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Virolution
Die Macht der Viren in der Evolution
Ryan, Frank

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Produktbeschreibung

Eine provozierende neue Theorie zur Evolution - Viren als Motoren der "genetischen Kreativität"

Dieses Buch wird Diskussionen auslösen - ähnlich wie Richard Dawkins' These vom egoistischen Gen vor über 30 Jahren. Wie diese signalisiert es eine bedeutende Wende in unserem Verständnis von den Mechanismen der Evolution. Virale Gensequenzen finden sich in Hülle und Fülle auch im Erbgut des Menschen, wie das Humangenomprojekt gezeigt hat. Und sie sind dort nicht einfach Überbleibsel früherer Auseinandersetzungen, sondern erfüllen Funktionen, die wir gerade erst zu verstehen beginnen und die ganz offenbar von physiologisch-medizinischer Relevanz sind. Pflanzen und Tiere - und damit auch der Mensch - haben eine lange Co-Evolution mit Viren durchlaufen. Diese sind also beileibe nicht bloß schädliche Krankheitserreger: Vielmehr können sie auch mit ihrem Wirt zusammenarbeiten und ihm helfen, zu überleben. Diese virale Symbiose ist eine weitaus wichtigere Komponente der Evolutionsbiologie als bisher gedacht. Im stetigen kreativen Prozess der Evolution, in dem Gene und Genome immer wieder variiert und kombiniert werden, spielen die unscheinbaren Viren offenbar eine bedeutsame Rolle.

Frank Ryan stellt diese neue Sichtweise hier erstmals in einer geschlossenen Darstellung einem breiteren Publikum vor. Sein tief recherchiertes und verständlich geschriebenes Buch ist ein faszinierender Brückenschlag zwischen Virologie, Evolutionsbiologie, Symbioseforschung, Humanbiologie und Medizin.

"Dieses Buch spiegelt das aktuelle Umdenken über Natur und Ursprung von Viren wider ... Die wichtigste Botschaft dieses Buches ist, dass Viren eine bedeutende Rolle in der Evolution der Lebensformen gespielt haben ... Das Buch zeigt auch, dass evolutionäre Prozesse, die durch Virusinfektionen induziert wurden, die genetische Grundlage bestimmter Krankheiten beim Menschen erklären könnten ... Wird ohne Zweifel Anlass zu heftigen Diskussionen geben." Marc Van Regenmortel, emeritierter Direktor des CNRS an der Universität Straßburg und langjähriger Präsident des International Committee on Taxonomy of Viruses (ICTV), in einer Rezension auf amazon.co.uk

Virolution: die ungeahnte Rolle der Viren in der Evolution - eine Revolution des biomedizinischen Denkens

Darwins Evolutionstheorie ist eine der tragenden Säulen im Gedankengebäude der Biowissenschaften. Charles Darwin erkannte die treibende Rolle der natürlichen Selektion für die Evolution des Lebens auf der Erde und deren Abhängigkeit von einer ständigen Variation der Lebewesen - doch wie diese Variation zustande kommt, vermochte er nicht zu sagen. In den 150 Jahren seit der Veröffentlichung des Ursprungs der Arten sind drei Quellen der Variation identifiziert worden: Mutation, Hybridisierung und epigenetische Prozesse. Die vollständige Entzifferung des menschlichen Genoms im Jahr 2001 brachte dann mehrere Überraschungen: Zum einen war die Anzahl der Gene unerwartet gering, zum anderen entdeckte man in den DNA-Sequenzen zahlreiche große Fragmente viraler Herkunft. Die Analyse dieser Virussequenzen und ihrer Verbreitung offenbarte eine revolutionäre neue Sichtweise: Viren stellen eine vierte und lebensnotwendige Quelle genetischer Variation dar und sind für die Evolution aller Lebensformen von entscheidender Bedeutung.

