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Neandertal
Die Geschichte geht weiter
Schmitz, Ralf W. & Thissen, Jürgen

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Produktbeschreibung

Die aufsehenerregende Wiederentdeckung der lange verschollenen Fundstätte und die sensationelle Bergung weiterer Knochenfragmente des Ur-Neandertalers bilden zwei der Höhepunkte dieser spannenden und einfallsreich geschriebenen Reportage. Und die Krönung: Der Neandertaler ist nicht mehr allein: An gleicher Stelle stießen die beiden Autoren auf Knochenfragmente eines weiteren Menschen!!
Im Herbst 1997 gelang den Archäologen Ralf W. Schmitz und Jürgen Thissen ein sensationeller Fund - die Wiederentdeckung der lange verschollenen Fundstätte des Neandertalers von 1856. Doch damit nicht genug: Ein kleines Knochenfragment aus dem Höhlenschutt konnte zweifelsfrei an den linken Oberschenkel des Ur-Neandertalers angepaßt werden! Dessen Geschichte kann damit nach 143 Jahren nun fortgeschrieben werden. Und er ist nicht mehr allein. An gleicher Stelle stießen Schmitz und Thissen auf Knochenfragmente eines weiteren Menschen. Das nun vorgelegte Buch beschreibt nicht nur diese aufsehenerregenden Entdeckungen und ihre Vorgeschichte, sondern beleuchtet auch Leben und Umwelt der immer noch rätselhaften Neandertaler. Nicht zuletzt gibt es - auch im Lichte erster DNA-Untersuchungen - neue Antworten auf die alte Frage: Waren die Neandertaler unsere Vorfahren?
Der Neandertaler hatte noch einen Nachbarn!! "Archäologen machen sensationelle Entdeckungen!"
"Das Buch ist eine spannend geschriebene Wissenschaftsreportage, gespickt mit schönen Farbtafeln und Tagebuch-Aufzeichnungen der Autoren." (Wissenschaftsjournal, hr 2)

"Im Neandertal hatte die Erforschung der Evolution des Menschen ihren Ausgangspukt. Die Autoren haben nun ein weiteres Kapitel an die 1856 begonnene Forschungsgeschichte angefügt. Sie beschränken sich dabei nicht auf den Neandertaler sondern geben einen Überblick über die Entwicklung des heutigen Menschen. Das Buch ist gut verständlich geschrieben. Quellen, Exkurse, ein zeitgeschichtliches Lesezeichen und ein ausführlicher Glossar helfen dabei, sich jederzeit zurecht zu finden." (Frankfurter Rundschau)

"Vor gut einer halben Million Jahre haben sich danach die Wege des heutigen Menschen und des Neandertalers getrennt. diese Forschungsgeschichte erzählen die beiden Autoren so sachkundig und so spannend, dass dieses Buch allen zu empfehlen ist, die Interesse an den Neandertalern, der Menschheitsgeschichte und sehr persönlichen Geschichten haben. Das gut bebilderte Buch ist zudem noch liebevoll gemacht." (Stuttgarter Zeitung)
((b))Ralf W. Schmitz((/b)) und ((b))Jürgen Thissen((/b)) sind Archäologen und Urgeschichtler, die gemeinsam an der Universität Köln studiert und 1995 ebendort promoviert haben. Im Rahmen seiner Dissertation hat Schmitz ein Projekt zur Neuuntersuchung des Neandertalers von 1856 ins Leben gerufen, das inzwischen beachtliche Erfolge gezeitigt hat und weltweit Aufmerksamkeit findet. Seit Mitte der achtziger Jahre waren Schmitz und Thissen an zahlreichen Grabungen im Rheinland beteiligt, ehe sie 1997 im Auftrag des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege am Ufer der Düssel Sondagen mit dem Ziel durchführten, die Originalfundstätte des Neandertalers zu relokalisieren.

