Die Beurteilung von Steuersystemen ist nach neuerem Theorieverständnis kein Gegenstand von Wertungen, sondern ist von der Erwünschtheit ihrer ökonomischen Wirkungen abhängig. Für die Erfassung von Steuerwirkungen erweisen sich die in der betriebswirtschaftlichen Steuerplanung entwickelten Entscheidungskalküle als ideale Voraussetzung. In einer marktwirtschaftlichen Ordnung liegt das Ideal eines Steuersystems in seiner grundsätzlichen Entscheidungsneutralität. Der Verfasser untersucht in einer umfassenden Modellanalyse, welche Wirkungen von der Besteuerung des Einkommens und des Konsums auf Investitions- und Finanzierungsentscheidungen ausgehen und wie neutrale Steuersysteme konzpiert sein mü?ten, die keine Wirkungen auf Entscheidungen hervorrufen. Er kommt zu neuen Erkenntnissen für den Entwurf effizienter und gleichmäßig belastender Steuersysteme, die verbreitete Ansichten durch Anwendung analytischer Methoden widerlegen. Zusätzlich untersucht der Verfasser die Konsequenzen, die Steuersysteme durch den Ausweis des Steueraufwands in der handelsrechtlichen Rechnungslegung haben. Dieses Problem war in der bisherigen Literatur ebenso vernachlässigt worden, wie der Einfluß der Besteuerung auf Agency-Probleme. Der Untersuchung liegt der Standard der neueren amerikanischen Literatur zugrunde. Durch konsequenten Einsatz betriebswirtschaftliccher Entscheidungskalküle trägt der Verfasser sowohl zur Weiterentwicklung der betriebswirtschaftlichen Theorie als auch zum Entwurf von Steuersystemen im Sinne der modernen Finanzwissenschaft bei.
A. Problemstellung und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes.- B. Gang der Untersuchung.- Erstes Kapitel: Ökonomische Analyse der Besteuerung: Grundlagen.- A. Anforderungen an ein Steuersystem: Ein Überblick.- B. Die Neutralität der Besteuerung.- I. Begriff, Bedeutung und Bemessungsgrundlagen einer neutralen Steuer.- 1. Klärung des Begriffes "Neutralität der Besteuerung".- 2. Die Bedeutung einer neutralen Besteuerung.- 3. Überlegungen zur Definition einer neutralen Steuerbemessungsgrundlage.- II. Investitionsneutralität der Besteuerung.- 1. Investitionsneutrale Besteuerung bei Preisniveaustabilität und Sicherheit.- a. Herleitung der Neutralitätsbedingungen.- b. Formale Interpretation der Neutralitätsbedingungen.- c. Materielle Interpretation der Neutralitätsbedingungen.- ca. Materieller Hintergrund der Investitionsneutralität einer Steuer auf die Zahlungsüberschüsse.- cb. Materieller Hintergrund der Investitionsneutralität einer Steuer auf den ökonomischen Gewinn bzw auf das Periodeneinkommen.- C. Folgerungen.- 2. Investitionsneutrale Besteuerung in Risikosituationen.- a. Investitionsneutrale Besteuerung bei vollkommenem Kapitalmarkt und vollkommenem Markt für beliebige zustandsabhängige Zahlungsansprüche.- b. Investitionsneutrale Besteuerung in Risikosituationen ohne einen vollkommenen Markt für zustandsabhängige Zahlungsansprüche.- ba. Investitionsneutrale Besteuerung bei Risikoneutralität.- bb. Investitionsneutrale Besteuerung der Zahlungsüberschüsse bzw. Konsumausgaben bei Risikoaversion.- bc. Investitionsneutrale Einkommensbesteuerung bei Risikoaversion.- 3. Investitionsneutrale Besteuerung in Ungewißheitssituationen.- 4. Investitionsneutrale Besteuerung bei instabilem Preisniveau 67.- III. Zur intertemporalen Neutralität der Besteuerung und zu damit zusammenhängenden Fragestellungen sowie zur neutralen Besteuerung privater Transferleistungen.- 1. Der Einfluß der Besteuerung auf das intertemporale Austauschverhältnis zwischen Gegenwarts- und Zukunftskonsum.- 2. Die Auswirkungen eines steuerbedingten Anstiegs des Zinsniveaus auf Investitionsentscheidungen.- a. Investitionsentscheidungen bei konstantem Preisniveau.- b. Investitionsentscheidungen bei instabilem Preisniveau.- 3. Die neutrale Besteuerung privater Transferleistungen, dargestellt am Beispiel der Besteuerung von Erbschaften.- C. Gleichmäßigkeit der Besteuerung.- I. Abgrenzung des Problemfeldes.- II. Inhalt und Bedeutung einer gleichmäßigen Besteuerung.- III. Zur Gleichmäßigkeit der Besteuerung bei einer Konsumausgaben- und bei einer Einkommensteuer.- 1. Ohne Berücksichtigung der Vererbung.- 2. Mit Berücksichtigung der Vererbung.