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Pornotopia
Architektur, Sexualität und Multimedia im 'Playboy'
Preciado, Beatriz

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Produktbeschreibung

Eine Analyse von Hefners architektonischen
Konzepten für Single- Apartments
und Retortenvillen, in denen die
Playboy- Bunnies wohnen ? und eine
bahnbrechende Studie darüber,
wie der Playboy mediale Entwicklungen
vorwegnahm, die heute in der Form
von Reality-TV und Internet- Striptease
wiederkehren.
Seit seinen Anfängen wurden im Playboy (innen-)architektonische Konzeptionen
entwickelt, die aus unserem täglichen Leben heute nicht mehr wegzudenken
sind: Für seine idealen Single-Apartments dachte sich Playboy- Gründer
Hugh Hefner die offene küchenlose Küche
"Intelligent und unterhaltsam." Elena Stancanelli, La Repubblica "Ein Buch mit viel Reflexion ? das süchtig macht." Gabriela Wiener, El País
Beatriz Preciado, geboren 1970 in Burgos, hat in Princeton promoviert und lehrt heute an der Université de Paris VIII. Schon mit ihrem "Kontrasexuellen Manifest" von 2002 hat sie sich einen Namen als eine der führenden Queer-Theoretikerinnen gemacht. Für Preciado ist Sexualität wie Sprache: Es gibt nicht nur eine - und man kann sie alle erlernen.

Über den Autor

Beatriz Preciado, geboren 1970 in Burgos, hat in Princetonrnpromoviert und lehrt heute an der Université de Paris VIII.rnSchon mit ihrem "Kontrasexuellen Manifest" von 2002 hat siernsich einen Namen als eine der führenden Queer-Theoretikerinnenrngemacht. Für Preciado ist Sexualität wie Sprache: Esrngibt nicht nur eine ? und man kann sie alle erlernen.


Klappentext

Seit seinen Anfängen wurden im Playboy (innen-)architektonische Konzeptionennentwickelt, die aus unserem täglichen Leben heute nicht mehr wegzudenkennsind: Für seine idealen Single-Apartments dachte sich Playboy- GründernHugh Hefner die offene > küchenlose Küche < aus, damit dort, im Zentrum dernWohnung, nie mehr wieder eine (einzige) Frau ihr Reich errichten und mitndem Kochlöffel das Leben des Mannes bestimmen konnte. Komfortable undnmit diversen Schaltkreisen ausgestattete Betten, die sich nicht nur zum Herumlümmeln,nsondern auch dazu eigneten, auf Knopfdruck - und ohne aufzustehenn- Positionen zu wechseln und fernzusehen, gehörten ebenso zur häuslichennGrundausstattung eines echten Playboys.nIn der Nachfolge Michel Foucaults arbeitet Beatriz Preciado auf faszinierendenWeise die Mechanismen heraus, die die (sexuelle) Identität unserer Gesellschaftnbestimmen. So liest sie den Playboy als Teil der sexuellen Revolution,nals maskulin- heterosexuelles Gegenstück zur Emanzipation der Frauen undnHomosexuellen im 20. Jahrhundert und zeigt, wie Männer ihre Sexualität seitnden 1950er Jahren jenseits des Reproduktionsimperativs umdefinieren und aufndie realen und virtuellen Räume übertragen, in denen sie leben.

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