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Die Schuld der anderen
Roman
Gila Lustiger

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Produktbeschreibung

»Ein ungeheuer intelligentes und spannendes Buch, das die französischen Verhältnisse der jüngeren Vergangenheit offenlegt. [...]. Ein echter Literaturdiamant, der durch seine vielen Facetten unglaublich viele Perspektiven des französischen Lebens und vieles, was in Frankreich vor sich geht, verständlich macht und zudem echte Spannung erzeugt.«, Eschborner Zeitung, Stephan Schwammel, 01.02.2016|»In diesem gelungenen Kriminalroman stellt Autorin Lustiger mehr Fragen als Antworten. Es ist ein außergewöhnlich gutes Puzzle, das fast alle Seiten der gesellschaftlich kranken Grande Nation beleuchtet. Spannend geschrieben, voller Überraschungen ist dieser Kriminalroman, der auf die problematische Entwicklung dieses Landes aufmerksam macht und damit eines der wirklich wichtigen Bücher über das heutige Frankreich ist.«, Jüdisches Europa, Alexis Canem, 01.01.2016|»Lustiger schreibt in ihrem Krimi auch über die antisemitische Haltung muslimischer Jugendlicher in Paris. Und definiert ein Täter-Profil von sich ausgegrenzt fühlenden Kleinkriminellen, anfällig für Radikalisierung und Verurteilung dessen, was Europa Freiheit nennt, als 'Dekadenz'.«, Allgemeine Zeitung, Viola Bolduan, 27.11.2015|»Ein faszinierender Gesellschaftsroman, der ein sehr authentisches und ungeschminktes Porträt der 'Grande Nation' entwirft und den Leser bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht.«, Rundschau Süd, 05.11.2015|»'Die Schuld der anderen' wirft einen so unbestechlichen wie entlarvenden Blick auf die Verfilzungen der Grande Nation, wie dies derzeit vielleicht nur noch Michel Houellebecq wagt.«, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Sandra Kegler, 05.10.2015|»Was als Kriminalgeschichte beginnt, wird zum Polit-Thriller und detaillierten und faszinierenden Tableau einer Gesellschaft und eine Landes - ohne beide zu verurteilen.«, Die Rheinpfalz, Dagmar Gilcher, 19.09.2015|»'Die Schuld der Anderen' räumt erbarmungslos auf mit der Illusion, dass das Gute irgendwann siegt und ein Menschen zugleich moralisch und mächtig sein kann. Gila Lustiger hat mit Engagement, literarischem Können und präzise recherchierten Fakten einen großen Gesellschaftsroman geschrieben, in dem Frankreich das Modell abgibt für den Zustand europäischer Demokratien in wirtschaftsliberalen Zeiten. 'Die Schuld der Anderen' postuliert engagiert eine gerechte Welt - und verhandelt literarisch überzeugend die brennenden Fragen unserer Zeit.«, Deutschlandradio Kultur "Frühkritik", Kolja Mensing, 17.08.2015|»Was ist Gerechtigkeit? Was ist Schuld? Und Strafe? Gila Lustiger erzählt uns von einen Mann, der sich in der Verfolgung seines Ideals immer tiefer verstrickt und am Ende von denen geschont wird, den er ans Leder wollte.