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Safety and Security Governance
Kommunale Politik der Inneren Sicherheit aus der Perspektive des Governance-Ansatzes
Schulze, Verena

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Produktbeschreibung

Seit den frühen 1990er Jahren haben sich Kriminalpräventive Räte, Ordnungspartnerschaften und andere sicherheitspolitische Gremien in den Kommunen entwickelt. Zumeist unter Einbindung und Führung durch Polizei und Stadtverwaltung agieren hier Vertreter verschiedener Behörden und Organisationen um mittels Kommunikation, Koordination und Kooperation die lokale Sicherheit und/oder das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu verbessern. Sozialwissenschaftliche Untersuchungen dieser Gremien befassten sich zunächst mit der Verbreitung, Akteurskonstellation und Maßnahmegestaltung, später kamen qualitativ angelegte Studien hinzu, die untersuchten, wie sich die internen Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse in derartigen Gremien darstellen. Schnell wurde deutlich, dass komplexe Interdependenzbeziehungen bestehen, asymmetrische Machtkonstellationen vorzufinden und mikropolitische Arrangements beobachtbar sind, dass insgesamt heterogene Strukturen und Gestaltungsprozesse die Szenen prägen. Vor diesem Hintergrund untersucht Verena Schulze in ihrer Studie "Safety and Security Governance. Kommunale Politik der Inneren Sicherheit aus der Perspektive des Governance-Ansatzes" kommunale kriminalpräventive Gremien aus einer steuerungstheoretischen Perspektive. Auf der Basis des allgemeinen Governance-Begriffs wird ein spezifischer Safety and Security Governance-Begriff bestimmt und kritisch reflektiert. Anhand ausgewählter Fallstudien wird untersucht, wie sich die Steuerungstätigkeit derartiger Gremien darstellt bzw. darstellen kann und wie es um die Legitimität und Effektivität der dort entwickelten Sicherheitsarbeit steht.
AbkürzungsverzeichnisAbbildungsverzeichnis1 Governance in einem hoheitlichen Politikfeld?1.1 Zentrale Forschungsfragen und Zielsetzungen1.2 Forschungskontext: das Projekt "KoSiPol"1.3 Forschungsstand1.3.1 Governance1.3.2 Kommunale Sicherheitspolitik1.3.3 Forschungsbedarf und eigener Beitrag1.4 Aufbau der Arbeit2 Forschungsdesign2.1 Theoretischer Zugang2.1.1 Governance2.1.2 Politikfeldanalyse2.1.3 Akteurszentrierter Institutionalismus2.1.4 Elemente der qualitativen Netzwerkanalyse2.2 Methoden empirischer Sozialforschung2.2.1 Die Fallstudien2.2.2 Problemzentrierte Interviews2.2.3 Dokumentenanalyse3 Kooperative kommunale Sicherheitspolitik3.1 Innere Sicherheit als Politikfeld3.1.1 Innere Sicherheit auf kommunaler Ebene3.1.2 Akteure kooperativer kommunaler Sicherheitspolitik3.2 Theoretische Bezugspunkte3.2.1 Kriminalprävention3.2.2 Subjektive Sicherheit3.3 Formale Vorgaben4 Der Governance-Ansatz4.1 Allgemeines4.1.1 Herkunft4.1.2 Theoretische Einordnung: Politische Steuerung4.1.3 Bedeutung und Systematisierungsaspekte4.2 Local Governance5 Safety and Security Governance: Governance in der kooperativen kommunalen Sicherheitspolitik5.1 Sicherheit - Security und Safety5.1.1 Exkurs: Der erweiterte Sicherheitsbegriff5.1.2 Safety und Security5.1.3 Safety and Security Governance6 Ausgestaltungen von Safety and Security Governance6.1 Die Governance-Perspektive als Analyseinstrument6.2 Strukturen6.2.1 Dimension und Analysekategorien6.2.2 Governance-Strukturen in den Fallstudien6.2.3 Governance-Strukturen und politische Steuerung6.3 Prozesse6.3.1 Dimension und Analysekategorien6.3.2 Governance-Prozesse in den Fallstudien6.3.3 Governance-Prozesse und politische Steuerung6.4 Output6.4.1 Dimension und Analysekategorien6.4.2 Output in den Fallstudien6.4.3 Output und politische Steuerung7 Schlussfolgerungen aus und für Safety and Security Governance7.1 Inhaltliche Ebene7.1.1 Effektivität7.1.2 Legitimität7.2 Theoretische Ebene7.2.1 Veränderungen in der Steuerungstätigkeit?7.2.2 Safety and Security Governance reloaded7.2.3 Möglichkeiten und Grenzen von Governance als Forschungsansatz8 Schlussbetrachtung: Safety and Security Governance kompakt8.1 Zielsetzungen und Ergebnisse8.1.1 Safety and Security Governance als politikwissenschaftlicher Governance-Ansatz für die kooperative Sicherheitspolitik auf Ebene der Kommune8.1.2 Ausgestaltungen von Safety and Security Governance8.1.3 Effektivität und Legitimität von Safety and Security Governance8.2 Kritische Würdigung des Forschungsdesigns8.3 Ausblick für die weitere Forschung8.4 Empfehlungen für die PraxisLiteratur

