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Schriftsteller werden
Der Klassiker über das Schreiben und die Entwicklung zum Schriftsteller. Ungekürzte Ausgabe
Brande, Dorothea

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Produktbeschreibung

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Schriftsteller werden erschien in den U.S.A. erstmals 1934 und gilt als Klassiker über den schöpferischen Prozeß des Schreibens und den inneren Weg zur Entwicklung der Schriftstellerpersönlichkeit. Die Autorin gibt handfeste Ratschläge und erprobte Tips aus ihren Schriftstellerseminaren, ergänzt durch viele praktische Übungen.
Um von Handbüchern, die sich mit den handwerklichen Aspekten des Schreibens befassen, richtig profitieren zu können, sollte jeder angehende Schriftsteller zunächst dieses Buch lesen.
Schriftsteller werden erschien in den U.S.A. erstmals 1934 und gilt als Klassiker über den schöpferischen Prozeß des Schreibens und den inneren Weg zur Entwicklung der Schriftstellerpersönlichkeit.Die Autorin gibt handfeste Ratschläge und erprobte Tips aus ihren Schriftstellerseminaren, ergänzt durch viele praktische Übungen.Um von Handbüchern, die sich mit den handwerklichen Aspekten des Schreibens befassen, richtig profitieren zu können, sollte jeder angehende Schriftsteller zunächst dieses Buch lesen.
VorwortWarum dieses Buch einzigartig ist Vier Arten der SchreibblockadeVon der Schwierigkeit, überhaupt zu schreibenDer 'Einzelbuchautor'Der GelegenheitsschreiberDer uneinheitliche SchreiberDie Schwierigkeiten liegen nicht im handwerklichen Können Wie sind Schriftsteller eigentlich?Wie man sich zum Schriftsteller entwickeltEchte und unechte KünstlerDie zwei Seiten eines Schriftstellers 'Spaltung' ist nicht immer Ausdruck einer kranken PsycheAlltägliche Beispiele für PersönlichkeitsspaltungIm Sumpfe der Mutlosigkeit Die Vorzüge der DualitätWie entsteht eine Erzählung überhaupt?Das 'Naturtalent' Unbewußtes und BewußtesDie zwei Persönlichkeiten des SchriftstellersDie durchsichtige TrennwandBewahren Sie StillschweigenIhr 'bester Freund und schärfster Kritiker'Neue Kraft tankenFreunde und BücherDer selbstherrliche IntellektFriedliche KoexistenzErste Übung Kurzes Interludium: RatschlägeKräfte sparenVorstellungskraft statt WilleWie man sich von alten Gewohnheiten trenntGedanken werden sichtbarDie richtige Grundhaltung Wie man das Unbewußte lenktTagträumeMühelos schreibenVerdoppeln Sie Ihre Leistung Feste ArbeitszeitenRahmenbedingungenSie haben Ihr Ehrenwort!Die Übung wird ausgedehntWenn Sie hier scheitern, dann lassen Sie es ganzErste BestandsaufnahmeLesen Sie Ihre Texte kritischDie Fallstricke des PlagiatsEntdecken Sie, wo Ihre eigene Stärke liegtWenn Sie selbst unterrichten Kritische Betrachtung der eigenen ArbeitDer kritische DialogBleiben Sie konkretNach kritischer Betrachtung:Die KorrekturWas wirkt sich günstig aus?Selbstauferlegte Regeln Mit den Augen eines Schriftstellers lesenLesen Sie zweimalAllgemeine Beurteilung und DetailanalyseDie zweite LektüreWichtige Aspekte Was das Nachahmen anderer Autoren angeht.Das Nachahmen handwerklicher MeisterleistungenDer Einsatz von WörternKeine Eintönigkeit aufkommen lassen!Erweitern Sie Ihren WortschatzWieder richtig schauen lernenGewohnheit macht blindUrsachen für WiederholungenWie die Augen ihre 'Unschuld' wiedererlangenDer Fremde auf der StraßeDer Lohn der Tugend Die Quelle der OriginalitätDas schwer GreifbareOriginalität statt ImitationDas 'überraschende Ende'Aufrichtigkeit ist die Quelle der OriginalitätVertrauen Sie sich selbst'Deine Wut und meine Wut'Eine Geschichte, viele VersionenIhre UnverwechselbarkeitKleiner Fragebogen FreizeitgestaltungFreizeit?Erholung von der SpracheFinden Sie heraus, was Sie inspiriertStille Tätigkeiten Eine ÜbungsgeschichteNoch einmal zur Erinnerung.Stil ist ansteckendFinden Sie Ihren eigenen StilDie VorbereitungsphaseHaben Sie Vertrauen - Sie machen das schon!Das fertige ÜbungsstückSich innerlich distanzierenDas kritische Lektorat Die große EntdeckungDie Wurzel des GenialenUnbewußt, nicht unterbewußtDie 'höhere Imagination'Freunden Sie sich mit Ihrem Unbewußten anDas 'künstlerische Koma' und die 'Zauberformel'Der Dritte im Bunde: Das GenialeDer Schriftsteller ist nicht zu zweit, sondern zu drittDie geheimnisvolle InstanzWie man das Geniale in sich entfesselt Rhythmus, Monotonie und StilleBöden schrubben Das große GeheimnisWie man den Geist zur Ruhe bringtLernen, sich zu kontrollierenDas Thema der Erzählung wird zum Objekt der BetrachtungWie man die 'Zauberformel' anwendetWie man sich absichtlich ins 'künstlerische Koma' versetztUnd damit kommen wir zum Schluß. Zum Schluß noch ein paar hilfreiche Tips
