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Deregulierung im Bildungswesen

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Produktbeschreibung

Mit Deregulierung wird allgemein der Abbau staatlicher Regelungen bezeichnet, der das Ziel verfolgt, den freien Wettbewerb zu stärken, um damit technische, wirtschaftliche und soziale Innovationen anzuregen sowie schnellere und effizientere Entscheidungen zu ermöglichen. Deregulierung im Bildungswesen gewinnt in jüngerer Zeit sowohl international als auch national an Umfang und Bedeutung, und zwar auf allen Ebenen des Bildungssystems. Ein plausibler Grund hierfür scheint die zunehmende Internationalisierung von Erziehung und Bildung zu sein.
Mit diesem Band wird an die Jahrestagung 2011 der Kommission Bildungsorganisation, Bildungsplanung, Bildungsrecht (KBBB) angeknüpft.
Deregulierung im Bildungssystem stellt eine zentrale Herausforderung sowohl für die Akteure in Bildungspolitik, -administration und -praxis wie auch für die Bildungstheorie und -forschung dar und findet ihren Ausdruck prominent u.a. in der Forderung nach mehr Autonomie für die Einzelschule und dem Wechsel von der Input- zur Outputorientierung im Pflichtschulsystem. Die in diesem Band thematisierten Dimensionen von Deregulierung im Bildungswesen zeigen ihre Vielgestaltigkeit und Vielschichtigkeit und verweisen auf die Notwendigkeit von belastbaren empirischen Studien in diesem Feld.
Deregulierung im Bildungswesen zielt in erster Linie auf den Abbau staatlicher Regelungen - Gesetze, Verordnungen, Richtlinien - und auf eine Verringerung zentraler Steuerung und Kontrolle. Sie impliziert keinesfalls 'keine Steuerung', sondern modifizierte oder gar neue Formen der Steuerung und Re-Regulierung. Es gilt zu prüfen, welche gesellschaftlichen, ökonomischen, organisatorischen, pädagogischen und weiteren Folgen mit Deregulierung im Bildungswesen einhergehen - die hier versammelten Beiträge widmen sich diesem Anliegen, präsentieren Forschungsbefunde und laden zum Nachdenken und zur Diskussion dieser aktuellen Thematik ein.
Kritische und zugleich konstruktive Analysen. - Jörg Schlömerkemper in: PÄDAGOGIK, 7-8/2013
Amos, S. Karin
Dr. Karin Amos ist Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Allgemeine Pädagogik unter besonderer Berücksichtigung international vergleichender Bildungsforschung und interkultureller Pädagogik. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich vor allem auf die International Governance im Bildungsbereich, das Verhältnis zwischen den Konzepten Governance und Gouvernementalität sowie die grundsätzliche Frage nach dem Verhältnis von politischer und pädagogischer Ordnungsbildung.

Berkemeyer, Nils
Prof. Dr. Nils Berkemeyer, Inhaber des Lehrstuhls für Schulpädagogik und Schulentwicklung an der Universität Jena. 2012 Habilitation zum Dr.habil. im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Soziologie der Technischen Universität Dortmund. Forschungsinteressen: - Gerechtigkeit im Schulsystem - Schulsystementwicklungsforschung - Steuerung des Schulsystems/schulische - Governance/Schulreform - Schulinterne Steuerung und schulinternes Management - Regionalisierung im Schulsystem - Netzwerke im Bildungsbereich - Schul- und Unterrichtsentwicklung - Professionalisierung - Lehrer(aus)bildungsforschung - Neue Formen der Leistungsbeurteilung

Bos, Wilfried
Prof. Dr. Wilfried Bos ist Professor für Bildungsforschung und Qualitätssicherung an der Technischen Universität Dortmund und Direktor des Arbeitsbereichs Bildungsmonitoring und Schulentwicklungsforschung am Institut für Schulentwicklungsforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die international vergleichende empirische Bildungsforschung und die Schulentwicklungsforschung. Er ist u. a. Leiter der internationalen Schulleistungsstudien IGLU, TIMSS und ICILS für Deutschland sowie des Projekts "GanzIn - Mit Ganztag mehr Zukunft".

