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Die versöhnten Bürger
Der Zweite Weltkrieg in deutsch-niederländischen Begegnungen 1945-2000. Dissertationsschrift
Gundermann, Christine

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Produktbeschreibung

Der Zweite Weltkrieg ist bis heute ein historisches Bezugsereignis für die Niederlande und die Bundesrepublik Deutschland und hat über Jahrzehnte hinweg die Beziehungen beider Staaten zueinander bestimmt. Welche Rolle spielte der Krieg aber jenseits der Außenpolitik und medialer Zuschreibungen in konkreten Begegnungen von Bürgerinnen und Bürgern beider Staaten nach 1945? In der vorliegenden Studie werden zivilgesellschaftliche Kontakte anhand von acht Mikrostudien in unterschiedlichsten Feldern untersucht. Die Autorin zeigt auf diese Weise ein neues Feld grenzüberschreitender bürgerlicher Erinnerungskulturen jenseits nationaler Geschichtspolitik auf, in dem auf vielfältige Weise Formen der Versöhnung verhandelt wurden. Solche Begegnungserinnerungen hatten jedoch nicht zwangsläufig eine Aufarbeitung der schmerzhaften Vergangenheit zur Folge. Die hier vorgestellten transnationalen zivilgesellschaftlichen Versöhnungsbemühungen eröffnen damit neue Einsichten in die deutsch-niederländischen Nachkriegsbeziehungen.
Wer Christine Gundermanns 470 Seiten starkes Buch[...] beiseitelegt, wird beeindruckt sein von dem detaillierten Überblick zur deutsch-niederländischen Nachkriegsgeschichte, den die Autorin liefert. Er basiert auf einer umfänglichen Ermittlung schriftlicher Quellen in zahlreichen Archiven [...] der Sichtung und Auswertung von Zeitschriften und Zeitungen, orientierenden Gesprächen mit insgesamt 15 deutschen und niederländischen Interviewpartnern, der Auswertung von 21 aufgeführten "digitalen Quellen" sowie einer offensichtlich intensiven Berücksichtigung eigener Fotos oder auch von "bedeutenden niederländischen Fernsehproduktionen und Radiosendungen" (S. 25). Darüber hinaus wurde der aktuelle Forschungsstand minutiös ermittelt, so dass es erlaubt ist, von einer gründlich und überzeugend recherchierten Pilotstudie zu sprechen. [...] Gundermann bietet mit ihrer an der Freien Universität Berlin vorgelegten Dissertation themenbezogen eine beachtenswerte wissenschaftliche Information und eine stets diskutable Reflexion [...] - Hein Hoebink auf H-Soz-u-Kult
Gundermann, Christine
Christine Gundermann studierte Geschichte und Ethik/Philosophie an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg und der Erasmus Universität in Rotterdam. Sie promovierte an der Freien Universität Berlin und war dort von 2005 bis 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Paul Nolte tätig. Seit 2014 ist sie Professorin für Public History an der Universität zu Köln.
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Über den Autor



Christine Gundermann studierte Geschichte und Ethik/Philosophie an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg und der Erasmus Universität in Rotterdam. Sie promovierte an der Freien Universität Berlin und war dort von 2005 bis 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Paul Nolte tätig. Seit 2014 ist sie Professorin für Public History an der Universität zu Köln.


Klappentext



Der Zweite Weltkrieg ist bis heute ein historisches Bezugsereignis für die Niederlande und die Bundesrepublik Deutschland und hat über Jahrzehnte hinweg die Beziehungen beider Staaten zueinander bestimmt. Welche Rolle spielte der Krieg aber jenseits der Außenpolitik und medialer Zuschreibungen in konkreten Begegnungen von Bürgerinnen und Bürgern beider Staaten nach 1945? In der vorliegenden Studie werden zivilgesellschaftliche Kontakte anhand von acht Mikrostudien in unterschiedlichsten Feldern untersucht. Die Autorin zeigt auf diese Weise ein neues Feld grenzüberschreitender bürgerlicher Erinnerungskulturen jenseits nationaler Geschichtspolitik auf, in dem auf vielfältige Weise Formen der Versöhnung verhandelt wurden. Solche Begegnungserinnerungen hatten jedoch nicht zwangsläufig eine Aufarbeitung der schmerzhaften Vergangenheit zur Folge. Die hier vorgestellten transnationalen zivilgesellschaftlichen Versöhnungsbemühungen eröffnen damit neue Einsichten in die deutsch-niederländischen Nachkriegsbeziehungen.


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