- D. Der Zusammenhang zwischen Fragen steuerlicher Effizienz und Gerechtigkeit und der administrativen sowie politischökonomischen Eignung einer Steuerbemessungsgrundlage.- I. Das Problem.- II. Politisch-ökonomische Eignung, Gleichmäßigkeit und Neutralität einer Steuer.- III. Administrative Eignung, Gleichmäßigkeit und Neutralität einer Steuer.- Zweites Kapitel: Die Besteuerung des Einkommens und des Konsums auf Haushalts- und Unternehmensebene: Methoden, Probleme und ihre Konsequenzen.- A. Die Besteuerung des Periodeneinkommens.- I. Disposition.- II. Die gegenwärtige Praxis der Einkommensbesteuerung: Darstellung und Analyse.- 1. Grundzüge der Einkommensermittlung.- 2. Systematische Verzerrungen und Ungleichmäßigkeiten durch die gegenwärtige Einkommensbesteuerung.- a. Die Bedeutung der Nichtabzugsfähigkeit von Zinsen auf Konsumkredite.- b. Konsequenzen der Abweichungen von der investitionsneutralen Steuerbemessungsgrundlage.- ba. Bei gegebener Höhe des Steuersatzes.- bb. Die Auswirkungen der Steuersatzhöhe.- c. Bedingungen für eine exemplarische Untersuchung von Steuerwirkungen innerhalb der gegenwärtigen Einkommensteuer.- 3. Die Folgen der gegenwärtigen Praxis der Einkommens- und Gewinnermittlung, dargestellt am Beispiel der Besteuerung von Pensionszusagen.- a. Einige Bemerkungen zu den Prämissen und zum Aufbau der Untersuchung.- b. Die einkommensteuerliche Behandlung der Direktzusagen beim Arbeitgeber - Ein kurzer Überblick über die relevanten Vorschriften.- c. Der Einfluß des § 6a EStG auf die Vorteilhaftig- keit von Pensionszusagen bei Vernachlässigung von Einsparungen an Personalkosten.- ca. Zusätzliche Annahmen.- cb. Die Ermittlung des Aufwandspotentials.- cc. Subventionierung oder Benachteiligung durch § 6a EStG?.- d. Der Einfluß der Besteuerung auf die Vorteilhaftigkeit von Pensionszusagen bei Berücksichtigung von Einsparungen an Personalkosten.- da. Disposition.- db. Die Entscheidungswirkungen der Besteuerung bei Vernachlässigung der Arbeitnehmerseite: Indifferenz beim Arbeitgeber.- dc. Die Entscheidungswirkungen der Besteuerung bei Berücksichtigung der Arbeitnehmerseite: Indifferenz beim begünstigten Arbeitnehmer.- e. Ergebnisse.- ea. Folgerungen für die Besteuerung von Pensionszusagen.- eb. Folgerungen für die Ausgestaltung eines Steuersystems.- III. Zu einer gleichmäßigen und investitionsneutralen Einkommensteuer.- 1. Problemstellung.- 2. Die neutrale Besteuerung des Wertzuwachses — Eine Partialreform der Einkommensbesteuerung.- 3. Zu einer umfassenden Reform der Einkommensbesteuerung — Eine auf Konsumausgaben aufbauende Einkommensteuer.- a. Die Berechnung der Einkommensteuer auf Haushaltsebene.- aa. Darstellung des Verfahrens.- ab. Kritische Würdigung.- b. Berücksichtigung einer "Einkommensteuer" auf Unternehmensebene.- ba. Das Verfahren bei Steuerfreiheit des Kapitalwertes.- bb. Das Verfahren bei Besteuerung des Kapitalwertes.- bc. Kritische Würdigung.- c. Kombination der Besteuerung auf Haushalts-und Unternehmensebene.- B. Die Besteuerung von Zahlungsüberschüssen – Möglichkeiten einer konsumorientierten Besteuerung.- I. Überblick.- II. Die Besteuerung von Zahlungsüberschüssen auf Haushaltsebene.- 1. Darstellung der Verfahren.- 2. Folgen einer Anwendung der Frepayment-Methode.- 3. Die kumulative Durchschnittsbesteuerung nach Vickrey als eine Variante der Besteuerung von Zahlungsüberschüssen?.- III. Die Besteuerung von Zahlungsüberschüssen auf Unternehmensebene (Cash-flow-Steuern).- 1. Darstellung der Verfahren.- a. Die Grundformen.- b. Kapitalwertgleiche Umperiodisierungen der Grundformen.- 2. Wirkungen einer Cash-flow-Steuer auf die Vorteilhaftigkeit von Investitionen.- a. Bei Sicherheit.- b. Bei Unsicherheit.- ba. Der Einfluß der Besteuerung auf den Anteilriskanter Investitionsobjekte.- bb. Bestimmung des steuerlichen Rechnungszinses für kapitalwertgleiche Umperiodisierungen.- 3. Erfassungstechnische Probleme einer Cash-flow-Steuer.- 4. Zur Rolle des Staates.- IV. Kombination der Besteuerung auf Haushalts- und Unternehmensebene.- 1. Die verschiedenen Kombinationen der Besteuerung auf Haushalts- und Unternehmensebene.- 2. Erfassungstechnische Probleme aus der Kombination der Besteuerung auf Unternehmens- und auf Haushaltsebene.