Virolution ist das Ergebnis von Frank Ryans jahrelanger Forschung an den Grenzlinien dieser neuen Wissenschaft - die man heute als "virale Symbiose" bezeichnet - und berichtet von den wissenschaftlichen Umwälzungen, die sie in den letzten Jahren mit sich brachte. In dem Maße, wie Wissenschaftler der Rolle der Viren in immer mehr biologischen Prozessen auf die Spur kommen, erweist sich deren ungeheure Bedeutung für die Entwicklung des Lebens insgesamt. Und mit diesem Verständnis wiederum wächst die Hoffnung, im Kampf gegen eine Vielzahl von Krankheiten die Rolle der Viren gezielt manipulieren zu könn
Danksagung.- Einleitung: Frischer Wind.- 1 Ein Rätsel aus der Welt der Seuchen.- 2 Darwinismus in der Krise.- 3 Das genetische Netz des Lebens.- 4 Die Aids-Dimension.- 5 Das Paradoxon des Humangenoms.- 6 Viren als Geburtshelfer des Menschen.- 7 Machen endogene Retroviren uns krank?- 8 Autoimmunkrankheiten.- 9 Krebs.- 10 Der größere Zusammenhang.- 11 Artübergreifender Sex.- 12 Sind wir polyploid?- 13 Der Genius, der die Gene steuert.- 14 Die kommende Offenbarung.- 15 Am Ende der Reise.- Glossar.- Literatur und Anmerkungen.-
Index
Eine thematisch facettenreiche, anspruchsvolle Darstellung, die auf der Grundlage der Genomforschung und der Virenbiologie neue Aspekte zum Verständnis der Evolution aufzeigt.

ekz-Informationsdienst

Wie kaum ein anderes Buch liefert "Virolution" Einblicke in die Entwicklung einer wissenschaftlichen Theorie. Es zeigt auf, wie sich verschiedene Sichtweisen ergänzen und keineswegs gegenseitig ausschließen. Wissenschaft wird nichts als starres Faktengebäude präsentiert, sondern als Universum aus Ideen, das fortwährend überprüft wird und sich verändert. Und wer sich darauf einlässt, hat das Gefühl, ein Teil dieses Erkenntnissprozesses zu werden.

Deutschlandradio Kultur

Insgesamt hebt sich "Virolution" erfreulicherweise von der Masse an Büchern zum Thema Viren ab ... So ist Virolution ein gut geschriebenes und recherchiertes Buch, ... das der Rezensent uneingeschränkt empfehlen kann.

Laborjournal

In 15 Kapiteln, beispielsweise über die Welt der Seuchen, das genetische Netz, AIDS, Autoimmunerkrankungen, Krebs und Sexualität schildert er den möglichen Einfluss der Viren auf das Genom von Organismen. Er hat dazu zahlreiche Wissenschaftler interviewt, kombiniert Biographisches und fachliche Erklärungen und legt ein Buch vor, welches für Biologen sehr zu empfehlen, aber auch für Fachfremde verständlich ist.

Biologie in unserer Zeit

Gratulation! Dies ist eine gut gegliederte, für den interessierten Laien verständliche Zusammenfassung der neueren Forschungsergebnisse zu diesem Thema. Die Lektüre des Buches ist sehr anregend, auch um das Prinzip der Symbiose neu zu überdenken.

Dr. Martin Grube, Institut für Pflanzenwissenschaften, Karl-Franzens-Universität Graz

Viren sind keineswegs immer schädlich ... Frank Ryan nutzt einige wunderbare Beispiele, um diese Idee zu illustrieren. Lesenswert.

BBC Focus

Eine Hauptthese dieses erstaunlichen Buches ist, dass Pflanzen und Tiere, darunter insbesondere auch der Mensch, eine Co-Evolution mit Viren durchlaufen ... Viren sind beileibe nicht bloß Krankheitserreger, sondern können auch mit ihrem Wirt zusammenarbeiten und ihm helfen, zu überleben ...Im weitesten Sinne würde diese Vorstellung der Zusammenarbeit von Wirt und Virus im Kampf ums Überleben stärker erscheinen als jede Art von scharfen Zähnen und kräftigen Klauen. Die alte Idee des "Survival of the fittest" muss nun in einem anderen Licht gesehen werden ... Symbiose ist ein weitaus wichtigerer Teil der Evolutionsbiologie als bisher gedacht ... Und das macht dieses Buch so wichtig. Es signalisiert eine große Wende in unserem Verständnis, wie Evolution funktioniert ... Aber das ist noch nicht alles ... Virale DNA lenkt teilweise die Proteinentstehung, die den Menschen - und in der Tat viele Lebensformen - ausmacht ...Das Buch ist dicht, anspruchsvoll und vielleicht von revolutionärer Tragweite.

Leserrezension auf amazon.co.uk

Dieses Buch spiegelt das aktuelle Umdenken über Natur und Ursprung von Viren wider ... Die wichtigste Botschaft dieses Buches ist, dass Viren eine bedeutende Rolle in der Evolution der Lebensformen gespielt haben ... Das Buch zeigt auch, dass evolutionäre Prozesse, die durch Virusinfektionen induziert wurden, die genetische Grundlage bestimmter Krankheiten beim Menschen erklären könnten ... Wird ohne Zweifel Anlass zu heftigen Diskussionen geben.