«, Bayerisches Fernsehen "LeseZeichen", Rudolf von Bitter, 13.07.2015|»Elegant geschrieben. Sehr gut recherchiert.», SRF "Literaturclub", Nicola Steiner, 23.06.2015|»Für die Erzählung der haarsträubenden Geschichte hat sie zuvor eine geschickte Balance zwischen Dokumentation und Reißer gefunden, mit plausiblen Charakteren und atmosphärisch starken Momenten. [...]. Die Handlung, zu der natürlich auch ein Schuss Erotik und Beziehungsstress gehört, bleibt jederzeit transparent für Lustigers eigentliches Anliegen: ein Porträt der französischen Gegenwartsgesellschaft zu zeichnen, in der die Verflechtungen von Geld und Macht, der Primat der Ökonomie vor der Politik und die wachsende Kluft zwischen Herrschenden und Randständigen wiederum globale Konstellationen abbilden.«, Süddeutsche Zeitung, Kristina Maidt-Zinke, 12.05.2015|»Recht eigentlich ist 'Die Schuld der anderen' aber weit mehr als ein Thriller, nämlich ein Gesellschaftsroman über das heutige Frankreich.«., Frankfurter Allgemeine Zeitung, Hans Riebsamen, 07.05.2015|»'Die Schuld der anderen' befasst sich mit dem Frankreich der Jetztzeit und analysiert schonungslos die Kluft die die Gesellschaft immer weiter spaltet.«, SR 2 BücherLese, Tilla Fuchs, 06.05.2015|»Rasant, spannend, informativ. [...] Ein Protagonist, der einem unter die Haut geht. Und was den Krimi angeht: alles drin, alles dran.«, WDR 5, 25.04.2015|»Ein guter Kriminalroman ist auch immer ein Gesellschaftsroman ? oder, wie im Fall von Gila Lustiger umgekehrt: Ein sogenannter 'Krimi' kann in Wahrheit vor allem ein großartiges, komplexes Gesellschaftspanorama und Sittenbild sein, popularisiert mit ein bisschen Sex-and-Crime.«, WDR 3 "Mosaik / Passagen", Nicole Strecker, 15.04.2015|»Für mich ist es das Buch des Frühjahrs. Also, wenn Sie nur eins kaufen, dann kaufen Sie von Gila Lustiger 'Die Schuld der anderen'!«, ARD Frühstücksbuffet, Karla Paul, 27.03.2015|»Mit ihrem Roman legt Autorin Gila Lustiger eine komplexe aber stets souverän beherrschte Intrige an, die nicht in Schwarz-Weiß-Konturen stagniert, sondern spannende Zwischentöne in der französischen Gesellschaft darstellt.«, Deutschlandfunk "Büchermarkt", Jürgen Ritte, 08.03.2015|»Gila Lustigers neuer Roman 'Die Schuld der Anderen' spielt virtuos mit Versatzstücken des Kriminalromans - und erweist sich dabei als großer analytischer Gesellschaftsroman französischer Verhältnisse.«, WDR 5 "Buch der Woche", Peter Henning, 07.03.2015|»In 'Die Schuld der anderen' thematisiert die deutsche Schriftstellerin Gila Lustiger zahlreiche gesellschaftliche Probleme Frankreichs. 'Ich hatte das Gefühl, dass ich das Land, in dem ich lebe, nicht mehr verstehe', beschreibt die Wahlpariserin ihre Motivation für das Buch. Trotzdem wolle sie damit die französische Gesellschaft nicht niedermachen.«, Deutschlandfunk "Büchermarkt", Christoph Vormweg, 06.03.2015|»'Die Schuld der anderen' ? ein Kriminalroman, der die Welt erklärt.