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Leistungsheterogenität und Kompetenzentwicklung
Zur Relevanz klassenbezogener Kompositionsmerkmale im Rahmen der KESS-Studie. Dissertationsschrift
Scharenberg, Katja

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Produktbeschreibung

Die Frage, ob schulisches Lernen in leistungshomogenen oder -heterogenen Schulklassen effektiver und die Art der KlassenzusammenSetzung für alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen bedeutsam ist, wird seit langem kontrovers diskutiert. Diese Arbeit zeigt im Rahmen der Hamburger KESS-Studie, dass eine leistungsheterogene KlassenzusammenSetzung nicht grundsätzlich mit Nachteilen für die Kompetenzentwicklung verbunden ist. Leistungsheterogenität ist jedoch in hohem Maße mit anderen Kompositions- und Institutionsmerkmalen konfundiert. Die Befunde werden hinsichtlich theoretischer und praktischer Implikationen diskutiert.
Das deutsche Schulsystem zeichnet sich einerseits traditionell durch eine Vielzahl von Homogenisierungsmechanismen zur Reduktion von Leistungsunterschieden aus. Andererseits wird Leistungsheterogenität als Chance für den Unterricht sowie die leistungsbezogene und soziale Entwicklung von Kindern gesehen. Diese Arbeit greift die Frage auf, ob schulisches Lernen in leistungshomogenen oder -heterogenen Schulklassen erfolgreicher gelingen kann und ob die Art der KlassenzusammenSetzung für alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen bedeutsam ist.
Datengrundlage bildet die Hamburger Längsschnittstudie "Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern (KESS)", die die Lernentwicklung einer gesamten Schülerkohorte über drei Messzeitpunkte von Jahrgangsstufe 4 bis 8 abbildet. Mehrebenenanalysen zeigen, dass eine leistungsheterogene Klassenkomposition nicht grundsätzlich mit Nachteilen für die Kompetenzentwicklung verbunden ist. Leistungsheterogenität ist jedoch in hohem Maße mit anderen Kompositions- und Institutionsmerkmalen konfundiert. Die Befunde werden hinsichtlich theoretischer und praktischer Implikationen diskutiert.
Für weitere einschlägige Untersuchungen [...] hat Katja Scharenberg begründete Standards geschaffen, die nicht mehr unterboten werden sollten. - Josef Thonhauser in: Zeitschrift für Bildungsforschung, 2/2012.
Scharenberg, Katja
Katja Scharenberg, Dr. phil., Jahrgang 1980, Studium der Soziologie, Anglistik und Germanistik an der Universität zu Köln und am University College London. Sie promovierte als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des Längsschnittprojekts KESS am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der Technischen Universität Dortmund. Ihre Arbeitsbereiche in der erziehungswissenschaftlichen Forschung und Lehre sind (international vergleichende) Schulleistungs- und Schuleffektivitätsforschung, Migration und Bildungserfolg sowie Übergänge im Schulsystem.

Über den Autor



Katja Scharenberg, Dr. phil., Jahrgang 1980, Studium der Soziologie, Anglistik und Germanistik an der Universität zu Köln und am University College London. Sie promovierte als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des Längsschnittprojekts KESS am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der Technischen Universität Dortmund. Ihre Arbeitsbereiche in der erziehungswissenschaftlichen Forschung und Lehre sind (international vergleichende) Schulleistungs- und Schuleffektivitätsforschung, Migration und Bildungserfolg sowie Übergänge im Schulsystem.


Klappentext



Das deutsche Schulsystem zeichnet sich einerseits traditionell durch eine Vielzahl von Homogenisierungsmechanismen zur Reduktion von Leistungsunterschieden aus. Andererseits wird Leistungsheterogenität als Chance für den Unterricht sowie die leistungsbezogene und soziale Entwicklung von Kindern gesehen. Diese Arbeit greift die Frage auf, ob schulisches Lernen in leistungshomogenen oder -heterogenen Schulklassen erfolgreicher gelingen kann und ob die Art der KlassenzusammenSetzung für alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen bedeutsam ist. Datengrundlage bildet die Hamburger Längsschnittstudie "Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern (KESS)", die die Lernentwicklung einer gesamten Schülerkohorte über drei Messzeitpunkte von Jahrgangsstufe 4 bis 8 abbildet. Mehrebenenanalysen zeigen, dass eine leistungsheterogene Klassenkomposition nicht grundsätzlich mit Nachteilen für die Kompetenzentwicklung verbunden ist. Leistungsheterogenität ist jedoch in hohem Maße mit anderen Kompositions- und Institutionsmerkmalen konfundiert. Die Befunde werden hinsichtlich theoretischer und praktischer Implikationen diskutiert.


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