Marc Van Regenmortel, emeritierter Direktor des CNRS an der Universität Straßburg, langjähriger Präsident des International Committee on Taxonomy of Viruses (ICTV) sowie Vizepräsident und Generalsekretär der International Union of Mikrobiological Societies (IUMS), in einer Rezension auf amazon.co.uk



Frank Ryan ist Arzt und Evolutionsbiologe. Nach 23 Jahren in der medizinischen Praxis, Forschung und Lehre widmet er sich heute vor allem biowissenschaftlichen und evolutionsbiologischen Fragestellungen in Bezug auf den Menschen und stellt diese Themen in Büchern und Vorträgen einer breiteren Öffentlichkeit vor. Ryan hat entscheidenden Anteil an der neuen Sichtweise von Viren als Symbionten und wendet die Konzepte der "aggressiven Symbiose" und der "genetischen (genomischen) Kreativität" auf die menschliche Evolution an. Im Rahmen seiner Forschung am Department of Animal and Plant Sciences der Sheffield University versucht er, moderne evolutionäre Ansätze in die Humanmedizin einzubringen. Er hat mehrere erfolgreiche Sachbücher verfasst, darunter Tuberculosis: The Greatest Story Never Told (unter dem Titel The Forgotten Plague ein New York Times-Sachbuch des Jahres), Virus X (eine hervorragend rezensierte Darstellung der Virusevolution), Darwin's Blind Spot sowie The Eskimo Diet und The Brain Food Diet, die sich mit dem Einfluss der Ernährung auf unsere Gesundheit und der Bedeutung der Omega-3-Fettsäuren auseinandersetzen. Mehrere dieser Bücher dienten als Grundlage für Rundfunk- und Fernsehsendungen und sind in etliche Sprachen übersetzt worden. Ryan ist Fellow des Royal College of Physicians, der Royal Society of Medicine und der Linnean Society of London.

Website des Autors: www.fprbooks.com

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Inhaltsverzeichnis



Danksagung.- Einleitung: Frischer Wind.- 1 Ein Rätsel aus der Welt der Seuchen.- 2 Darwinismus in der Krise.- 3 Das genetische Netz des Lebens.- 4 Die Aids-Dimension.- 5 Das Paradoxon des Humangenoms.- 6 Viren als Geburtshelfer der Menschheit.- 7 Machen endogene Retroviren uns krank?- 8 Autoimmunkrankheiten.- 9 Krebs.- 10 Der größere Zusammenhang.- 11 Artübergreifender Sex.- 12 Sind wir polyploid?- 13 Der Genius, der die Gene steuert.- 14 Licht ins Dunkel.- 15 Am Ende der Reise.- Glossar.- Literatur und Anmerkungen.- Index


Klappentext



Fachver öffentlichungen des Autors zum Thema R yan FP (2004) Human endogenous retroviruses in health and disease: a symbiotic perspective. Journal of the Royal Society of Medicine 97: 560-565. R yan FP (2006) Genomic creativity and natural selection: a modern synt- sis. Biological Journal of the Linnean Society 88: 655-672. R yan FP (2007) Viruses as symbionts. Symbiosis 44: 11-21. R yan FP (in Vorbereitung) Viruses in cyclical symbioses. In: Lynn Margulis (Hg.), The Self in Evolution. R yan FP (2009) An alternative approach to medical genetics based on m- ern evolutionary biology. Part 1: mutation and symbiogenesis. Journal of the Royal Society of Medicine 102: 272-277. Ryan FP (2009) An alternative approach to medical genetics based on modern evolutionary biology. Part 2: retroviral symbiosis in embry- ogy and normal physiology. Journal of the Royal Society of Medicine 102: 324-331. R yan FP (2009) An alternative approach to medical genetics based on m- ern evolutionary biology. Part 3: HERVs in miscellaneous and auto- mune diseases. Journal of the Royal Society of Medicine 102: 415-424. R yan FP (2009) An alternative approach to medical genetics based on m- ern evolutionary biology. Part 4: HERVs in cancer. Journal of the Royal Society of Medicine 102: 474-480. R yan FP (2009) An alternative approach to medical genetics based on m- ern evolutionary biology. Part 5: epigenetics and genomic duplications. Journal of the Royal Society of Medicine 102: 531-537.




Eine neue Theorie zur Evolution - Viren als Motoren der "genetischen Kreativität"

Provozierend, gegen die herrschende Lehrmeinung - ein Buch, das Diskussionen auslösen wird

Brückenschlag zwischen Virologie, Evolutionsbiologie, Symbioseforschung und Medizin

Erfolgreicher Sachbuchautor


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