- 3. Die Bedeutung der Besteuerung auf Unternehmensund auf Haushaltsebene für Investitionsentscheidungen.- a. Zum Einfluß der Besteuerung auf den Investitionsumfang..- b. Die Bedeutung einer Besteuerung der Unternehmen und Haushalte für die Vorteilhaftigkeit von Investitionen innerhalb eines Unternehmens bei Sicherheit.- c. Die Bedeutung einer Besteuerung der Unternehmen und Haushalte für die Vorteilhaftigkeit einer Investition innerhalb eines Unternehmens bei Unsicherheit.- ca. Analyse der Steuersysteme vom Typ 4 und 6.- cb. Analyse der Steuersysteme vom Typ 3 und 5.- C. Gemeinsame Probleme konsumorientierter Steuern und einer investitionsneutralen Einkommensteuer.- I. Gemeinsame administrative Probleme konsumorientierter Steuern und einer investitionsneutralen Einkommensteuer.- 1. Sind mit den beschriebenen Reformvorschlägen zu hohe Erhebungskosten verbunden?.- 2. Folgen zahlungsvermeidender Sachverhaltsgestaltungen.- 3. Steuerliche Einordnung langlebiger Gebrauchsgüter.- 4. Die Außensteuerlösung.- 5. Probleme beim Übergang von der gegenwärtigen Einkommensbesteuerung auf eine investitionsneutrale Einkommensteuer oder auf ein konsumorientiertes Steuersystem.- II. Die Bedeutung von Steuersatzänderungen und eines nichtproportionalen Steuertarifs.- 1. Problemstellung.- 2. Der Einfluß von Steuersatzänderungen und eines progressiven Steuertarifs bei konsumorientierter Besteuerung.- a. Die Folgen einer Steuersatzänderung bei gegebener zeitlicher Konsumstruktur.- aa. Änderung des Steuersatzes auf Haushaltsebene.- ab. Änderung des Steuersatzes auf Unternehmensebene.- b. Zum Einfluß einer progressiven Steuer auf Haushaltsebene bei gegebener zeitlicher Konsumstruktur.- c. Die Auswirkungen von Steuersatzänderungeh und progressiven Steuertarifen bei variabler zeitlicher Konsumstruktur.- 3. Auswirkungen progressiver und im Zeitablauf variierender Steuertarife bei der Besteuerung des Periodeneinkommens.- a. Der Einfluß von Steuersatzänderungen bei gegebener zeitlicher Konsumstruktur.- b. Die Folgen eines progressiven Steuertarifes bei gegebener zeitlicher Konsumstruktur.- c. Auswirkungen von Steuersatzänderungen bzw. progressiven Einkommensteuertarifen bei variable zeitlicher Konsumstruktur.- 4. Ausgleichsverfahren zur Begrenzung der Folgen von Steuersatzänderungen und von progressiven Steuertarifen.- a. Gründe für den Einsatz eines Ausgleichsverfahrens.- b. Ein kumulatives Ausgleichsverfahren.- Drittes Kapitel: Der Einfluß der Besteuerung auf Finanzierung, Rechtsform und Rechnungslegung eines Unternehmens.- A. Zur Bedeutung des Einflusses der Besteuerung auf Entscheidungen über Finanzierung und Rechtsform eines Unternehmens.- B. Die Folgen der Besteuerung für die handelsrechtliche Rechnungslegung.- I. Der Einfluß der Besteuerung auf die Definition der Insolvenztatbestände und der Ausschüttungssperre.- 1. Definition der Insolvenztatbestände bei Berücksichtigung der Besteuerung.- 2. Definition der Ausschüttungssperre bei Berücksichtigung der Besteuerung.- II. Handelsrechtliche Gewinnermittlung und Bilanzierung bei Berücksichtigung der Besteuerung.- 1. Der Einfluß einer R-Base-Tax auf die handelsrechtliche Gewinnermittlung und auf die Handelsbilanz.- 2. Der Einfluß einer S-Base-Tax auf die handelsrechtliche Gewinnermittlung und auf die Handelsbilanz.- C. Steuerwirkungen und Finanzierungsform.- I. Der Einfluß der Besteuerung bei Sicherheit.- 1. Der Einfluß der Besteuerung bei der Finanzierung einer Grenzinvestition.- a. Ohne Finanzierungsrestriktionen.- b. Mit Finanzierungsrestriktionen.- ba. Der Einfluß der Besteuerung bei Obergrenzen für Eigen- bzw. für Fremdkapital.- bb. Der Einfluß der Besteuerung bei gegebenem Verschuldungsgrad bzw. gegebener Fremdkapitalquote vor Steuern.- 2. Der Einfluß der Besteuerung auf die Finanzierung von Investitionsobjekten mit einem positiven Kapitalwert.- II. Auswirkungen der Besteuerung auf Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen bei Unsicherheit und Risikoaversion.- 1. Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen bei einer R-Base-Tax.- a. Der Einfluß der Besteuerung bei einer Entscheidung über die Einlage von eigenen Mitteln in Form von Eigen- oder von Fremdkapital.