Brauckmann, Stefan
Stefan Brauckmann, Prof. Dr., geb. 1973, Professor für Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Bildungsbereich an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS).

Clausen, Marten
Marten Clausen, Jahrgang 1968, Studium der Psychologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Diplom-Psychologe, Promotion 2000 an der Freien Universität Berlin. Nach dem Diplom Promotionsstipendiat der Max-Planck-Gesellschaft und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Seit 2000 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Mannheim. 2008 Habilitation an der Universität Mannheim und Annahme eines Rufes auf eine Professur für Unterrichtsforschung an der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der empirischen Lehr-Lern-Forschung, insbesondere im Bereich der Qualität von Schule und Unterricht.

Demski, Denise
Denise Demski, Dr. phil., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Arbeitsgemeinschaft Schulforschung, Institut für Erziehungswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum. Arbeitsgebiete/-schwerpunkte: Schulqualitäts- und Schulentwicklungsforschung (insbesondere evidenzbasierte und sprachsensible Schulentwicklung), Steuerung und Evaluation im Bildungswesen.

Fischbach, Robert
Robert Fischbach ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung - Institut Futur, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin. Zurzeit arbeitet er im Projekt "QuaSi BNE - Qualitätssicherung in der Bildung für nachhaltige Entwicklung". Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Handlungsforschung, Netzwerke im Bildungsbereich, Bildungslandschaften, Bildungspolitik, Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Fritsch, Nina-Sophie
Universitätsassistentin am Institut für Soziologie der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Gender, Ungleichheit, Arbeitsmarkt.

Hillebrand, Annika
Dr. phil. Annika Hillebrand ist seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der TU Dortmund. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Bildungsberichterstattung, Schulentwicklungsplanung, Durchlässigkeit des Schulsystems und derAnalyse quantitativer Strukturdaten.

Hornberg, Sabine
Dr. phil. Sabine Hornberg ist Professorin für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik im Kontext von Heterogenität/Institutsleitung an der Technischen Universität Dortmund. Zuvor hatte sie eine Professur für Allgemeine Pädagogik an der Universität Bayreuth und war Projektleiterin der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) 2006 und von PIRLS 2006 Luxemburg. Mit einer Studie zur Internationalisierung von Bildung hat sie sich an der Ruhr-Universität Bochum habilitiert. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die Heterogenität im Schulwesen und der Umgang damit, Transnationalisierung, Internationalisierung und Europäisierung von Bildung und Erziehung sowie Transnationale und internationale Schulmodelle, Interkulturelle Pädagogik und Empirische Bildungsforschung.

Klappentext



Deregulierung im Bildungssystem stellt eine zentrale Herausforderung sowohl für die Akteure in Bildungspolitik, -administration und -praxis wie auch für die Bildungstheorie und -forschung dar und findet ihren Ausdruck prominent u.a. in der Forderung nach mehr Autonomie für die Einzelschule und dem Wechsel von der Input- zur Outputorientierung im Pflichtschulsystem. Die in diesem Band thematisierten Dimensionen von Deregulierung im Bildungswesen zeigen ihre Vielgestaltigkeit und Vielschichtigkeit und verweisen auf die Notwendigkeit von belastbaren empirischen Studien in diesem Feld. Deregulierung im Bildungswesen zielt in erster Linie auf den Abbau staatlicher Regelungen - Gesetze, Verordnungen, Richtlinien - und auf eine Verringerung zentraler Steuerung und Kontrolle. Sie impliziert keinesfalls ,keine Steuerung', sondern modifizierte oder gar neue Formen der Steuerung und Re-Regulierung. Es gilt zu prüfen, welche gesellschaftlichen, ökonomischen, organisatorischen, pädagogischen und weiteren Folgen mit Deregulierung im Bildungswesen einhergehen - die hier versammelten Beiträge widmen sich diesem Anliegen, präsentieren Forschungsbefunde und laden zum Nachdenken und zur Diskussion dieser aktuellen Thematik ein.