Brande, DorotheaDorothea Brande war ein bekannte Schriftstellerin und Redakteurin in New York. Sie studierte an der Universität in Chicago und an der University of Michigan. Ihr Buch Wake Up and Live erschien 1936 und verkaufte sich mehr als zwei Millionen Mal. Twentieth Century Fox machte 1937 ein Musical daraus.
Warum dieses Buch einzigartig istDen Großteil meines Lebens habe ich Belletristik geschrieben, überarbeitet und beurteilt. Ich bin überzeugt, daß erzählende Literatur zu schreiben von großer Bedeutung ist: Romane und Kurzgeschichten haben eine wichtige Stellung in unserer Gesellschaft. Die Literatur ist für viele Leser die Quelle ihrer Weltanschauung - sie setzt ethische, soziale und materielle Normen. Sie bestätigt die Vorurteile des Lesers, oder sie öffnet seinen Geist und erweitert seine Welt. Man kann ein vielgelesenes Buch in seiner Wirkung nicht überschätzen: Wenn es effekthascherisch, billig oder vulgär ist, macht es unser Leben durch die niederen Ideale, die es in Umlauf bringt, ärmer. Wenn es - und das ist sehr selten der Fall - ein durch und durch gutes Buch ist, vom Autor ehrlich empfangen und ehrlich geboren, dann gebührt ihm unsere Dankbarkeit. Das Medium Film hat die Literatur in dieser Hinsicht keineswegs unterlaufen. Ganz im Gegenteil: Der Film vergrößert ihr Wirkungsfeld, indem er Ideen, die Buchlesern bereits bekannt sind, an jene heranträgt, die zum Lesen zu jung oder zu ungeduldig sind oder nicht über die erforderliche Bildung verfügen. Ich will nicht rechtfertigen, daß ich über die Schwierigkeiten schreibe, mit denen sich Prosa-Autoren konfrontiert sehen. Während meiner eigenen Entwicklung zum Autor - und ich gebe zu, lange nachdem - habe ich jedes Lehrbuch über die Techniken des Schreibens, die Konstruktion einer Handlung oder die Entwicklung von Figuren gelesen, das ich in die Finger bekommen konnte. Ich habe Lehrern, die ganz verschiedene Denkrichtungen vertraten, zu Füßen gesessen: Ich habe einem Neo-Freudianer zugehört, der die Beweggründe für das Schreiben von Dichtung analysierte. Ich habe mich einem Enthusiasten ausgeliefert, der die Theorie der Persönlichkeitsbestimmung nach unterschiedlichen Drüsentypen als eine unerschöpfliche Quelle für Schriftsteller auf der Suche nach Charakteren sah. Ich unterzog mich den Instruktionen eines Diagrammzeichners und denen eines Lehrers, der mit einer Synopse anfing, die er dann langsam zu einer vollständigen Story aufpumpte. Ich habe in einer 'Literatenkolonie' gelebt und mich mit praktizierenden Schreibern unterhalten, die ihre Berufung mal als Handwerk, mal als Gewerbe und - eher verschämt - auch als Kunst bezeichneten. Kurz, ich habe aus erster Hand Erfahrungen mit nahezu jeder Lösungsmöglichkeit für die Probleme des Schreibens gesammelt, und meine Regale quellen über von Werken weiterer Lehrer, denen ich nicht persönlich begegnet bin.Jahre nachdem ich als Lektorin für Verlage gearbeitet und Literatur für ein überregionales Magazin ausgewählt hatte, nachdem ich selbst Artikel, Storys, Buchbesprechungen und Kritiken geschrieben und mit Redakteuren und Autoren jeden Alters Gespräche über ihre Arbeit geführt hatte - begann ich, selbst ein Schreibseminar zu leiten. Am Abend meiner ersten Vorlesung lag mir nichts ferner, als die vorhandene kopflastige Literatur zum Thema zu erweitern. Obwohl mich die meisten Bücher und viele Kurse ziemlich enttäuscht hatten, wurde mir der wahre Grund meiner Unzufriedenheit erst klar, nachdem ich selbst Kreatives Schreiben lehrte.Ich erkannte, daß die Probleme vieler Schüler oder Amateurschriftsteller bereits vor dem Punkt einsetzen, an dem ihre schriftstellerische Arbeit von praktischer Unterweisung profitieren kann. Das ist ihnen allerdings nicht bewußt. Wären sie in der Lage die Ursachen dafür selbst zu entdecken, würde man sie wahrscheinlich niemals als Schüler in einem Kurs antreffen. Sie haben eine vage Vorstellung, daß es erfolgreichen Schriftstellern irgendwie gelungen sein müsse, jene Hürden zu nehmen, die ihnen selbst nahezu unüberwindlich erscheinen. Sie glauben, anerkannte Autoren verfügten über eine Art Zauberformel oder so etwas wie ein Berufsgeheimnis, das sie ihnen vielleicht abluchsen könnten, wenn sie nur wachsam und geduldig auf der Lauer lägen. Sie vermuten, der Lehrer kenne diese Zauberformel, und vielle