- b. Der Einfluß der Besteuerung bei einer Entscheidung über die Aufnahme von neuen Eignern oder die Aufnahme eines Kredites.- c. Der Einfluß der Besteuerung bei Entscheidungen zwischen Thesaurierung und Ausschüttung.- 2. Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen bei einer S-Base-Tax.- a. Der Einfluß der Besteuerung bei der Bereitstellung von eigenen Mitteln in Form von Fremdkapital.- b. Der Einfluß der Besteuerung bei der Aufnahme von Fremdkapital.- c. Der Einfluß der Besteuerung bei Ausschüttung und Wiedereinlage des ausgeschütteten Betrages in Form von Fremdkapital.- D. Zur Bedeutung der Besteuerung bei divergierenden Interessenlagen von Eignern und Unternehmensleitung.- I. Problemstellung.- II. Auswirkungen der Besteuerung auf das Thesaurierungs- verhalten des Managements und die Vorteilhaftigkeit einer Eigenkapitaleinlage bei gegebenem Investitionsvolumen.- 1. Das Modell.- 2. Wirkungen der Besteuerung auf Haushaltsebene.- a. Die Bedeutung einer Konsumausgabensteuer für die Thesaurierungsentscheidungen des Managements und die Vorteilhaftigkeit einer Eigenkapitaleinlage.- b. Die Bedeutung einer Einkommensteuer für die Thesaurierungsentscheidungen des Management! und die Vorteilhaftigkeit einer Eigenkapitaleinlage.- 3. Wirkungen der Besteuerung auf Unternehmensebene.- a. Die Folgen der Besteuerung bei sofortigen Steuererstattungen.- b. Die Folgen der Besteuerung bei nicht sofortigen Steuererstattungen.- III. Auswirkungen der Besteuerung auf das Thesaurierungsverhalten des Managements und die Höhe der Eigenkapitaleinlage.- IV. Aussagefähigkeit des Modells.- Schlußbemerkung.- Anhang 1: Definition und Berechnung effektiver Grenzsteuersätze.- Anhang 2: Die Berechnung der Einkommensteuer in Abhängigkeit von der Konsumstruktur.- Anhang 3: Nachweis der Identität einer Besteuerung nach (1.39) mit einer Einkommensteuer nach (1.36).- Anhang 4: Investitionsneutrale Einkommensbesteuerung und Bewertung eines Investitionsobjektes über das CAPM.- Anhang 5: Der Einfluß der Einkommensbesteuerung auf Entscheidungen bei Risiko — Analyse eines Beispiels von Eischen/Hüchtebrock.- Anhang 6: Abweichungen des Einkommens nach dem EStG von der neutralen Bemessungsgrundlage und ihr Einfluß auf die Vorteilhaftigkeit eines Investitionsobjektes — Eine Analyse anhand von Fallbeispielen.- Anhang 7: Ein Überblick über einige wesentliche Eigenschaften neuerer, konsumorientierter Reformvorschläge.- Anhang 8: Der Einfluß der handelsrechtlichen Gewinnermittlung auf die Vorteilhaftigkeit eines Investitionsobjektes bei Berücksichtigung fiktiver Steuern auf den Handelsbilanz-gewinn.- Anhang 9: Der Einfluß einer Cash-flow-Steuer auf die Kapitalkosten der Beteiligungs-, Fremd- und Selbstfinanzierung bei Sicherheit.- Anhang 10: Bestimmung der kritischen Ausschüttungsquote für Gleichung (3.62).- Symbolverzeichnis.- Abkürzungsverzeichnis.- Verzeichnis der Tabellen und Schaubilder.
A. Problemstellung und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes.- B. Gang der Untersuchung.- Erstes Kapitel: Ökonomische Analyse der Besteuerung: Grundlagen.- A. Anforderungen an ein Steuersystem: Ein Überblick.- B. Die Neutralität der Besteuerung.- C. Gleichmäßigkeit der Besteuerung.- D. Der Zusammenhang zwischen Fragen steuerlicher Effizienz und Gerechtigkeit und der administrativen sowie politischökonomischen Eignung einer Steuerbemessungsgrundlage.- Zweites Kapitel: Die Besteuerung des Einkommens und des Konsums auf Haushalts- und Unternehmensebene: Methoden, Probleme und ihre Konsequenzen.- A. Die Besteuerung des Periodeneinkommens.- B. Die Besteuerung von Zahlungsüberschüssen - Möglichkeiten einer konsumorientierten Besteuerung.- C. Gemeinsame Probleme konsumorientierter Steuern und einer investitionsneutralen Einkommensteuer.- Drittes Kapitel: Der Einfluß der Besteuerung auf Finanzierung, Rechtsform und Rechnungslegung eines Unternehmens.- A. Zur Bedeutung des Einflusses der Besteuerung auf Entscheidungen über Finanzierung und Rechtsform eines Unternehmens.- B. Die Folgen der Besteuerung für die handelsrechtliche Rechnungslegung.- C. Steuerwirkungen und Finanzierungsform.- D. Zur Bedeutung der Besteuerung bei divergierenden Interessenlagen von Eignern und Unternehmensleitung.- Schlußbemerkung.