Inhaltsverzeichnis



Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
1 Governance in einem hoheitlichen Politikfeld?
1.1 Zentrale Forschungsfragen und Zielsetzungen
1.2 Forschungskontext: das Projekt "KoSiPol"
1.3 Forschungsstand
1.3.1 Governance
1.3.2 Kommunale Sicherheitspolitik
1.3.3 Forschungsbedarf und eigener Beitrag
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Forschungsdesign
2.1 Theoretischer Zugang
2.1.1 Governance
2.1.2 Politikfeldanalyse
2.1.3 Akteurszentrierter Institutionalismus
2.1.4 Elemente der qualitativen Netzwerkanalyse
2.2 Methoden empirischer Sozialforschung
2.2.1 Die Fallstudien
2.2.2 Problemzentrierte Interviews
2.2.3 Dokumentenanalyse
3 Kooperative kommunale Sicherheitspolitik
3.1 Innere Sicherheit als Politikfeld
3.1.1 Innere Sicherheit auf kommunaler Ebene
3.1.2 Akteure kooperativer kommunaler Sicherheitspolitik
3.2 Theoretische Bezugspunkte
3.2.1 Kriminalprävention
3.2.2 Subjektive Sicherheit
3.3 Formale Vorgaben
4 Der Governance-Ansatz
4.1 Allgemeines
4.1.1 Herkunft
4.1.2 Theoretische Einordnung: Politische Steuerung
4.1.3 Bedeutung und Systematisierungsaspekte
4.2 Local Governance
5 Safety and Security Governance: Governance in der kooperativen kommunalen Sicherheitspolitik
5.1 Sicherheit - Security und Safety
5.1.1 Exkurs: Der erweiterte Sicherheitsbegriff
5.1.2 Safety und Security
5.1.3 Safety and Security Governance
6 Ausgestaltungen von Safety and Security Governance
6.1 Die Governance-Perspektive als Analyseinstrument
6.2 Strukturen
6.2.1 Dimension und Analysekategorien
6.2.2 Governance-Strukturen in den Fallstudien
6.2.3 Governance-Strukturen und politische Steuerung
6.3 Prozesse
6.3.1 Dimension und Analysekategorien
6.3.2 Governance-Prozesse in den Fallstudien
6.3.3 Governance-Prozesse und politische Steuerung
6.4 Output
6.4.1 Dimension und Analysekategorien
6.4.2 Output in den Fallstudien
6.4.3 Output und politische Steuerung
7 Schlussfolgerungen aus und fu¿r Safety and Security Governance
7.1 Inhaltliche Ebene
7.1.1 Effektivität
7.1.2 Legitimität
7.2 Theoretische Ebene
7.2.1 Veränderungen in der Steuerungstätigkeit?
7.2.2 Safety and Security Governance reloaded
7.2.3 Möglichkeiten und Grenzen von Governance als Forschungsansatz
8 Schlussbetrachtung: Safety and Security Governance kompakt
8.1 Zielsetzungen und Ergebnisse
8.1.1 Safety and Security Governance als politikwissenschaftlicher Governance-Ansatz für die kooperative Sicherheitspolitik auf Ebene der Kommune
8.1.2 Ausgestaltungen von Safety and Security Governance
8.1.3 Effektivität und Legitimität von Safety and Security Governance
8.2 Kritische Würdigung des Forschungsdesigns
8.3 Ausblick für die weitere Forschung
8.4 Empfehlungen für die Praxis
Literatur


Klappentext



Seit den frühen 1990er Jahren haben sich Kriminalpräventive Räte, Ordnungspartnerschaften und andere sicherheitspolitische Gremien in den Kommunen entwickelt. Zumeist unter Einbindung und Führung durch Polizei und Stadtverwaltung agieren hier Vertreter verschiedener Behörden und Organisationen um mittels Kommunikation, Koordination und Kooperation die lokale Sicherheit und/oder das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu verbessern. Sozialwissenschaftliche Untersuchungen dieser Gremien befassten sich zunächst mit der Verbreitung, Akteurskonstellation und Maßnahmegestaltung, später kamen qualitativ angelegte Studien hinzu, die untersuchten, wie sich die internen Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse in derartigen Gremien darstellen. Schnell wurde deutlich, dass komplexe Interdependenzbeziehungen bestehen, asymmetrische Machtkonstellationen vorzufinden und mikropolitische Arrangements beobachtbar sind, dass insgesamt heterogene Strukturen und Gestaltungsprozesse die Szenen prägen.
Vor diesem Hintergrund untersucht Verena Schulze in ihrer Studie "Safety and Security Governance. Kommunale Politik der Inneren Sicherheit aus der Perspektive des Governance-Ansatzes" kommunale kriminalpräventive Gremien aus einer steuerungstheoretischen Perspektive. Auf der Basis des allgemeinen Governance-Begriffs wird ein spezifischer Safety and Security Governance-Begriff bestimmt und kritisch reflektiert. Anhand ausgewählter Fallstudien wird untersucht, wie sich die Steuerungstätigkeit derartiger Gremien darstellt bzw. darstellen kann und wie es um die Legitimität und Effektivität der dort entwickelten Sicherheitsarbeit steht.

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