Über den Autor



Dorothea Brande war ein bekannte Schriftstellerin und Redakteurin in New York. Sie studierte an der Universität in Chicago und an der University of Michigan. Ihr Buch Wake Up and Live erschien 1936 und verkaufte sich mehr als zwei Millionen Mal. Twentieth Century Fox machte 1937 ein Musical daraus.


Inhaltsverzeichnis



Vorwort
Warum dieses Buch einzigartig ist

1.Vier Arten der Schreibblockade
Von der Schwierigkeit, überhaupt zu schreiben
Der 'Einzelbuchautor'
Der Gelegenheitsschreiber
Der uneinheitliche Schreiber
Die Schwierigkeiten liegen nicht im handwerklichen Können

2.Wie sind Schriftsteller eigentlich?
Wie man sich zum Schriftsteller entwickelt
Echte und unechte Künstler
Die zwei Seiten eines Schriftstellers 'Spaltung' ist nicht immer Ausdruck einer kranken Psyche
Alltägliche Beispiele für Persönlichkeitsspaltung
Im Sumpfe der Mutlosigkeit

3.Die Vorzüge der Dualität
Wie entsteht eine Erzählung überhaupt?
Das 'Naturtalent' Unbewusstes und Bewusstes
Die zwei Persönlichkeiten des Schriftstellers
Die durchsichtige Trennwand
Bewahren Sie Stillschweigen
Ihr 'bester Freund und schärfster Kritiker'
Neue Kraft tanken
Freunde und Bücher
Der selbstherrliche Intellekt
Friedliche Koexistenz
Erste Übung

