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Das neue Aufbegehren - Protest in Deutschland im Wandel
Eine Analyse aktueller Protestereignisse im Zeitraum von 2009 - 2013
Köllner, Lukas W.

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Produktbeschreibung

Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um eine neue Forschungsstudie auf dem Gebiet der Bewegungs- und Protestforschung. In dieser Protestereignisanalyse des Zeitraums 2009-2013 wird die Hypothese einer neuen Protestwelle in Deutschland mit neuen Strukturen, Themen und Entwicklungen untersucht. Um die Hypothese zu überprüfen, wird mit der Arbeitsdefinition kollektive[r], öffentliche[r] Aktionen nicht-staatlicher Träger, die Kritik oder Widerspruch zum Ausdruck bringen und mit der Formulierung eines gesellschaftlichen oder politischen Anliegens verbunden sind (Neidhardt/Rucht 2001: 28) die begriffliche Grundlage gelegt. Zum gegenwärtigen Stand der Forschung bezieht sich die Arbeit auf die Erkenntnisse des PRODAT-Projektes, die die größte quantitative Längsschnittstudie der Protestforschung in Deutschland darstellt. Der Hauptteil dieser Forschungsarbeit widmet sich der Erhebung von Protestereignisdaten im Untersuchungszeitraum in Form der eigenen Protestereignisanalyse PEABUD über die gesamte Bundesrepublik Deutschland. Die Datenerhebung wird durch eine quantitative Inhaltsanalyse des elektronischen Archivs einer bundesweiten Tageszeitung (SZ-Archiv) vorgenommen. Methodisch basiert die Arbeit auf einer systematischen Stichprobenziehung. Die Auswertung der PEABUD-Daten und die darin gewonnenen Erkenntnisse erlauben alleinstehend noch keine Beantwortung der Forschungsfrage, da sie in Relation zu PRODAT zu setzen sind. Ein Vergleich der Befunde der beiden Studien offenbart die Trends der Protestentwicklung. Viele aus PRODAT gewonnene Erkenntnisse konnten bestätigt, einige musste in ein neues Licht gerückt werden. Neben den gewonnenen Erkenntnissen konnte im Rahmen dieser Arbeit die Forschungsmethode der Protestereignisanalyse durch die Verwendung einer digitalen Datenbank und der Genese einer elektronischen Suchmaske weiterentwickelt werden.
Lukas W. Köllner: Lukas W. Köllner, Master of Education, geboren in Mainz, absolvierte sein Abitur am Herzog-Johann-Gymnasium in Simmern im Hunsrück und studierte im Anschluss Chemie und Politikwissenschaft an der Technischen Universität Kaiserslautern. Im politikwissenschaftlichen Studium befasste er sich unter anderem eingehend mit Protest- und Bewegungsforschung.

Klappentext



Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um eine neue Forschungsstudie auf dem Gebiet der Bewegungs- und Protestforschung. In dieser Protestereignisanalyse des Zeitraums 2009-2013 wird die Hypothese einer neuen Protestwelle in Deutschland mit neuen Strukturen, Themen und Entwicklungen untersucht. Um die Hypothese zu überprüfen, wird mit der Arbeitsdefinition "kollektive[r], öffentliche[r] Aktionen nicht-staatlicher Träger, die Kritik oder Widerspruch zum Ausdruck bringen und mit der Formulierung eines gesellschaftlichen oder politischen Anliegens verbunden sind" (Neidhardt/Rucht 2001: 28) die begriffliche Grundlage gelegt. Zum gegenwärtigen Stand der Forschung bezieht sich die Arbeit auf die Erkenntnisse des PRODAT-Projektes, die die größte quantitative Längsschnittstudie der Protestforschung in Deutschland darstellt. Der Hauptteil dieser Forschungsarbeit widmet sich der Erhebung von Protestereignisdaten im Untersuchungszeitraum in Form der eigenen Protestereignisanalyse PEABUD über die gesamte Bundesrepublik Deutschland. Die Datenerhebung wird durch eine quantitative Inhaltsanalyse des elektronischen Archivs einer bundesweiten Tageszeitung (SZ-Archiv) vorgenommen. Methodisch basiert die Arbeit auf einer systematischen Stichprobenziehung. Die Auswertung der PEABUD-Daten und die darin gewonnenen Erkenntnisse erlauben alleinstehend noch keine Beantwortung der Forschungsfrage, da sie in Relation zu PRODAT zu setzen sind. Ein Vergleich der Befunde der beiden Studien offenbart die Trends der Protestentwicklung. Viele aus PRODAT gewonnene Erkenntnisse konnten bestätigt, einige musste in ein neues Licht gerückt werden. Neben den gewonnenen Erkenntnissen konnte im Rahmen dieser Arbeit die Forschungsmethode der Protestereignisanalyse durch die Verwendung einer digitalen Datenbank und der Genese einer elektronischen Suchmaske weiterentwickelt werden.