Literatur 262
Texte der CD Chants of a Lifetime 265
Kommentare zu Chants of a Lifetime 269
Über den Autor 271