4.Kurzes Interludium: Ratschläge
Kräfte sparen
Vorstellungskraft statt Wille
Wie man sich von alten Gewohnheiten trennt
Gedanken werden sichtbar
Die richtige Grundhaltung

5.Wie man das Unbewusste lenkt
Tagträume
Mühelos schreiben
Verdoppeln Sie Ihre Leistung

6.Feste Arbeitszeiten
Rahmenbedingungen
Sie haben Ihr Ehrenwort!
Die Übung wird ausgedehnt
Wenn Sie hier scheitern, dann lassen Sie es ganz

7. Erste Bestandsaufnahme
Lesen Sie Ihre Texte kritisch
Die Fallstricke des Plagiats
Entdecken Sie, wo Ihre eigene Stärke liegt
Wenn Sie selbst unterrichten

8.Kritische Betrachtung der eigenen Arbeit
Der kritische Dialog
Bleiben Sie konkret
Nach kritischer Betrachtung:
Die Korrektur
Was wirkt sich günstig aus?
Selbstauferlegte Regeln

9.Mit den Augen eines Schriftstellers lesen
Lesen Sie zweimal
Allgemeine Beurteilung und Detailanalyse
Die zweite Lektüre
Wichtige Aspekte

10.Was das Nachahmen anderer Autoren angeht ...
Das Nachahmen handwerklicher Meisterleistungen
Der Einsatz von Wörtern
Keine Eintönigkeit aufkommen lassen!
Erweitern Sie Ihren Wortschatz

11.Wieder richtig schauen lernen
Gewohnheit macht blind
Ursachen für Wiederholungen
Wie die Augen ihre 'Unschuld' wiedererlangen
Der Fremde auf der Straße
Der Lohn der Tugend

12.Die Quelle der Originalität
Das schwer Greifbare
Originalität statt Imitation
Das 'überraschende Ende'
Aufrichtigkeit ist die Quelle der Originalität
Vertrauen Sie sich selbst
'Deine Wut und meine Wut'
Eine Geschichte, viele Versionen
Ihre Unverwechselbarkeit
Kleiner Fragebogen

13.Freizeitgestaltung
Freizeit?
Erholung von der Sprache
Finden Sie heraus, was Sie inspiriert
Stille Tätigkeiten

14.Eine Übungsgeschichte
Noch einmal zur Erinnerung ...
Stil ist ansteckend
Finden Sie Ihren eigenen Stil
Die Vorbereitungsphase
Haben Sie Vertrauen - Sie machen das schon!
Das fertige Übungsstück
Sich innerlich distanzieren
Das kritische Lektorat

15.Die große Entdeckung
Die Wurzel des Genialen
Unbewusst, nicht unterbewusst
Die 'höhere Imagination'
Freunden Sie sich mit Ihrem Unbewussten an
Das 'künstlerische Koma' und die 'Zauberformel'

16.Der Dritte im Bunde: Das Geniale
Der Schriftsteller ist nicht zu zweit, sondern zu dritt
Die geheimnisvolle Instanz
Wie man das Geniale in sich entfesselt Rhythmus, Monotonie und Stille
Böden schrubben

17.Das große Geheimnis
Wie man den Geist zur Ruhe bringt
Lernen, sich zu kontrollieren
Das Thema der Erzählung wird zum Objekt der Betrachtung
Wie man die 'Zauberformel' anwendet
Wie man sich absichtlich ins 'künstlerische Koma' versetzt
Und damit kommen wir zum Schluss ...

18.Zum Schluss noch ein paar hilfreiche Tipps


Klappentext



Schriftsteller werden erschien in den U.S.A. erstmals 1934 und gilt als Klassiker über den schöpferischen Prozeß des Schreibens und den inneren Weg zur Entwicklung der Schriftstellerpersönlichkeit.
Die Autorin gibt handfeste Ratschläge und erprobte Tips aus ihren Schriftstellerseminaren, ergänzt durch viele praktische Übungen.
Um von Handbüchern, die sich mit den handwerklichen Aspekten des Schreibens befassen, richtig profitieren zu können, sollte jeder angehende Schriftsteller zunächst dieses Buch lesen.

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