reine Buchbestellungen ab 5 Euro senden wir Ihnen Portofrei zuDiesen Artikel senden wir Ihnen ohne weiteren Aufpreis als PAKET

Missionarische Perspektiven ...
... für eine Kirche der Zukunft. Reihe: Beiträge zur Evangelisation und Gemeindeentwicklung, Band 1
Michael Herbst, Johannes Zimmermann, Jörg Ohlemacher

28,00 €

inkl. MwSt. · Portofrei
Lieferzeit 5-6 Werktage
Menge:

Missionarische Perspektiven ...

Produktbeschreibung

Seit dem 1. April 2004 gibt es an der Theologischen Fakultät in Greifswald das erste deutschsprachige Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung. Im Mai 2004 fand in Greifswald eine internationale Konferenz zur Eröffnung statt. Dieser Band führt in Geschichte und Aufbau des Instituts ein und enthält die Vorträge der Konferenz. Paul M. Zulehner provoziert mit der Feststellung, dass das konstantinische Zeitalter vor unseren Augen zu Ende gehe. An die Stelle eines kulturgestützten Christentums müsse nun ein "persongestütztes" und kirchlich eingebundenes Christentum treten. Der Wiener Pastoraltheologe kritisiert die Kirchen, deren Strategie sich häufig im "Downsizing" erschöpfe, aber keine Vision einer veränderten Kirche von morgen zeige. Der pommersche Bischof Hans-Jürgen Abromeit bietet eine ungewöhnliche Perspektive auf die Theologie Dietrich Bonhoeffers. Er skizziert Bonhoeffer als Vertreter einer Missionskirche, der seine Vikare nicht nur anhielt, "Christus zur Entscheidung zu predigen", sondern ihnen auch Gelegenheit zu volksmissionarischen Einsätzen gab. Christfried Böttrich, Neutestamentler in Greifswald, zeigt den Weg einer Gemeinde in der Minderheit auf, die sich von Gott mit einer Botschaft für die ganze Menschheit betraut sieht. Der Rostocker Praktische Theologe Thomas Klie zeigt, wie der Kirchenraum an sich ein durchaus verständlicher Teil spätmoderner Lebenswelten ist, der eigensinnig Menschen in seine Geschichten verwickeln und so eine durchaus missionarische Bedeutung gewinnen kann. Vervollständigt wird der Band durch eine Bilanz von Johannes Zimmermann, der auf 25 Jahre Gemeindeaufbau-Theologie seit der "Überschaubaren Gemeinde" von Fritz Schwarz blickt, sowie durch zwei Berichte über die missionarische Situation und Strategie der ungarischen Kirche (Lajos Szabó) und der evangelisch-lutherischen Kirche von Amerika (Brent Dahlseng).
Seit dem 1. April 2004 gibt es an der Theologischen Fakultät in Greifswald das erste deutschsprachige Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung. Im Mai 2004 fand in Greifswald eine internationale Konferenz zur Eröffnung statt. Dieser Band führt in Geschichte und Aufbau des Instituts ein und enthält die Vorträge der Konferenz. Paul M. Zulehner provoziert mit der Feststellung, dass das konstantinische Zeitalter vor unseren Augen zu Ende gehe. An die Stelle eines kulturgestützten Christentums müsse nun ein "persongestütztes" und kirchlich eingebundenes Christentum treten. Der Wiener Pastoraltheologe kritisiert die Kirchen, deren Strategie sich häufig im "Downsizing" erschöpfe, aber keine Vision einer veränderten Kirche von morgen zeige. Der pommersche Bischof Hans-Jürgen Abromeit bietet eine ungewöhnliche Perspektive auf die Theologie Dietrich Bonhoeffers. Er skizziert Bonhoeffer als Vertreter einer Missionskirche, der seine Vikare nicht nur anhielt, "Christus zur Entscheidung zu predigen", sondern ihnen auch Gelegenheit zu volksmissionarischen Einsätzen gab. Christfried Böttrich, Neutestamentler in Greifswald, zeigt den Weg einer Gemeinde in der Minderheit auf, die sich von Gott mit einer Botschaft für die ganze Menschheit betraut sieht. Der Rostocker Praktische Theologe Thomas Klie zeigt, wie der Kirchenraum an sich ein durchaus verständlicher Teil spätmoderner Lebenswelten ist, der eigensinnig Menschen in seine Geschichten verwickeln und so eine durchaus missionarische Bedeutung gewinnen kann. Vervollständigt wird der Band durch eine Bilanz von Johannes Zimmermann, der auf 25 Jahre Gemeindeaufbau-Theologie seit der "Überschaubaren Gemeinde" von Fritz Schwarz blickt, sowie durch zwei Berichte über die missionarische Situation und Strategie der ungarischen Kirche (Lajos Szabó) und der evangelisch-lutherischen Kirche von Amerika (Brent Dahlseng).
Dr. Thomas Klie ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät Rostock. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Pastoral- und Religionsästhetik, spätmoderne Religionskultur und Religionshybride, Performanztheorie und Sepulkralkultur.nnDr. theol. Michael Herbst ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Greifswald und Gründungsdirektor des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung Greifswald.nnJörg Ohlemacher ist emeritierter Professor für Praktische Theologie mit dem Schwerpunkt Religionspädagogik in Greifswald.nnJohannes Zimmermann ist Professor für Praktische Theologie an der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg/Lahn.