«, ARD druckfrisch, Denis Scheck, 01.03.2015|»'Die Schuld der anderen' ist die Geschichte einer Recherche, auch eine Familiengeschichte, eine Wirtschafts- und Politstory. Gila Lustiger beschreibt sehr genau die sich verändernde französische Gesellschaft. Sie war in den Vorstädten, Vorstandsetagen, Rathäusern und Parlamenten. Ihre Figuren sind vielschichtig, voller Fehler und Widersprüche, einfach menschlich und Marc ist ? trotz seiner Schwächen ? ausgesprochen sympathisch. Dieses Buch ist faszinierend, sprachlich ein Genuss. Ein Frankreich-Roman, der genau in diese Zeit passt.«, rbb Inforadio, Ulrike Bieritz, 20.01.2015|»Mit Lust am scharfen Denken inszeniert [Gila Lustiger] einen gesellschaftlichen Diskurs, lässt uns an Widersprüchen und Emotionen ihrer Figuren teilhaben. Das macht diese so lebendig und den Roman, der in vielen Details auf Fakten beruht, so überzeugend. 'Die Schuld der Anderen' postuliert Menschlichkeit, verhandelt die brennenden Fragen unserer Zeit und ist ein gelungenes Beispiel für die Relevanz des Romans.«, Deutschlandradio Kultur "Buchkritik", Carsten Hueck, 19.01.2015|»Vor allem spürt der Roman einem Prostituiertenmord nach und entfaltet dabei ein unglaublich gegenwärtiges und facettenreiches Panorama von Paris und von der französischen Gesellschaft.«, BR 2 "Diwan", Cornelia Zetzsche, 17.01.2015|»Die Schuld der anderen` ist ein sehr komplexer Polit- und Wirtschaftsthriller. Er hat mir deshalb auch so gut gefallen, weil Gila Lustiger abseits dieser wirklich hochinteressanten Story, die auf einem wahren Fall beruht, auch immer wieder einstreut das Verhältnis zwischen Mann und Frau, über das Leben in der französischen Provinz und auch immer wieder Seitenlichter wirft auf Rassismus, auf Toleranz und auf den Antisemitismus, den es in Frankreich gab und gibt. Und das macht dieses Buch für mich so ganz besonders und hebt es über einen normalen Thriller sehr hinaus.«, Deutschlandradio Kultur "Lesart", Barbara Wahlster, 16.01.2015|»Gila Lustiger ist mit ihrem neuen, fast 500 Seiten langen Opus ein packender, spannender Roman gelungen. Die sonst eher ruhige Kammerspielautorin probiert mit 'Die Schuld der anderen' eine für sie neue Gattung aus: den Krimi. Mit großem Gespür taucht Gila Lustiger ein in die Abgründe der französischen Gesellschaft der 80er-Jahre und deckt schonungslos die bleibend brüchigen Seiten des Landes auf. Gelungen ist ihr das mit Stil, Eleganz und einer dichten Sprache.«, NDR Kultur "Lesezeit", Claudia Christophersen, 15.01.2015|»Der in Paris lebenden Autorin gelingt ein faszinierend-komplexer Politthriller im Stil von Dominique Manotti.«, BÜCHERmagazin, 15.01.2015|»Raffiniert vielschichtig.«, General-Anzeiger, 12.01.2017
Gila Lustiger wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Germanistik und Komparatistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 1987 lebt sie als freie Autorin in Paris. Ihr erster Roman »Die Bestandsaufnahme« erschien 1995, dann 1997 »Aus einer schönen Welt«. Mit »So sind wir «(2005), einem Familienroman über die Geschichte der europäischen Juden, stand sie 2005 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, zuletzt erschien ihr Roman »Woran denkst Du jetzt« (2011).

