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Schule mit Migrationshintergrund

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Produktbeschreibung

Dieses Buch widmet sich den vielfältigen Aspekten der interkulturellen Bildungspraxis mit dem Ziel zu zeigen, dass gute Schulen in einer immer vielfältiger werdenden Einwanderungsgesellschaft möglich sind. Es stellt aktuelle Forschungsergebnisse zur Rolle des Spracherwerbs, zu den Anforderungen an die Schule in der Einwanderungsgesellschaft, zu schulischer Diskriminierung, Mentoring und Projekten der Elternbeteiligung vor. Sie werden ergänzt durch Beispiele für einen produktiven Umgang mit kultureller Heterogenität in der Schulpraxis.
Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund gelten als die Problemkinder im deutschen Schulsystem. Schulen mit "hohem Ausländeranteil" sind zum Synonym für niedrige Lernstandards und hohes Gewaltpotenzial geworden. Tatsächlich sind die Schulabschlüsse für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich niedrig; in Haupt- und Sonderschulen sind sie häufiger vertreten. Allerdings ist das vor allem in Deutschland so. Dabei könnte es ganz anders sein, andere Länder machen es vor. Denn eine Schule, die für die Kinder von Einwanderern gut ist, ist für alle Kinder gut. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft.

Das Buch Schule mit Migrationshintergrund führt neue wissenschaftliche Erkenntnisse mit guten Beispielen aus der schulischen Praxis in Europa und Nordamerika zusammen. Die Beiträge beschäftigen sich vor allem mit den Themen Sprache, Interkulturelle Schule, Diskriminierung, Mentoring und Elternbeteiligung. So wird dieses Buch zum Ratgeber für alle, die sich mit der Zukunft der Schule in Deutschland beschäftigen.
Die Deutschen Schulen müssen sich darauf einstellen, dass ihre Schülerschaft diverser geworden ist. "Schule mit Migrationshintergrund" liefert viele Anregungen, wie das gehen kann. - Matthias Becker in: b:sl, 2. 2011.
Neumann, Ursula
Ursula Neumann ist Professorin für Allgemeine, Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Interkulturelle Bildungsforschung, Sozialisation unter Migrationsbedingungen, Mehrsprachigkeit, Migrations-, Flüchtlings- und Integrationspolitik.

Schneider, Jens
Jens Schneider ist Senior Researcher am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Von 2005 bis 2010 koordinierte er zusammen mit Maurice Crul an der Universiteit van Amsterdam das Forschungsprojekt TIES. Er hat Ethnologie, Musikwissenschaft, Ethnic Studies und Sprachwissenschaft in Düsseldorf, Hamburg und Amsterdam studiert und im Jahr 2000 an der Universität Tübingen zum Thema "Deutsch sein" promoviert. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren vor allem mit Fragen der nationalen und ethnischen Identität in unterschiedlichen Kontexten, einschließlich LateiNamerika.

Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Die Heinrich-Böll-Stiftung ist eine politische Stiftung und Agentur für grüne Ideen und Projekte. Sie fördert die Entwicklung der demokratischen Zivilgesellschaft im In- und Ausland und engagiert sich für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Darüber hinaus unterstützt sie begabte, gesellschaftspolitisch aktive Studierende und Graduierte. Informationen unter: www.boell.de
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Klappentext



Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund gelten als die Problemkinder im deutschen Schulsystem. Schulen mit "hohem Ausländeranteil" sind zum Synonym für niedrige Lernstandards und hohes Gewaltpotenzial geworden. Tatsächlich sind die Schulabschlüsse für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich niedrig; in Haupt- und Sonderschulen sind sie häufiger vertreten. Allerdings ist das vor allem in Deutschland so. Dabei könnte es ganz anders sein, andere Länder machen es vor. Denn eine Schule, die für die Kinder von Einwanderern gut ist, ist für alle Kinder gut. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft. Das Buch Schule mit Migrationshintergrund führt neue wissenschaftliche Erkenntnisse mit guten Beispielen aus der schulischen Praxis in Europa und Nordamerika zusammen. Die Beiträge beschäftigen sich vor allem mit den Themen Sprache, Interkulturelle Schule, Diskriminierung, Mentoring und Elternbeteiligung. So wird dieses Buch zum Ratgeber für alle, die sich mit der Zukunft der Schule in Deutschland beschäftigen.