- Anhang 1: Definition und Berechnung effektiver Grenzsteuersätze.- Anhang 2: Die Berechnung der Einkommensteuer in Abhängigkeit von der Konsumstruktur.- Anhang 3: Nachweis der Identität einer Besteuerung nach (1.39) mit einer Einkommensteuer nach (1.36).- Anhang 4: Investitionsneutrale Einkommensbesteuerung und Bewertung eines Investitionsobjektes über das CAPM.- Anhang 5: Der Einfluß der Einkommensbesteuerung auf Entscheidungen bei Risiko - Analyseeines Beispiels von Eischen/Hüchtebrock.- Anhang 6: Abweichungen des Einkommens nach dem EStG von der neutralen Bemessungsgrundlage und ihr Einfluß auf die Vorteilhaftigkeit eines Investitionsobjektes - Eine Analyse anhand von Fallbeispielen.- Anhang 7: Ein Überblick über einige wesentliche Eigenschaften neuerer, konsumorientierter Reformvorschläge.- Anhang 8: Der Einfluß der handelsrechtlichen Gewinnermittlung auf die Vorteilhaftigkeit eines Investitionsobjektes bei Berücksichtigung fiktiver Steuern auf den Handelsbilanz-gewinn.- Anhang 9: Der Einfluß einer Cash-flow-Steuer auf die Kapitalkosten der Beteiligungs-, Fremd- und Selbstfinanzierung bei Sicherheit.- Anhang 10: Bestimmung der kritischen Ausschüttungsquote für Gleichung (3.62).- Symbolverzeichnis.- Abkürzungsverzeichnis.- Verzeichnis der Tabellen und Schaubilder.
Inhaltsverzeichnis
A. Problemstellung und Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes.- B. Gang der Untersuchung.- Erstes Kapitel: Ökonomische Analyse der Besteuerung: Grundlagen.- A. Anforderungen an ein Steuersystem: Ein Überblick.- B. Die Neutralität der Besteuerung.- I. Begriff, Bedeutung und Bemessungsgrundlagen einer neutralen Steuer.- 1. Klärung des Begriffes ¿Neutralität der Besteuerung¿.- 2. Die Bedeutung einer neutralen Besteuerung.- 3. Überlegungen zur Definition einer neutralen Steuerbemessungsgrundlage.- II. Investitionsneutralität der Besteuerung.- 1. Investitionsneutrale Besteuerung bei Preisniveaustabilität und Sicherheit.- a. Herleitung der Neutralitätsbedingungen.- b. Formale Interpretation der Neutralitätsbedingungen.- c. Materielle Interpretation der Neutralitätsbedingungen.- ca. Materieller Hintergrund der Investitionsneutralität einer Steuer auf die Zahlungsüberschüsse.- cb. Materieller Hintergrund der Investitionsneutralität einer Steuer auf den ökonomischen Gewinn bzw auf das Periodeneinkommen.- C. Folgerungen.- 2. Investitionsneutrale Besteuerung in Risikosituationen.- a. Investitionsneutrale Besteuerung bei vollkommenem Kapitalmarkt und vollkommenem Markt für beliebige zustandsabhängige Zahlungsansprüche.- b. Investitionsneutrale Besteuerung in Risikosituationen ohne einen vollkommenen Markt für zustandsabhängige Zahlungsansprüche.- ba. Investitionsneutrale Besteuerung bei Risikoneutralität.- bb. Investitionsneutrale Besteuerung der Zahlungsüberschüsse bzw. Konsumausgaben bei Risikoaversion.- bc. Investitionsneutrale Einkommensbesteuerung bei Risikoaversion.- 3. Investitionsneutrale Besteuerung in Ungewißheitssituationen.- 4. Investitionsneutrale Besteuerung bei instabilem Preisniveau 67.- III. Zur intertemporalen Neutralität der Besteuerung und zu damit zusammenhängenden Fragestellungen sowie zur neutralen Besteuerung privater Transferleistungen.- 1. Der Einfluß der Besteuerung auf das intertemporale Austauschverhältnis zwischen Gegenwarts- und Zukunftskonsum.- 2. Die Auswirkungen eines steuerbedingten Anstiegs des Zinsniveaus auf Investitionsentscheidungen.- a. Investitionsentscheidungen bei konstantem Preisniveau.- b. Investitionsentscheidungen bei instabilem Preisniveau.- 3. Die neutrale Besteuerung privater Transferleistungen, dargestellt am Beispiel der Besteuerung von Erbschaften.- C. Gleichmäßigkeit der Besteuerung.- I. Abgrenzung des Problemfeldes.- II. Inhalt und Bedeutung einer gleichmäßigen Besteuerung.- III. Zur Gleichmäßigkeit der Besteuerung bei einer Konsumausgaben- und bei einer Einkommensteuer.- 1. Ohne Berücksichtigung der Vererbung.- 2. Mit Berücksichtigung der Vererbung.- D. Der Zusammenhang zwischen Fragen steuerlicher Effizienz und Gerechtigkeit und der administrativen sowie politischökonomischen Eignung einer Steuerbemessungsgrundlage.- I. Das Problem.- II. Politisch-ökonomische Eignung, Gleichmäßigkeit und Neutralität einer Steuer.