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Fischer-Holz, M: Schatzalp Davos und Deutsches Haus Agra
Die Geschichte einer späten Zauberberg-Liebe
Fischer-Holz, Margrit

16,80 €

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Produktbeschreibung

Klappentext



Ehrfurchtsvoll betreten wir den schmalen Weg, der zum 2200 Quadratmeter grossen Garten führt. Die Kieselsteine knirschen unter unseren Füssen. Keiner spricht ein Wort. Jeder hat seine eigenen Gedanken. Wie viele verschlüsselte, geheimnisvolle Seelen mag diese sanfte Erde wohl in sich bergen? Und ... wie viele Kinderseelen? Wir kommen zum Eingang der Familie Brion. Zwei grosse Ringe, aus rotem und blauem Mosaik, lose ineinander greifend, öffnen den Blick in die mystische Landschaft. Zartgrüne Naturwiesen, Wasserbecken mit weissen Seerosen, einem Bächlein, das dort im Schattenriss endet, wo unter einem Torbogen die beiden Sarkophage des Ehepaars zur letzten Ruhe gebettet sind. Eine Kapelle, ein geheimnisvoller Pavillon, immer wieder Wasser als Symbol der Quelle des Lebens. Vielleicht wollen uns die Toten oder Scarpa damit etwas sagen? Mild und sanft erhellt die Sonne die klaren Wasseroberflächen von Bachlauf und -becken. Zart weht der Wind in stetem Rhythmus winzige, kostbar sich treibende Bewegungen im spiegelklaren Wasser, bis hinunter zum Torbogen der beiden. Ein seidener pastellfarbener Regenbogen umspannt Hügelkette sowie das Kirchen- und Turmdach. Es ist ruhig. Ich möchte gehen. Warum konnte Agra nicht erhalten bleiben? Sorgenvoll denke ich an die Schatzalp ... wenn nur nicht so etwas passiert dort oben. Agra war ja noch viel, viel schöner. Margrit Fischer-Hotz, geboren und aufgewachsen im Kanton Zürich. Nach einer Grundausbildung im kaufmännischen Bereich arbeitete sie in England und North Carolina, USA. Sieben Jahre lebte sie in Genf, verheiratet mit einem Physiker. Darauf folgten weitere Aufenthalte in Amerika, Dubna (Russland) und Zürich. Infolge einer akuten Hautkrankheit musste sie ihre vertraute Umgebung verlassen und kurte vier Jahr in Davos. Hier interessierte sie sich für das Berghotel Schatzalp und später für das Deutsche Haus Agra im Tessin. Sie recherchierte im Geheimen Staatsarchiv Preussischer Kulturbesitz in Berlin, im dortigen Bundesarchiv, in Schweizer Bibliotheken, forschte in Generalkonsulaten und interviewte Zeitzeugen. Heute lebt die Autorin in Lugano.