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Im Namen der Geschichte
Vom Mißbrauch der historischen Vernunft
Burger, Rudolf

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Produktbeschreibung

»Wie es eigentlich gewesen ist « das klingt ganz unverfänglich! Bescheiden sollen nur die Fakten etabliert und der wirkliche Ablauf der Ereignisse gezeigt werden. Mit welcher Anmaßung ging dagegen die »große Erzählung« einher, wie gefährlich war die Geschichtsphilosophie mit ihrem totalitären Anspruch, Weg und Ziel der Geschichte zu kennen!Rudolf Burger zeigt, daß nach dem angeblichen »Ende der Geschichte« die eine große Erzählung nur durch die vielen großen Erzählungen ersetzt worden ist. Und wie einst die eine Geschichte, sind heute die vielen Geschichten der wahre geistige Fundus politischer Kämpfe: Alle historischen Begriffe, Theorien und Kategorien, so vermag Burger in seinen erkenntniskritischenAusführungen zu zeigen, dienen der Legitimation und Delegitimation gegenwärtiger weltanschaulicher Positionen. Alspraktische Konsequenz rollen nach wie vor die Panzer »im Namen der Geschichte«, um das Amselfeld zu befreien oder ein neues Auschwitz zu verhindern.Alle Geschichte, die ihre politischen und moralischen Fundamentenicht transparent macht, ist daher suspekt. Rudolf Burger schärft mit seinem großen, skeptischen Aufklärungswerk den Verstand für die Gefahr, die von denen ausgeht, die sich auf »die Geschichte« berufen.
Rudolf Burger, Jahrgang 1938, ist Professor emeritus für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Nach Abschluss seines Studiums der Technischen Physik (Promotion 1965), war er u. a. am Battelle-Institut in Frankfurt am Main und im Planungsstab des Bundesministeriums für Forschung und Technologie in Bonn tätig. 1987 wurde er als Professor für Philosophie an die Universität für angewandte Kunst berufen, deren Rektor er von 1995 bis 1999 war. Mit seinen Schriften zur politischen Situation sorgte er mehrmals für landesweite Kontroversen in Österreich. Bei zu Klampen sind bereits erschienen: »Ptolemäische Vermutungen« (2001), »Re-Theologisierung der Politik?« (2005) und »Im Namen der Geschichte. Vom Missbrauch der historischen Vernunft« (2007).

Über den Autor



Rudolf Burger, Jahrgang 1938, ist Professor für Philosophie an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Er hat zahlreiche Publikationen zur Erkenntnistheorie und Geschichtsphilosophie vorgelegt und schreibt regelmäßig für die Zeitschriften Merkur und Leviathan. Bei zu Klampen sind in den vergangenen Jahren erschienen: Ptolemäische Vermutungen (2001) und Re-Theologisierung der Politik?(2005).


Klappentext



"Wie es eigentlich gewesen ist ..." - das klingt ganz unverfänglich! Bescheiden sollen nur die Fakten etabliert und der wirkliche Ablauf der Ereignisse gezeigt werden. Mit welcher Anmaßung ging dagegen die "große Erzählung" einher, wie gefährlich war die Geschichtsphilosophie mit ihrem totalitären Anspruch, Weg und Ziel der Geschichte zu kennen!
Rudolf Burger zeigt, daß nach dem angeblichen "Ende der Geschichte" die eine große Erzählung nur durch die vielen großen Erzählungen ersetzt worden ist. Und wie einst die eine Geschichte, sind heute die vielen Geschichten der wahre geistige Fundus politischer Kämpfe: Alle historischen Begriffe, Theorien und Kategorien, so vermag Burger in seinen erkenntniskritischen
Ausführungen zu zeigen, dienen der Legitimation und Delegitimation gegenwärtiger weltanschaulicher Positionen. Als
praktische Konsequenz rollen nach wie vor die Panzer "im Namen der Geschichte", um das Amselfeld zu befreien oder ein neues Auschwitz zu verhindern.
Alle Geschichte, die ihre politischen und moralischen Fundamente
nicht transparent macht, ist daher suspekt. Rudolf Burger schärft mit seinem großen, skeptischen Aufklärungswerk den Verstand für die Gefahr, die von denen ausgeht, die sich auf "die Geschichte" berufen.