- III. Administrative Eignung, Gleichmäßigkeit und Neutralität einer Steuer.- Zweites Kapitel: Die Besteuerung des Einkommens und des Konsums auf Haushalts- und Unternehmensebene: Methoden, Probleme und ihre Konsequenzen.- A. Die Besteuerung des Periodeneinkommens.- I. Disposition.- II. Die gegenwärtige Praxis der Einkommensbesteuerung: Darstellung und Analyse.- 1. Grundzüge der Einkommensermittlung.- 2. Systematische Verzerrungen und Ungleichmäßigkeiten durch die gegenwärtige Einkommensbesteuerung.- a. Die Bedeutung der Nichtabzugsfähigkeit von Zinsen auf Konsumkredite.- b. Konsequenzen der Abweichungen von der investitionsneutralen Steuerbemessungsgrundlage.- ba. Bei gegebener Höhe des Steuersatzes.- bb. Die Auswirkungen der Steuersatzhöhe.- c. Bedingungen für eine exemplarische Untersuchung von Steuerwirkungen innerhalb der gegenwärtigen Einkommensteuer.- 3. Die Folgen der gegenwärtigen Praxis der Einkommens- und Gewinnermittlung, dargestellt am Beispiel der Besteuerung von Pensionszusagen.- a. Einige Bemerkungen zu den Prämissen und zum Aufbau der Untersuchung.- b. Die einkommensteuerliche Behandlung der Direktzusagen beim Arbeitgeber - Ein kurzer Überblick über die relevanten Vorschriften.- c. Der Einfluß des § 6a EStG auf die Vorteilhaftig- keit von Pensionszusagen bei Vernachlässigung von Einsparungen an Personalkosten.- ca. Zusätzliche Annahmen.- cb. Die Ermittlung des Aufwandspotentials.- cc. Subventionierung oder Benachteiligung durch § 6a EStG?.- d. Der Einfluß der Besteuerung auf die Vorteilhaftigkeit von Pensionszusagen bei Berücksichtigung von Einsparungen an Personalkosten.- da. Disposition.- db. Die Entscheidungswirkungen der Besteuerung bei Vernachlässigung der Arbeitnehmerseite: Indifferenz beim Arbeitgeber.- dc. Die Entscheidungswirkungen der Besteuerung bei Berücksichtigung der Arbeitnehmerseite: Indifferenz beim begünstigten Arbeitnehmer.- e. Ergebnisse.- ea. Folgerungen für die Besteuerung von Pensionszusagen.- eb. Folgerungen für die Ausgestaltung eines Steuersystems.- III. Zu einer gleichmäßigen und investitionsneutralen Einkommensteuer.- 1. Problemstellung.- 2. Die neutrale Besteuerung des Wertzuwachses ¿ Eine Partialreform der Einkommensbesteuerung.- 3. Zu einer umfassenden Reform der Einkommensbesteuerung ¿ Eine auf Konsumausgaben aufbauende Einkommensteuer.- a. Die Berechnung der Einkommensteuer auf Haushaltsebene.- aa. Darstellung des Verfahrens.- ab. Kritische Würdigung.- b. Berücksichtigung einer ¿Einkommensteuer¿ auf Unternehmensebene.- ba. Das Verfahren bei Steuerfreiheit des Kapitalwertes.- bb. Das Verfahren bei Besteuerung des Kapitalwertes.- bc. Kritische Würdigung.- c. Kombination der Besteuerung auf Haushalts-und Unternehmensebene.- B. Die Besteuerung von Zahlungsüberschüssen ¿ Möglichkeiten einer konsumorientierten Besteuerung.- I. Überblick.- II. Die Besteuerung von Zahlungsüberschüssen auf Haushaltsebene.- 1. Darstellung der Verfahren.- 2. Folgen einer Anwendung der Frepayment-Methode.- 3. Die kumulative Durchschnittsbesteuerung nach Vickrey als eine Variante der Besteuerung von Zahlungsüberschüssen?.- III. Die Besteuerung von Zahlungsüberschüssen auf Unternehmensebene (Cash-flow-Steuern).- 1. Darstellung der Verfahren.- a. Die Grundformen.- b. Kapitalwertgleiche Umperiodisierungen der Grundformen.- 2. Wirkungen einer Cash-flow-Steuer auf die Vorteilhaftigkeit von Investitionen.- a. Bei Sicherheit.- b. Bei Unsicherheit.- ba. Der Einfluß der Besteuerung auf den Anteilriskanter Investitionsobjekte.- bb. Bestimmung des steuerlichen Rechnungszinses für kapitalwertgleiche Umperiodisierungen.- 3. Erfassungstechnische Probleme einer Cash-flow-Steuer.- 4. Zur Rolle des Staates.- IV. Kombination der Besteuerung auf Haushalts- und Unternehmensebene.- 1. Die verschiedenen Kombinationen der Besteuerung auf Haushalts- und Unternehmensebene.- 2. Erfassungstechnische Probleme aus der Kombination der Besteuerung auf Unternehmens- und auf Haushaltsebene.- 3. Die Bedeutung der Besteuerung auf Unternehmensund auf Haushaltsebene für Investitionsentscheidungen.- a. Zum Einfluß der Besteuerung auf den Investitionsumfang..