Über den Autor



Michael Herbst, geb. 1955, Dr. theol., Pfarrer und Krankenhausseelsorger, ist seit 1996 Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät Greifswald und seit 2004 Direktor des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung. Johannes Zimmermann, geb. 1965, Dr. theol., ist Privatdozent für Praktische Theologie und Pfarrer in Endingen bei Balingen (Württemberg). Von 2004-2010 war er wissenschaftlicher Geschäftsführer und Theologischer Studienleiter am Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald.


Klappentext



Seit dem 1. April 2004 gibt es an der Theologischen Fakultät in Greifswald das erste deutschsprachige Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung. Im Mai 2004 fand in Greifswald eine internationale Konferenz zur Eröffnung statt. Dieser Band führt in Geschichte und Aufbau des Instituts ein und enthält die Vorträge der Konferenz. Paul M. Zulehner provoziert mit der Feststellung, dass das konstantinische Zeitalter vor unseren Augen zu Ende gehe. An die Stelle eines kulturgestützten Christentums müsse nun ein »persongestütztes« und kirchlich eingebundenes Christentum treten. Der Wiener Pastoraltheologe kritisiert die Kirchen, deren Strategie sich häufig im »Downsizing« erschöpfe, aber keine Vision einer veränderten Kirche von morgen zeige. Der pommersche Bischof Hans-Jürgen Abromeit bietet eine ungewöhnliche Perspektive auf die Theologie Dietrich Bonhoeffers. Er skizziert Bonhoeffer als Vertreter einer Missionskirche, der seine Vikare nicht nur anhielt, »Christus zur Entscheidung zu predigen«, sondern ihnen auch Gelegenheit zu volksmissionarischen Einsätzen gab. Christfried Böttrich, Neutestamentler in Greifswald, zeigt den Weg einer Gemeinde in der Minderheit auf, die sich von Gott mit einer Botschaft für die ganze Menschheit betraut sieht. Der Rostocker Praktische Theologe Thomas Klie zeigt, wie der Kirchenraum an sich ein durchaus verständlicher Teil spätmoderner Lebenswelten ist, der eigensinnig Menschen in seine Geschichten verwickeln und so eine durchaus missionarische Bedeutung gewinnen kann. Vervollständigt wird der Band durch eine Bilanz von Johannes Zimmermann, der auf 25 Jahre Gemeindeaufbau-Theologie seit der »Überschaubaren Gemeinde« von Fritz Schwarz blickt, sowie durch zwei Berichte über die missionarische Situation und Strategie der ungarischen Kirche (Lajos Szabó) und der evangelisch-lutherischen Kirche von Amerika (Brent Dahlseng).



Datenschutz-Einstellungen