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Vernehmer und Beschuldigte in Interaktion
Eine explorative Analyse von Vernehmungen in Kindesmisshandlungsfällen
Bley, Rita

26,90 €

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Produktbeschreibung

Vernehmungen sind "tägliches Geschäft" von Polizeibeamten. Die Praktiker führen eine Vielzahl von Vernehmungen durch und entwickeln dabei eine Routine, die es ihnen ermöglicht, das Vernehmungsgeschehen schnell und effektiv zu gestalten. Die vorliegende Dissertationsschrift nimmt die Sinnstrukturen der Vernehmer und Vernommenen in Fällen von Kindesmisshandlung in den Fokus und reflektiert tradierte Strukturen insbesondere der Vernehmung- und Dokumentationspraxis. Es will damit einen Beitrag zum Umdenken und zur Veränderung bzw. Optimierung von Vernehmungsgeschehen leisten.
1 Einleitung2 Polizeiliche Vernehmung des Beschuldigten2.1 Terminologie und Definition2.2 Verfahrensrechtlicher Rahmen2.3 Historische Entwicklung2.4 Sozialwissenschaftliche Perspektiven2.5 Ziele der Vernehmer2.6 Handlungsmuster der Akteure2.6.1 Handlungsmuster des Vernehmers2.6.2 Handlungsmuster des Beschuldigten2.6.3. Zusammenfassung2.7 Aktenerstellung und Protokollierung2.8 Zusammenfassung3 Forschungsdesign3.1 Methodologische Vorüberlegungen3.2 Präzisierung des Forschungsgegenstandes3.2.1 Fragestellung3.2.2 Integration der theoretischen Vorüberlegungen3.3 Konkretisierung des Untersuchungsmaterials3.3.1 Prozessproduzierte Daten3.3.2 Vernehmungsprotokolle3.4 Datenerhebung3.5 Datenauswertung3.5.1 Objektive Hermeneutik3.5.2 Vorgehensweise bei der Interpretation3.5.3 Generierung der Fallstrukturhypothesen3.6 Gütekriterien3.6.1 Validität3.6.2 Vorverständnis des Interpreten3.7 Zusammenfassung4 Empirische Untersuchung4.1 Phänomenologie der Kindesmisshandlungen4.1.1 Definition4.1.2 Erscheinungsformen4.1.3 Umfang der Kindesmisshandlungen4.2 Ermittlung des Tatverdächtigen4.3 Zusammenfassung4.4 Sequenzanalysen der Vernehmungsprotokolle4.4.1 Mike R.4.4.2 Monja R.4.4.3 Ayhan T.4.4.4 Melanie K.4.4.5 Silke L.4.4.6 Andy M.4.4.7 Nadja G.4.4.8. Kemal C.4.4.9 Bedriye V.4.4.10 Thorsten K.4.4.11 Manny K.4.4.12 Zusammenfassung5 Darstellung der Untersuchungsergebnisse5.1 Sinnstrukturen der beteiligten Akteure5.1.1 Vernehmerstrategien5.1.2 Aussagestrategien5.2 Taxonomie der Interaktion Vernehmer - Beschuldigter5.2.1 Wechselseitiger Nutzen5.2.2 Macht und Ohnmacht5.2.3 Tatsächliche Kooperation5.2.4 Simulierte Kooperation5.2.5 Zwischenergebnis5.3 Rituale und Routinen der Vernehmungs- und Dokumentationspraxis5.3.1 Beschuldigtenbelehrung5.3.2 Umfang der Dokumentation5.3.3 Transformation des Sprachcodes5.3.5 Verzerrungsfaktoren des Vernehmungsprotokolls5.4 Zusammenfassung und Funktionen-Paradigma5.5 Diskussion und Empfehlungen für die Praxis5.5.1 Empfehlungen für die formal-strukturellen Rahmenbedingungen5.5.2 Empfehlungen für die Aus- und Fortbildung von Polizeibeamten6 Resümee und AusblickLiteratur