- b. Die Bedeutung einer Besteuerung der Unternehmen und Haushalte für die Vorteilhaftigkeit von Investitionen innerhalb eines Unternehmens bei Sicherheit.- c. Die Bedeutung einer Besteuerung der Unternehmen und Haushalte für die Vorteilhaftigkeit einer Investition innerhalb eines Unternehmens bei Unsicherheit.- ca. Analyse der Steuersysteme vom Typ 4 und 6.- cb. Analyse der Steuersysteme vom Typ 3 und 5.- C. Gemeinsame Probleme konsumorientierter Steuern und einer investitionsneutralen Einkommensteuer.- I. Gemeinsame administrative Probleme konsumorientierter Steuern und einer investitionsneutralen Einkommensteuer.- 1. Sind mit den beschriebenen Reformvorschlägen zu hohe Erhebungskosten verbunden?.- 2. Folgen zahlungsvermeidender Sachverhaltsgestaltungen.- 3. Steuerliche Einordnung langlebiger Gebrauchsgüter.- 4. Die Außensteuerlösung.- 5. Probleme beim Übergang von der gegenwärtigen Einkommensbesteuerung auf eine investitionsneutrale Einkommensteuer oder auf ein konsumorientiertes Steuersystem.- II. Die Bedeutung von Steuersatzänderungen und eines nichtproportionalen Steuertarifs.- 1. Problemstellung.- 2. Der Einfluß von Steuersatzänderungen und eines progressiven Steuertarifs bei konsumorientierter Besteuerung.- a. Die Folgen einer Steuersatzänderung bei gegebener zeitlicher Konsumstruktur.- aa. Änderung des Steuersatzes auf Haushaltsebene.- ab. Änderung des Steuersatzes auf Unternehmensebene.- b. Zum Einfluß einer progressiven Steuer auf Haushaltsebene bei gegebener zeitlicher Konsumstruktur.- c. Die Auswirkungen von Steuersatzänderungeh und progressiven Steuertarifen bei variabler zeitlicher Konsumstruktur.- 3. Auswirkungen progressiver und im Zeitablauf variierender Steuertarife bei der Besteuerung des Periodeneinkommens.- a. Der Einfluß von Steuersatzänderungen bei gegebener zeitlicher Konsumstruktur.- b. Die Folgen eines progressiven Steuertarifes bei gegebener zeitlicher Konsumstruktur.- c. Auswirkungen von Steuersatzänderungen bzw. progressiven Einkommensteuertarifen bei variable zeitlicher Konsumstruktur.- 4. Ausgleichsverfahren zur Begrenzung der Folgen von Steuersatzänderungen und von progressiven Steuertarifen.- a. Gründe für den Einsatz eines Ausgleichsverfahrens.- b. Ein kumulatives Ausgleichsverfahren.- Drittes Kapitel: Der Einfluß der Besteuerung auf Finanzierung, Rechtsform und Rechnungslegung eines Unternehmens.- A. Zur Bedeutung des Einflusses der Besteuerung auf Entscheidungen über Finanzierung und Rechtsform eines Unternehmens.- B. Die Folgen der Besteuerung für die handelsrechtliche Rechnungslegung.- I. Der Einfluß der Besteuerung auf die Definition der Insolvenztatbestände und der Ausschüttungssperre.- 1. Definition der Insolvenztatbestände bei Berücksichtigung der Besteuerung.- 2. Definition der Ausschüttungssperre bei Berücksichtigung der Besteuerung.- II. Handelsrechtliche Gewinnermittlung und Bilanzierung bei Berücksichtigung der Besteuerung.- 1. Der Einfluß einer R-Base-Tax auf die handelsrechtliche Gewinnermittlung und auf die Handelsbilanz.- 2. Der Einfluß einer S-Base-Tax auf die handelsrechtliche Gewinnermittlung und auf die Handelsbilanz.- C. Steuerwirkungen und Finanzierungsform.- I. Der Einfluß der Besteuerung bei Sicherheit.- 1. Der Einfluß der Besteuerung bei der Finanzierung einer Grenzinvestition.- a. Ohne Finanzierungsrestriktionen.- b. Mit Finanzierungsrestriktionen.- ba. Der Einfluß der Besteuerung bei Obergrenzen für Eigen- bzw. für Fremdkapital.- bb. Der Einfluß der Besteuerung bei gegebenem Verschuldungsgrad bzw. gegebener Fremdkapitalquote vor Steuern.- 2. Der Einfluß der Besteuerung auf die Finanzierung von Investitionsobjekten mit einem positiven Kapitalwert.- II. Auswirkungen der Besteuerung auf Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen bei Unsicherheit und Risikoaversion.- 1. Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen bei einer R-Base-Tax.- a. Der Einfluß der Besteuerung bei einer Entscheidung über die Einlage von eigenen Mitteln in Form von Eigen- oder von Fremdkapital.- b. Der Einfluß der Besteuerung bei einer Entscheidung über die Aufnahme von neuen Eignern oder die Aufnahme eines Kredites.- c. Der Einfluß der Besteuerung bei Entscheidungen zwischen Thesaurierung und Ausschüttung.- 2. Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen bei einer S-Base-Tax.- a. Der Einfluß der Besteuerung bei der Bereitstellung von eigenen Mitteln in Form von Fremdkapital.- b. Der Einfluß der Besteuerung bei der Aufnahme von Fremdkapital.- c. Der Einfluß der Besteuerung bei Ausschüttung und Wiedereinlage des ausgeschütteten Betrages in Form von Fremdkapital.- D. Zur Bedeutung der Besteuerung bei divergierenden Interessenlagen von Eignern und Unternehmensleitung.- I. Problemstellung.- II. Auswirkungen der Besteuerung auf das Thesaurierungs- verhalten des Managements und die Vorteilhaftigkeit einer Eigenkapitaleinlage bei gegebenem Investitionsvolumen.- 1. Das Modell.- 2. Wirkungen der Besteuerung auf Haushaltsebene.- a. Die Bedeutung einer Konsumausgabensteuer für die Thesaurierungsentscheidungen des Managements und die Vorteilhaftigkeit einer Eigenkapitaleinlage.- b. Die Bedeutung einer Einkommensteuer für die Thesaurierungsentscheidungen des Management! und die Vorteilhaftigkeit einer Eigenkapitaleinlage.- 3. Wirkungen der Besteuerung auf Unternehmensebene.- a. Die Folgen der Besteuerung bei sofortigen Steuererstattungen.- b. Die Folgen der Besteuerung bei nicht sofortigen Steuererstattungen.- III. Auswirkungen der Besteuerung auf das Thesaurierungsverhalten des Managements und die Höhe der Eigenkapitaleinlage.- IV. Aussagefähigkeit des Modells.- Schlußbemerkung.- Anhang 1: Definition und Berechnung effektiver Grenzsteuersätze.- Anhang 2: Die Berechnung der Einkommensteuer in Abhängigkeit von der Konsumstruktur.- Anhang 3: Nachweis der Identität einer Besteuerung nach (1.39) mit einer Einkommensteuer nach (1.36).- Anhang 4: Investitionsneutrale Einkommensbesteuerung und Bewertung eines Investitionsobjektes über das CAPM.- Anhang 5: Der Einfluß der Einkommensbesteuerung auf Entscheidungen bei Risiko ¿ Analyse eines Beispiels von Eischen/Hüchtebrock.- Anhang 6: Abweichungen des Einkommens nach dem EStG von der neutralen Bemessungsgrundlage und ihr Einfluß auf die Vorteilhaftigkeit eines Investitionsobjektes ¿ Eine Analyse anhand von Fallbeispielen.- Anhang 7: Ein Überblick über einige wesentliche Eigenschaften neuerer, konsumorientierter Reformvorschläge.- Anhang 8: Der Einfluß der handelsrechtlichen Gewinnermittlung auf die Vorteilhaftigkeit eines Investitionsobjektes bei Berücksichtigung fiktiver Steuern auf den Handelsbilanz-gewinn.- Anhang 9: Der Einfluß einer Cash-flow-Steuer auf die Kapitalkosten der Beteiligungs-, Fremd- und Selbstfinanzierung bei Sicherheit.- Anhang 10: Bestimmung der kritischen Ausschüttungsquote für Gleichung (3.62).- Symbolverzeichnis.- Abkürzungsverzeichnis.- Verzeichnis der Tabellen und Schaubilder.
Klappentext
Die Beurteilung von Steuersystemen ist nach neuerem Theorieverständnis kein Gegenstand von Wertungen, sondern ist von der Erwünschtheit ihrer ökonomischen Wirkungen abhängig. Für die Erfassung von Steuerwirkungen erweisen sich die in der betriebswirtschaftlichen Steuerplanung entwickelten Entscheidungskalküle als ideale Voraussetzung. In einer marktwirtschaftlichen Ordnung liegt das Ideal eines Steuersystems in seiner grundsätzlichen Entscheidungsneutralität. Der Verfasser untersucht in einer umfassenden Modellanalyse, welche Wirkungen von der Besteuerung des Einkommens und des Konsums auf Investitions- und Finanzierungsentscheidungen ausgehen und wie neutrale Steuersysteme konzpiert sein mü?ten, die keine Wirkungen auf Entscheidungen hervorrufen. Er kommt zu neuen Erkenntnissen für den Entwurf effizienter und gleichmäßig belastender Steuersysteme, die verbreitete Ansichten durch Anwendung analytischer Methoden widerlegen. Zusätzlich untersucht der Verfasser die Konsequenzen, die Steuersysteme durch den Ausweis des Steueraufwands in der handelsrechtlichen Rechnungslegung haben. Dieses Problem war in der bisherigen Literatur ebenso vernachlässigt worden, wie der Einfluß der Besteuerung auf Agency-Probleme. Der Untersuchung liegt der Standard der neueren amerikanischen Literatur zugrunde. Durch konsequenten Einsatz betriebswirtschaftliccher Entscheidungskalküle trägt der Verfasser sowohl zur Weiterentwicklung der betriebswirtschaftlichen Theorie als auch zum Entwurf von Steuersystemen im Sinne der modernen Finanzwissenschaft bei.