Über den Autor



Ralf W. Schmitz und Jürgen Thissen sind Archäologen und Urgeschichtler, die gemeinsam an der Universität Köln studiert und 1995 ebendort promoviert haben. Im Rahmen seiner Dissertation hat Schmitz ein Projekt zur Neuuntersuchung des Neandertalers von 1856 ins Leben gerufen, das inzwischen beachtliche Erfolge gezeitigt hat und weltweit Aufmerksamkeit findet. Seit Mitte der achtziger Jahre waren Schmitz und Thissen an zahlreichen Grabungen im Rheinland beteiligt, ehe sie 1997 im Auftrag des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege am Ufer der Düssel Sondagen mit dem Ziel durchführten, die Originalfundstätte des Neandertalers zu relokalisieren.


Klappentext



Im Sommer 1997 führten die Archäologen Dr. Ralf W. Schmitz und Dr. Jürgen Thissen vom Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege am Ufer der Düssel Sondagen durch mit dem Ziel, den Aushub der kleinen Feldhofer Grotte - jener Höhle, in der 1856 der Neandertaler entdeckt worden war - zu lokalisieren. Gestützt auf altes Kartenmaterial und die Ergebnisse von Sondagen aus dem Jahre 1984 gelang ihnen eine detektivische Glanzleistung. Etwa 50 Meter von der alten Untersuchungsstelle entfernt konnten sie Reste lehmiger Höhlenfüllungen mit Besiedlungsspuren des eiszeitlichen Menschen entdecken. Dieser Aushub war von Steinbrucharbeitern 1856 vor der Sprengung der Kalkfelsen aus den Höhlen herausgeschaufelt und am Düsselufer aufgehäuft worden. Sprengschutt überdeckte die Abraumhaufen und hat sie so vor der endgültigen Zerstörung bewahrt. Neben Steinwerkzeugen und Faunenresten fanden die Ausgräber darin auch zahlreiche Fragmente von Menschenknochen.

War die Wiederentdeckung der Fundstätte bereits eine Sensation, so erschien ein weiterer Fund geradezu unglaublich: Ein kleines Knochenfragment aus dem Höhlenschutt konnte zweifelsfrei an den linken Oberschenkel des Neandertalers von 1856 angepaßt werden. Dessen Geschichte kann damit nach 143 Jahren nun fortgeschrieben werden. Und er ist nicht mehr allein: An gleicher Stelle stießen Schmitz und Thissen auf Knochenfragmente eines weiteren Menschen. Nun legen die beiden Ausgräber ihren Bericht von den Ereignissen vor, die den Fund von 1856 in neuem Licht erscheinen lassen. Mit welcher Sorgfalt sie ihr Unternehmen geplant und mit welcher Hartnäckigkeit sie ihr Ziel verfolgt haben, ist ebenso spannend geschildert wie die dramatischen Umstände, unter denen ihnen ihr sensationeller Fund gelang. Wie in einem Film erwecken sie in dem Rückblick, der am Anfang des Buches steht, die Steinbrucharbeiter, den Lehrer Fuhlrott, die Wissenschaftler Schaaffhausen und Virchow zum Leben. Und sie stellen den Neandertaler in einen angemessenen Kontext, indem sie dem Leser einen Überblick über bedeutende andere frühmenschliche Fossilien sowie über die Entwicklung der paläoanthropologischen Forschung im zurückliegenden Jahrhundert vermitteln. Und sie machen deutlich, daß ihre Geschichte und die des berühmten Neandertalers noch weitergehen wird: 14C-Datierungen, DNA-Analysen und eine zweite Grabungskampagne im Frühjahr 2000 lassen den Blick zurück in die Zukunft gehen.




- das Interesse für den Neandertaler ist ungebrochen - die Funde Ende 1998/Anfang 1999 haben eine hohe Publizität gefunden (zahlreiche Medienberichte) - Schmitz und Thissen sind begabte Schreiber und erzählen unglaublich spannende Geschichten - hohe Authentizität, Wissenschaft kann hier "live" erlebt werden - einzigartiges Buch: diesen "Insider"-Bericht können nur die Ausgräber selbst schreiben