Über den Autor


Inhaltsverzeichnis



1 Einleitung
2 Polizeiliche Vernehmung des Beschuldigten
2.1 Terminologie und Definition
2.2 Verfahrensrechtlicher Rahmen
2.3 Historische Entwicklung
2.4 Sozialwissenschaftliche Perspektiven
2.5 Ziele der Vernehmer
2.6 Handlungsmuster der Akteure
2.6.1 Handlungsmuster des Vernehmers
2.6.2 Handlungsmuster des Beschuldigten
2.6.3. Zusammenfassung
2.7 Aktenerstellung und Protokollierung
2.8 Zusammenfassung
3 Forschungsdesign
3.1 Methodologische Voru¿berlegungen
3.2 Präzisierung des Forschungsgegenstandes
3.2.1 Fragestellung
3.2.2 Integration der theoretischen Vorüberlegungen
3.3 Konkretisierung des Untersuchungsmaterials
3.3.1 Prozessproduzierte Daten
3.3.2 Vernehmungsprotokolle
3.4 Datenerhebung
3.5 Datenauswertung
3.5.1 Objektive Hermeneutik
3.5.2 Vorgehensweise bei der Interpretation
3.5.3 Generierung der Fallstrukturhypothesen
3.6 Gütekriterien
3.6.1 Validität
3.6.2 Vorverständnis des Interpreten
3.7 Zusammenfassung
4 Empirische Untersuchung
4.1 Phänomenologie der Kindesmisshandlungen
4.1.1 Definition
4.1.2 Erscheinungsformen
4.1.3 Umfang der Kindesmisshandlungen
4.2 Ermittlung des Tatverdächtigen
4.3 Zusammenfassung
4.4 Sequenzanalysen der Vernehmungsprotokolle
4.4.1 Mike R.
4.4.2 Monja R.
4.4.3 Ayhan T.
4.4.4 Melanie K.
4.4.5 Silke L.
4.4.6 Andy M.
4.4.7 Nadja G.
4.4.8. Kemal C.
4.4.9 Bedriye V.
4.4.10 Thorsten K.
4.4.11 Manny K.
4.4.12 Zusammenfassung
5 Darstellung der Untersuchungsergebnisse
5.1 Sinnstrukturen der beteiligten Akteure
5.1.1 Vernehmerstrategien
5.1.2 Aussagestrategien
5.2 Taxonomie der Interaktion Vernehmer - Beschuldigter
5.2.1 Wechselseitiger Nutzen
5.2.2 Macht und Ohnmacht
5.2.3 Tatsächliche Kooperation
5.2.4 Simulierte Kooperation
5.2.5 Zwischenergebnis
5.3 Rituale und Routinen der Vernehmungs- und Dokumentationspraxis
5.3.1 Beschuldigtenbelehrung
5.3.2 Umfang der Dokumentation
5.3.3 Transformation des Sprachcodes
5.3.5 Verzerrungsfaktoren des Vernehmungsprotokolls
5.4 Zusammenfassung und Funktionen-Paradigma
5.5 Diskussion und Empfehlungen für die Praxis
5.5.1 Empfehlungen für die formal-strukturellen Rahmenbedingungen
5.5.2 Empfehlungen für die Aus- und Fortbildung von Polizeibeamten
6 Resümee und Ausblick
Literatur


Klappentext



Vernehmungen sind ¿tägliches Geschäft¿ von Polizeibeamten. Die Praktiker führen eine Vielzahl von Vernehmungen durch und entwickeln dabei eine Routine, die es ihnen ermöglicht, das Vernehmungsgeschehen schnell und effektiv zu gestalten. Die vorliegende Dissertationsschrift nimmt die Sinnstrukturen der Vernehmer und Vernommenen in Fällen von Kindesmisshandlung in den Fokus und reflektiert tradierte Strukturen insbesondere der Vernehmung- und Dokumentationspraxis. Es will damit einen Beitrag zum Umdenken und zur Veränderung bzw. Optimierung von Vernehmungsgeschehen leisten.


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