AUTOR: Gila Lustiger

Gila Lustiger wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Germanistik und Komparatistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 1987 lebt sie als freie Autorin in Paris. Ihr erster Roman, »Die Bestandsaufnahme«, erschien 1995, dann 1997 »Aus einer schönen Welt«. Mit »So sind wir «(2005), einem Familienroman über die Geschichte der europäischen Juden, stand sie 2005 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. 2011 erschien ihr Roman »Woran denkst Du jetzt«, 2015 ihr hellsichtiger und vielgelobter Gesellschaftsroman »Die Schuld der anderen«, der wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste stand, und Anfang 2016 ihr preisausgezeichneter Essay »Erschütterung«, in dem sie sich mit den Gründen und Folgen der Terrorattentate in Frankreich auseinandersetzt.
Zehn Zeilen ? mehr hat Marc Rappaport einem 27 Jahre zurückliegenden Prostituiertenmord, der jetzt durch DNA-Abgleich gelöst sein soll, nicht zu widmen gedacht. Und doch will er mehr über die Geschichte der jungen Frau erfahren, die mit 18 aus der Enge ihrer Industriekleinstadt nach Paris floh, um zu studieren, und dort in die Prostitution schlitterte. Dabei stößt er bald auf einen Skandal von schockierendem Ausmaß, der die unlösbaren Verstrickungen von Wirtschaft, Geld und Politik durchscheinen lässt. Was als klassische Ermittlungsgeschichte beginnt, entpuppt sich bald als ein atmosphärisch dichter und mit souveräner Leichtigkeit erzählter Gesellschaftsroman über ein ganzes Land und unsere Gegenwart.
Französische Verhältnisse
Zehn Zeilen - mehr hat Marc Rappaport einem 27 Jahre zurückliegenden Prostituiertenmord, der jetzt durch DNA-Abgleich gelöst sein soll, nicht zu widmen gedacht. Und doch will er mehr über die Geschichte der jungen Frau erfahren, die mit 18 aus der Enge ihrer Industriekleinstadt nach Paris floh, um zu studieren, und dort in die Prostitution schlitterte. Dabei stößt er bald auf einen Skandal von schockierendem Ausmaß, der die unlösbaren Verstrickungen von Wirtschaft, Geld und Politik durchscheinen lässt. Was als klassische Ermittlungsgeschichte beginnt, entpuppt sich bald als ein atmosphärisch dichter und mit souveräner Leichtigkeit erzählter Gesellschaftsroman über ein ganzes Land und unsere Gegenwart.
"Ein ungeheuer intelligentes und spannendes Buch, das die französischen Verhältnisse der jüngeren Vergangenheit offenlegt. [...]. Ein echter Literaturdiamant, der durch seine vielen Facetten unglaublich viele Perspektiven des französischen Lebens und vieles, was in Frankreich vor sich geht, verständlich macht und zudem echte Spannung erzeugt.", Eschborner Zeitung, Stephan Schwammel, 01.02.2016
Lustiger, Gila
Gila Lustiger wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Germanistik und Komparatistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 1987 lebt sie als freie Autorin in Paris. Ihr erster Roman, »Die Bestandsaufnahme«, erschien 1995, dann 1997 »Aus einer schönen Welt«. Mit »So sind wir «(2005), einem Familienroman über die Geschichte der europäischen Juden, stand sie 2005 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. 2011 erschien ihr Roman »Woran denkst Du jetzt«, 2015 ihr hellsichtiger und vielgelobter Gesellschaftsroman »Die Schuld der anderen«, der wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste stand, und Anfang 2016 ihr preisausgezeichneter Essay »Erschütterung«, in dem sie sich mit den Gründen und Folgen der Terrorattentate in Frankreich auseinandersetzt.
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Über den Autor



Gila Lustiger wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Germanistik und Komparatistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 1987 lebt sie als freie Autorin in Paris. Ihr erster Roman, »Die Bestandsaufnahme«, erschien 1995, dann 1997 »Aus einer schönen Welt«. Mit »So sind wir «(2005), einem Familienroman über die Geschichte der europäischen Juden, stand sie 2005 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. 2011 erschien ihr Roman »Woran denkst Du jetzt«, 2015 ihr hellsichtiger und vielgelobter Gesellschaftsroman »Die Schuld der anderen«, der wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste stand, und Anfang 2016 ihr preisausgezeichneter Essay »Erschütterung«, in dem sie sich mit den Gründen und Folgen der Terrorattentate in Frankreich auseinandersetzt.


Klappentext



Zehn Zeilen - mehr hat Marc Rappaport einem 27 Jahre zurückliegenden Prostituiertenmord, der jetzt durch DNA-Abgleich gelöst sein soll, nicht zu widmen gedacht. Und doch will er mehr über die Geschichte der jungen Frau erfahren, die mit 18 aus der Enge ihrer Industriekleinstadt nach Paris floh, um zu studieren, und dort in die Prostitution schlitterte. Dabei stößt er bald auf einen Skandal von schockierendem Ausmaß, der die unlösbaren Verstrickungen von Wirtschaft, Geld und Politik durchscheinen lässt. Was als klassische Ermittlungsgeschichte beginnt, entpuppt sich bald als ein atmosphärisch dichter und mit souveräner Leichtigkeit erzählter Gesellschaftsroman über ein ganzes Land und unsere Gegenwart.




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