reine Buchbestellungen ab 5 Euro senden wir Ihnen Portofrei zuDiesen Artikel senden wir Ihnen ohne weiteren Aufpreis als PAKET

Handschlag mit dem Teufel
Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda. Nachw. v. Dominic Johnson
Dallaire, Romeo & Beardsley, Brent

38,00 €

inkl. MwSt. · Portofrei
Artikel zur Zeit nicht bestellbar

Produktbeschreibung

Der atemberaubende Augenzeugenbericht eines UN-Generals über den Völkermord in Ruanda und das empörende Versagen der Weltmächte.
Als Kommandeur der UN-Blauhelme wurde General Roméo Dallaire 1993 nach Ruanda geschickt. Er sollte einen wackeligen Frieden zwischen den verfeindeten Volksgruppen der Hutu und Tutsi sichern. Extremisten in der ruandischen Regierung hatten jedoch längst einen Völkermord geplant und dabei das Zaudern der Vereinten Nationen einkalkuliert. Verzweifelt versuchte Dallaire, den Völkermord zu verhindern. Vergeblich. Mit einem zahnlosen UN-Mandat, einer viel zu kleinen Truppe und miserabler Ausrüstung versehen, von der UNO und den Westmächten im Stich gelassen, blieb ihm und seinen Soldaten kaum mehr übrig, als sich selbst zu verteidigen und dem Abschlachten ohnmächtig zuzuschauen. Obwohl es Dallaire gelang über 30.000 Menschen das Leben zu retten, erlebte er das Scheitern der UN-Mission als eigenes Scheitern und wäre daran fast zerbrochen. 'Handschlag mit dem Teufel' ist der verstörende Augenzeugenbericht eines tragischen Helden.
Dallaire, RoméoRoméo Dallaire, Jahrgang 1946, konnte auf eine Bilderbuchkarriere in der Kanadischen Armee zurückschauen, als er 1993 zum Befehlshaber der UN-Truppen in Ruanda ernannt wurde. Nach der Katastrophe erlitt er einen schweren psychischen Zusammenbruch und konnte erst Jahre später Rechenschaft über das Geschehen ablegen. Sein Erfahrungsbericht bildete die Grundlage für mehrere Filme über den Völkermord. Bei zu Klampen veröffentlichte er »Handschlag mit dem Teufel« (2008).

Über den Autor



Roméo Dallaire,
Jahrgang 1946, konnte auf eine Bilderbuchkarriere
in der Kanadischen Armee zurückschauen, als er
1993 zum Befehlshaber der UN-Truppen in Ruanda
ernannt wurde. Nach der Katastrophe erlitt er
einen schweren psychischen Zusammenbruch und
konnte erst Jahre später Rechenschaft über das
Geschehen ablegen. Sein Erfahrungsbericht bildete
die Grundlage für mehrere Filme über den
Völkermord. Dallaire ist Senator im Kanadischen
Parlament und hat eine Stiftung für Ruandische
Waisenkinder gegründet. Er ist für den
Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden.


Klappentext



Als Kommandant der
UN-Blauhelme wurde General Roméo Dallaire 1993
nach Ruanda geschickt. Er sollte einen wackeligen
Frieden zwischen den verfeindeten Volksgruppen
der Hutu und Tutsi sichern. Extremisten in der
ruandischen Regierung hatten jedoch längst einen
Völkermord geplant und dabei das Zaudern der
Vereinten Nationen einkalkuliert. Verzweifelt
versuchte Dallaire, den Völkermord zu verhindern.
Vergeblich. Mit einem zahnlosen UN-Mandat, einer
viel zu kleinen Truppe und miserabler Ausrüstung
versehen, von der UNO und den Westmächten im
Stich gelassen, blieb ihm und seinen Soldaten
kaum mehr übrig, als sich selbst zu verteidigen
und dem Abschlachten ohnmächtig zuzuschauen.
Obwohl es Dallaire gelang über 30.000 Menschen
das Leben zu retten, erlebte er das Scheitern der
UN-Mission als eigenes Scheitern und wäre daran
fast zerbrochen. "Handschlag mit dem Teufel" ist
der verstörende Augenzeugenbericht eines
tragischen Helden.