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Dorfgesellschaft - Konflikterfahrung - Partizipationskultur
Sozialer Wandel und politische Kommunikation in Landgemeinden der badischen Rheinpfalz (1720-1850)
Grüne, Niels

68,00 €

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Produktbeschreibung

Am Beispiel des unteren Neckarraums widmet sich die Studie der wirtschaftlichen, sozialen, religiösen und politischen Entwicklung einer südwestdeutschen ländlichen Region im 18. und 19. Jahrhundert. Die Kernfrage lautet, wie es den lokalen Gesellschaften nach krisenhaften Desintegrationsprozessen im späten Ancien Régime gelang, sich so weit zu konsolidieren, dass seit dem Vormärz eine breite Bindung an die liberale Bewegung in Baden entstehen konnte. Dieses Erkenntnisinteresse wird für zwanzig Gemeinden auf der Basis umfangreichen Quellenmaterials verfolgt. Methodisch verbinden sich hierbei strukturanalytische, praxisgeschichtliche und kommunikationshistorische Zugriffe.
Die empirischen Resultate stehen vielfach quer zu herkömmlichen Lesarten und regen dazu an, die Transformation ländlicher Gesellschaften zwischen 1750 und 1850 anders als bisher zu deuten. So sprechen die Befunde etwa gegen die gängige Interpretation der dörflichen Konfliktmuster jener Periode als einer Fortschreibung frühneuzeitlicher Handlungsorientierungen. In solchen Neueinschätzungen bewährt sich die thematische Breite der Arbeit ebenso wie ihre die Epochengrenze um 1800 überschreitende Perspektive.
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Klappentext



Am Beispiel des unteren Neckarraums widmet sich die Studie der wirtschaftlichen, sozialen, religiösen und politischen Entwicklung einer südwestdeutschen ländlichen Region im 18. und 19. Jahrhundert. Die Kernfrage lautet, wie es den lokalen Gesellschaften nach krisenhaften Desintegrationsprozessen im späten Ancien Régime gelang, sich so weit zu konsolidieren, dass seit dem Vormärz eine breite Bindung an die liberale Bewegung in Baden entstehen konnte. Dieses Erkenntnisinteresse wird für zwanzig Gemeinden auf der Basis umfangreichen Quellenmaterials verfolgt. Methodisch verbinden sich hierbei strukturanalytische, praxisgeschichtliche und kommunikationshistorische Zugriffe. Die empirischen Resultate stehen vielfach quer zu herkömmlichen Lesarten und regen dazu an, die Transformation ländlicher Gesellschaften zwischen 1750 und 1850 anders als bisher zu deuten. So sprechen die Befunde etwa gegen die gängige Interpretation der dörflichen Konfliktmuster jener Periode als einer Fortschreibung frühneuzeitlicher Handlungsorientierungen. In solchen Neueinschätzungen bewährt sich die thematische Breite der Arbeit ebenso wie ihre die Epochengrenze um 1800 überschreitende Perspektive.