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Das Neue Jerusalem in Skandinavien
Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem, 23
Bernet, Claus

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Produktbeschreibung

Länder wie Schweden, Norwegen oder Dänemark besitzen ein reiches kulturelles Erbe. In vielen Kirchen wurde hier bereits das Himmlische Jerusalem dargestellt, als andere Teile Europas noch nicht einmal christianisiert waren. Eines der frühesten Beispiele hat sich in der Dorfkirche von Råsted (um 1125) erhalten. Die Kirchen von Tömmerup, Vadum, Fulltofta, Fjälkinge, Mästerby, Maglehem, Bringstrup, Mørkøv, Hjembaek, Kageröd, Hästveda, Äspö, Kongsted, Hyllested, Hjärsås, Tandslet, Vinderslev oder Brøns besitzen alle Wandmalereien, die das Himmlische Jerusalem präsentieren. In einigen Fällen sind sogar die Maler bekannt, es sind der Everlövsmästaren, Johannes Iwan, Elmelunde-Meister, Peder Lykt und Albertus Pictor, einer der aktivsten mittelalterlichen Kirchenmaler überhaupt. Da der gesamte nordische Raum über die Hanse verbunden war, Deutsch im Spätmittelalter die erste Handelssprache war, und da Teile von Norddeutschland unter dänischem oder schwedischem Einfluss standen, lassen sich bezüglich der Kunst viele Beziehungen zwischen Deutschland und Skandinavien feststellen; die Kapelle zu Loxstedt, die Saalkirche zu Sudwalde oder die Kirche in Oerel sind Beispiele für solche Wechselwirkungen.
Im Gegensatz zu Frankreich oder Italien haben sich in Skandinavien wohl deshalb so viele Wandmalereien erhalten, da diese nach der Reformation meist über Jahrhunderte hinweg übertüncht konserviert waren, und erst in jüngerer Zeit freigelegt wurden. Mit der Reformation verschwindet allerdings auch das Neue Jerusalem aus Skandinavien, bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Dann jedoch nahmen sich Glasmaler (Ralph Bergholtz, José Samson, Mogens Jørgensen, Pär Andersson, Veslemøy Nystedt Stoltenberg), Textilkünstler (Lilleba Kapelrud), Grafiker (Niels L. Stevns, Esben Hanefelt Kristensen) dieses Themas an. Unter den Grafikern ist vor allem Kjell Pahr-Iversen aus Stavanger einer der Künstler, der sich intensiv und mehrfach mit dem Neuen Jerusalem auseinandergesetzt hat. Nach seiner Ausbildung an der Kunsthochschule Bergen und der Kopenhagener Kunstakademie fertigte er fast zehn Malereien an, die Jerusalem in moderner Form interpretieren.
Bernet, Claus
Dr. Dr. Claus Bernet ist anerkannter Jerusalemexperte, hat die Stadt mehrmals bereist und Bücher zu diesem Thema geschrieben, u.a. "Gebaute Apokalypse". Zahlreiche Aufsätze in Fachzeitschriften (Textilkunst International, Das Münster, Zeitschrift für Sepulkralkultur etc.). Seit August 2013 wird die Reihe "Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem" vom Verlag Edition Graugans Wissenschaft (Berlin) betreut.

Über den Autor



Dr. Dr. Claus Bernet ist anerkannter Jerusalemexperte, hat die Stadt mehrmals bereist und Bücher zu diesem Thema geschrieben, u.a. "Gebaute Apokalypse". Zahlreiche Aufsätze in Fachzeitschriften (Textilkunst International, Das Münster, Zeitschrift für Sepulkralkultur etc.). Seit August 2013 wird die Reihe "Meisterwerke des Himmlischen Jerusalem" vom Verlag Edition Graugans Wissenschaft (Berlin) betreut.


Klappentext



Länder wie Schweden, Norwegen oder Dänemark besitzen ein reiches kulturelles Erbe. In vielen Kirchen wurde hier bereits das Himmlische Jerusalem dargestellt, als andere Teile Europas noch nicht einmal christianisiert waren. Eines der frühesten Beispiele hat sich in der Dorfkirche von Råsted (um 1125) erhalten. Die Kirchen von Tömmerup, Vadum, Fulltofta, Fjälkinge, Mästerby, Maglehem, Bringstrup, Mørkøv, Hjembaek, Kageröd, Hästveda, Äspö, Kongsted, Hyllested, Hjärsås, Tandslet, Vinderslev oder Brøns besitzen alle Wandmalereien, die das Himmlische Jerusalem präsentieren. In einigen Fällen sind sogar die Maler bekannt, es sind der Everlövsmästaren, Johannes Iwan, Elmelunde-Meister, Peder Lykt und Albertus Pictor, einer der aktivsten mittelalterlichen Kirchenmaler überhaupt. Da der gesamte nordische Raum über die Hanse verbunden war, Deutsch im Spätmittelalter die erste Handelssprache war, und da Teile von Norddeutschland unter dänischem oder schwedischem Einfluss standen, lassen sich bezüglich der Kunst viele Beziehungen zwischen Deutschland und Skandinavien feststellen; die Kapelle zu Loxstedt, die Saalkirche zu Sudwalde oder die Kirche in Oerel sind Beispiele für solche Wechselwirkungen.
Im Gegensatz zu Frankreich oder Italien haben sich in Skandinavien wohl deshalb so viele Wandmalereien erhalten, da diese nach der Reformation meist über Jahrhunderte hinweg übertüncht konserviert waren, und erst in jüngerer Zeit freigelegt wurden. Mit der Reformation verschwindet allerdings auch das Neue Jerusalem aus Skandinavien, bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Dann jedoch nahmen sich Glasmaler (Ralph Bergholtz, José Samson, Mogens Jørgensen, Pär Andersson, Veslemøy Nystedt Stoltenberg), Textilkünstler (Lilleba Kapelrud), Grafiker (Niels L. Stevns, Esben Hanefelt Kristensen) dieses Themas an. Unter den Grafikern ist vor allem Kjell Pahr-Iversen aus Stavanger einer der Künstler, der sich intensiv und mehrfach mit dem Neuen Jerusalem auseinandergesetzt hat. Nach seiner Ausbildung an der Kunsthochschule Bergen und der Kopenhagener Kunstakademie fertigte er fast zehn Malereien an, die Jerusalem in moderner Form interpretieren.


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